: „Krieg“ zwischen Trabrennbahnen
Das Gerangel zwischen den Trabrennbahnen in Mariendorf und Karlshorst könnte zu einem „Vernichtungskrieg“ ausarten. Ein von der Treuhand in Auftrag gegebenes Gutachten schließt eine Anbindung der Bahn in Karlshorst an den jetzigen Pächter, den Trabrennverein Mariendorf (TVM), aus. Sollte die Treuhandanstalt der Expertise folgen, droht nach Meinung des TVM-Vorstandsvorsitzenden Gerd Petrik ein vernichtender Wettbewerb, bei dem eine Bahn auf der Strecke bleiben werde. „In einer Kultur- und Sportstadt wie Berlin können nicht zwei Trabrennvereine unabhängig voneinander bestehen“, sagte Petrik. Das Gutachten geht davon aus, daß in den nächsten drei bis fünf Jahren dreißig Millionen Mark investiert werden müssen, um das Areal in Karlshorst zu sanieren.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen