: Angstfreies Leben
■ Unterstützung und Beratung für Frauen in Konfliktsituationen
Die BeTS-PSIFF e.V. ist 1982 aus der Psychosozialen Initiative für Frauen (Psiff) entstanden. Die Aufgabe des Vereins ist es, Frauen in psychischen und sozialen Konfliktsituationen zu beraten und Unterstützung zu geben, um ihnen einen eigenständigen Weg aus der Krise in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Seit August 1985 besteht ein Treffpunkt und Cafe als offener Bereich des Vereins. Hier haben die Frauen die Möglichkeit, sowohl in Ergänzung als auch als Alternative zur Beratung und Therapie mit anderen Frauen ihren kommunikativen und kreativen Bedürfnissen nachzugehen. Es werden Gruppen zu unterschiedlichen Themen angeboten (Lesbengesprächsgruppen, Erwerbslosigkeit, Lebensplanung, Isolation, Diskriminierung, Rassimus, Konkurrenz, Kreativität). Die Sicherheit und unterstützende Atmosphäre der Gruppen gibt Frauen die Möglichkeit, kreativ und solidarisch mit Ängsten, Gefühlen von Isolation, Konkurrenz, Diskriminierung etc. umzugehen und gibt Raum für schöpferisches Überschreiten eigener Grenzen.
Schwerpunkt unserer derzeitigen Arbeit sind Gesprächsgruppen für Frauen, die unter Angst leiden (U-Bahn, Nacht- und Straßenangst). Ein Ziel dieser Gruppe ist die Bildung einer Selbsthilfekette. Diese Selbsthilfekette soll dem Bedürfnis der Frauen gerecht werden, wieder in die Öffentlichkeit zu gehen, selbständige Schritte zu unternehmen und mit anderen in Kontakt zu kommen, ohne eine Begleitperson in Anspruch nehmen zu müssen.
Neben regelmäßiger kostenloser psychologischer Beratung wird nach Bedarf Unterstützung in Form von Einzel- und Gruppentherapie, themenzentrierten Wochenenden und fortlaufenden Gruppen angeboten. Ziel unserer therapeutischen Arbeit ist es, Frauen zu unterstützen, sich eigenständig und selbstbestimmt zu erleben und zu handeln. Dazu gehört auch, psychisches Leiden von Frauen auf dem Hintergrund gesellschaftlicher Rollenzuweisungen zu sehen.
BeTS-PSIFF, Treffpunkt und Cafe, Horstweg 27, 1/19, 321 98 70, Öffnungszeiten: Mo-Fr 16-22 Uhr (außer Mi)
Ständige Termine:
Anmeldung und Informationen für Gesprächs- und Selbsthilfegruppen, Do 17-18.30; Kostenlose psychologische Beratung, Mo 18-19; Di und Do 17.30-19 Uhr; jeden 2.und 4.Di im Monat Lesbenberatung.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen