piwik no script img

■ Angola355 Tote bei Angriff

Luanda (AFP) – Bei dem Angriff mutmaßlicher UNITA-Rebellen auf einen Zug, der bereits am Donnerstag erfolgte, sind mindestens 355 Menschen getötet worden. Dies sagte der Sprecher einer internationalen Hilfsorganisation am Montag. Mutmaßliche Rebellen hatten in der Nähe der Ortschaft Quipungo in der südangolanischen Provinz Huila einen Zug angegriffen, der nach offiziellen Angaben mit fast 3.000 Menschen besetzt war. Die angolanische Regierung hatte die rechtsgerichtete Rebellenbewegung UNITA für den Angriff verantwortlich gemacht. Die UNITA hatte ihrerseits erklärt, der Zug habe Soldaten und Ausrüstung der angolanischen Armee transportiert.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen