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5 dinge, die wir gelernt haben

1 Deutschlands Reichen geht es gut

Besonders den sehr reichen Reichen. Wie eine Studie der Boston Consulting Group ermittelte, gab es Ende 2025 in Deutschland 5.000 sogenannte Superreiche, also Menschen mit mehr als 100 Millionen Dollar Vermögen. Das waren 1.100 mehr als im Vorjahr. Und die besitzen einfach mal ein Viertel des gesamten deutschen Finanzvermögens! Wenn es doch nur einen Weg gäbe, sie stärker zu besteuern … Aber leider ist das ja unmöglich, kann man nix machen, Pech!

2 Deutschlands Wirtschaft geht es weniger gut

Am Mittwoch haben die Wirtschaftsweisen in ihrem Frühjahrsgutachten die Konjunkturprognose deutlich gesenkt. Für 2026 rechnen sie nur noch mit einem Plus des deutschen Bruttoinlandprodukts von 0,5 Prozent. Diese Meldung kommt Ihnen vertraut vor? Eventuell verwechseln Sie sie mit der gesenkten Wachstumsprognose der EU-Kommission für Deutschland aus der vorigen Woche. Oder der „korrigierten“ Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft von Anfang Mai. Oder der halbierten Wachstumsprognose der Bundesregierung von Ende April. Womit sich die Frage stellt, wie viel die wöchentlichen Meldungen, dass irgendeine Instanz ihre Konjunkturprognose gesenkt hat, ihrerseits zur schwachen Konjunktur beitragen. Wirtschaft ist schließlich zu über 50 Prozent Psychologie.

3 Dem Standort Wolfsburg geht es überhaupt nicht gut

Wissen Sie, was auch zu über 50 Prozent Psychologie ist? Fußball! Den Männern des VfL Wolfsburg versagten am Montag im entscheidenden Spiel komplett die Nerven. 1:2 in Paderborn of all places, allererster Abstieg aus der Bundesliga, nach 29 Jahren. Wo man sich auch nur dank der großzügigen Unterstützung von Volkswagen so lange halten konnte. Aber immerhin – jetzt gibt es rund ums VW-Werk endlich mal wieder ein Aufstiegsversprechen.

4 Nostalgikern geht es 2028 super

Eine andere Automarke produziert bessere News. Der legendäre Citroën 2CV, besser bekannt als Ente, kommt als Elektroauto zurück. 2028 soll es auf den Markt kommen, für nur 15.000 Euro. Aber nennen wir das dann E-Ente? Oder einfach nur E-Nte?

5 Den Mauerseglern geht es am allerschlechtesten

Apropos Vögel: Auch der Naturschutzbund hat ein Frühjahrsgutachten vorgestellt, die Auswertung der „Stunde der Gartenvögel“, bei der Anfang Mai eben jene gezählt wurden. Die Zahl der gesichteten Spatzen geht weiter zurück, noch stärker die der Rauchschwalben und Mauersegler (minus 25 Prozent). Das kann auch das Plus an Finken nicht ausgleichen. Also, bitte, seien Sie gut zu … Sie wissen schon! (mbr)

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