■ Abschiebung: Geiseln genommen
Freiburg (AFP) – Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Libanon hat sich am Donnerstag in Freiburg aus Angst vor der Abschiebung mit einem Messer in den Bauch gestochen. Der 25jährige wurde in die Universitätsklinik eingeliefert. Gleichzeitig wurde Haftbefehl gegen den Libanesen beantragt, weil er zeitweise seine Frau und seine beiden Kinder als Geiseln genommen und Polizeibeamte mit dem Messer bedroht haben soll.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen