: Aids-Hilfe: Spritzen für inhaftierte Fixer
Die Ausgabe steriler Spritzen an inhaftierte Fixer hat die Berliner Aids-Hilfe gefordert. Nur so könne in den Haftanstalten die hohe Infektionsrate mit HIV und Hepatitis gesenkt werden, erlärte die Aids-Hilfe gestern. Gesundheitspolitische Erfordernisse müßten bei der Umsetzung drogenpolitischer Ziele berücksichtigt werden. Die Organisation berief sich auch auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und den Gesundheitsausschuß des Abgeordnetenhauses. Nach Erfahrungen mit der Vergabe steriler Spritzen in einer schweizerischen Haftanstalt gebe es auch kein ernstzunehmendes Argument mehr, drogenabhängigen Gefangenen die Möglichkeit zum Gesundheitsschutz zu verweigern.ADN
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen