■ Albanien: UN-Boykott gebrochen
Tirana (dpa) – Von einem florierenden Treibstoffschmuggel aus Albanien in das benachbarte Montenegro, das wie Serbien mit einem UNO-Boykott belegt ist, berichteten gestern albanische Zeitungen. „Dutzende von albanischen und griechischen Lastwagen überqueren täglich die Grenze“, schrieb das Blatt Koha e Jone. Letzte Woche hatte der Sprecher von Präsident Berisha betont, Albanien halte sich strikt an das Embargo.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen