piwik no script img

Allianz von Volvo und Fiat

■ Autohersteller verhandeln über Kooperation, Fusion aber ausgeschlossen

Mailand (AP) – Der schwedische Automobilhersteller Volvo hat Gespräche mit dem italienischen Konkurrenten Fiat über eine mögliche Kooperation der beiden Unternehmen bestätigt. Ein Aktientausch sei jedoch ausgeschlossen, sagte eine Volvo-Sprecherin der italienischen Wirtschaftszeitung Il Sole-24 Ore. Wie das Blatt in seiner gestrigen Ausgabe berichtete, erklärte Volvo-Pressechef Bodil Erikson, das Unternehmen habe mit Fiat ebenfalls über industrielle Projekte gesprochen.

„Es wird eines Tages die Aufgabe der Aktionäre sein zu entscheiden, ob das Unternehmen zum Verkauf angeboten wird oder nicht“, zitiert die Zeitung Erikson. Die Aktien von Volvo und Fiat waren in den vergangenen Tagen an den Börsen deutlich in die Höhe geschossen, da Spekulationen über einen Zusammenschluß der beiden Unternehmen die Runde machten.

Fiat und Volvo waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, da in Italien und Schweden derzeit Ferien sind. Eine andere italienische Zeitung berichtete, der Volvo-Vorstandschef Leif Johansson habe sich mit dem Ehrenvorsitzenden von Fiat, Giovanni Agnelli, Ende November in Turin getroffen, um mögliche Kooperationen zu beraten.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen