piwik no script img

■ Am RandeLove Parade: BUND erneuert Kritik

Berlin (dpa) – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat erneut den Veranstaltern der Love Parade schwere organisatorische Mängel vorgeworfen. Es gebe drei Wochen vor der Veranstaltung, zu der eine Million Raver erwartet würden, noch kein geschlossenes Konzept zur Müllvermeidung und keine Vorkehrungen zum Schutz ökologisch sensibler Bereiche im Tiergarten, teilte der BUND gestern mit. Bisher hätten die Veranstalter keine einzige öffentliche Toilette angemietet, mit der Begründung, der Bezirk habe der Firma noch nicht das Getränkemonopol entlang der geplanten Route übertragen. Die Veranstalter wollten aus purer Gewinnsucht den Tiergarten zum Donnerbalken der Nation machen – zu Lasten auch Hunderttausender Technofans, beanstandete der BUND.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen