: Aids-Hilfe verstärkt Arbeit in der DDR
Nürnberg (dpa) - Bundesdeutsche Aids-Hilfe-Gruppen wollen dem ihrer Meinung nach in der DDR herrschenden „Informationsdefizit zum Thema HIV-Infektion“ abhelfen. „Safer-Sex-Videos“, Informationsstände und deutsch-deutsche Diskussionsrunden sollen am kommenden Wochenende Homosexuellen-Gruppen, Ärzten und den Mitarbeitern von Gesundheitsämtern im thüringischen Gera Erfahrungen der Selbsthilfegruppen nahebringen. Wie ein Sprecher gestern erklärte, habe seit der Maueröffnung in der DDR, wo nach offiziellen Angaben bis zu Jahresbeginn 90 HIV-positive Bürger registriert wurden, ein „regelrechter Run“ auf Informationen über Aids eingesetzt.
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