: Alle Federn in der Krone
Wahlsieg des radikalen Obervogels Neuseelands
Nicht nur in deutschen Landtagen verschieben sich munter die Machtverhältnisse – Neuseeland hat ein neues, demokratisch gewähltes Oberhaupt, wie die Geflügelagentur AFP jüngst berichtete. Es ist der Chathamschnäpper, „Neuseelands Vogel des Jahres“ und damit mächtigstes Federvieh der südlichen Hemisphäre! Mithilfe einer radikalen Kampagne hat sich der kleine Piepmatz als Populist modernster Schule hervorgetan und gleich ganz auf ein Wahlprogramm verzichtet, eine Methode, die in leichter Abwandlung bereits in den USA und so manchem deutschen Bundesland Erfolge feierte. Entscheidend war seine persönliche Leidensgeschichte: Im Jahr 1980 gab es nur noch ein einziges brütendes Weibchen unter fünf verbliebenen Exemplaren. Aus diesen eng verstrickten Familienverhältnissen ist jetzt ein waschechter Herrscher hervorgegangen. 26.000 seiner künftigen Untertanen haben dem putzigen Patron bereits am Wahltag gehuldigt, doch Informanten berichten, dem Flattermann sei die Macht sofort zu flauschigem Kopfe gestiegen. Allen Kiwis, die seinen totalen Herrschaftsanspruch nun noch anzuzweifeln wagen, droht die Auslöffelung!
Die Engagierten stärken
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