: Aids-Hilfe fordert Druckräume für Junkies
Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) hat Druckräume für Drogensüchtige sowie eine kontrollierte Heroinvergabe gefordert. Die Tolerierung des Konsums illegaler Drogen in Räumen der Drogenhilfe müsse noch vor der Bundestagswahl rechtlich abgesichert werden, verlangte die DAH. Vorschläge zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes seien mit der Bitte an den zuständigen Ausschuß des Bundes geschickt worden, die Änderungsanträge in das Gesetzgebungsverfahren noch in der laufenden Legislaturperiode einzubringen. In den Änderungsvorschlägen geht es um die modellhafte Erprobung einer ärztlichen Heroinverschreibung an Opiatabhängige sowie darum, den Betrieb von „Druckräumen“ rechtlich zu ermöglichen. dpa
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