piwik no script img

Acht Bewerber für die Westschiene

Düsseldorf (dpa) — Um die Ausstrahlung eines neuen privaten Satellitenprogramms, das im gesamten deutschsprachigem Raum zu empfangen sein wird, haben sich bis zur Ausschlußfrist am Mittwoch acht Veranstalter beworben. Wie die Landesanstalt für Rundfunk (LfR) in Düsseldorf mitteilte, wollen auf dem „Westschienen-Kanal“ senden: Die Anbietergemeinschaft Westschienenkanal mit der Bertelsmann-Tochter UfA und der DCTP Entwicklungsgesellschaft für TV-Programm, die Blickpunkt Fernsehproduktion, die Kanal 4 Rundfunkgesellschaft, die Nord- West-Fernsehprogramm-Gesellschaft, Pro 7 Television, Radioropa Tele und Radio, Tele 5 Kabel Media Programmgesellschaft und die Veranstaltergemeinschaft Landesweites Fernsehen Nordrhein-Westfalen.

Wie die UfA Film und Fernseh GmbH am Mittwoch ergänzend berichtete, würde ihr Programmschwerpunkt weniger bei der Unterhaltung als bei der Information liegen. „Wir wollen nicht die deutsche Antwort auf CNN sein“, so UfA-Geschäftsführer Bernd Schiphorst, „aber vor dem Hintergrund der Ereignisse der jüngsten Vergangenheit“ habe offenbar gerade ein „informationsorientiertes Vollprogramm“ eine Chance. Nach Angaben der LfR wird über die Vergabe des Kanals, der in NRW auch über Antenne zu empfangen sein wird, voraussichtlich im September entschieden.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen