: Arbeit für Berti – was alles nicht fehlt
Der Ukraine ein Schlag: Der dauerlächelnden Kugelstoß-Europameisterin Wita Pawlitsch (30) wurde beim Gewinn der Hallen-WM Anfang März das anabole Steroid Stanozolol nachgewiesen. Das kommt überraschend: Pawlitsch galt als eine der bekanntesten nicht zu überführenden Doperinnen der Leichtathletik. Nun ist sie zwei Jahre außer Gefecht. Da kann sie endlich ihre maladen Knie kurieren.
Berti Vogts ein wahrer Freund: Jürgen Klinsmann läßt den Kleinenbroicher bei seinem Abschiedsspiel am 24. Mai die Weltauswahl betreuen. Klinsmann hat eine „emotionale Bindung“ zu Berti. Wen Berti spielen läßt und die ganze Taktik bleibt natürlich bis zuletzt geheim.
Acht Bayern im DFB-Aufgebot für die EM-Qualifikationsspiele gegen Nordirland und Finnland (27. und 31. März): „Mit der Blockbildung hat die Nationalelf drei WM-Titel gewonnen“, sagte der ambitionierte Teamchef Ribbeck.
Marco Bode (29) in Bremen: Der Nationalspieler verlängerte gestern überraschend seinen Vertrag mit Werder bis 2001. Grund: Er darf danach Sportlicher Direktor werden.
Bundesliga (heute): L'kusen - Schalke, Wolfsburg - Dortmund.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen