: Akademie gegen Kollwitz-Gruppe
Berlin. Die Akademie der Künste Berlin hat sich in einem Brief an Bundeskanzler Kohl gegen die vorgesehene Aufstellung einer monumentalen Vergrößerung der kleinen Mutter-Gruppe von Käthe Kollwitz im Ehrenmal der Schinkelschen Neuen Wache Unter den Linden ausgesprochen. In dem Brief von Akademiepräsident Walter Jens heißt es, daß sich die individuellen Gestaltungszüge und Herstellungsspuren aus den Händen der Künstlerin nicht in vielfache Größe übertragen ließen. Die Akademie begrüßt gleichzeitig die Absicht, die Wache als „Zentrale Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ einzurichten.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen