: ANC-Marsch beschossen
■ Inkatha richtet Blutbad in Getto an
Johannesburg (AP) – Bei Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der rivalisierenden Schwarzenorganisationen ANC und Inkatha sind am Samstag bei Johannesburg 13 Menschen ums Leben gekommen und 61 verletzt worden, als Inkatha-Anhänger einen Protestmarsch des ANC im Vorort Tokoza beschossen. Unter den Toten befinden sich auch zwei weiße Sicherheitsbeamte. Die zunächst unbeteiligte Polizei geriet zwischen die Fronten, als sie versuchte, die Kämpfenden zu trennen.
ANC-Präsident Mandela erkärte am Samstag, man stehe unmittelbar vor der Verkündigung eines Wahltermins. In unterrichteten Kreisen wird damit noch im Mai gerechnet. Als wahrscheinlichstes Datum gilt ein Termin Anfang nächsten Jahres.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen