: Anarchie gedruckt
Eine Zusammenstellung lieferbarer anarchistischer Bücher enthält die „Anares-Bibliografie“. Mehr als 500 Titel sind, aufgegliedert nach AutorInnen-Namen und Sachgebieten, erfasst. Das Etikett „anarchistisch“ ist dabei erfreulicherweise nicht allzu rigide benutzt worden: „Ich hoffe, meine Tochter geht den gleichen Weg wie ich“, von der Autonomen Nahostgruppe Hamburg herausgegeben, ist ebenso erfasst wie die Memoiren von Franz Jung oder Wolfgang Haugs Erich-Mühsam-Biografie. Ein Register anarchistischer Verlage ergänzt den nicht nur für AnarchistInnen hilfreichen Katalog.
Anares Bibliografie, Edition Anares Bern, ISBN 3-905052-00 -8, 96 Seiten, 2.50 DM
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen