: Alternatives Ende?
■ Serie: Aus West und Ost Alternativkultur vorgestellt
Geht die Zeit der Alternativbewegung zu Ende? Ist es aus mit der Wichtigkeit von Selbstbestimmung und kollektiver Solidarität, nachdem der Neomonetarismus in der Werteskala der einstigen Linken unaufhaltsam nach oben rückt? Ist es vorbei, weil die deutsche Vereinigung die Blütenträume von der rot-grünen Republik zerstörte? Entwickeln sich die zumeist in den 70er Jahren gegründeten Projekte heute unspektakulär, aber professionell weiter? Fragen, die wir in der wöchentlich erscheinenden Serie mit Projektporträts, Interviews und Essays beantworten wollen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen