■ Kambodscha: 33 Tote bei Überfall
Phnom Penh (AFP) – Bei einem Überfall auf ein Fischerdorf im Nordwesten Kambodschas sind in der Nacht zum Donnerstag mindestens 33 Menschen vietnamesischer Herkunft getötet worden, darunter acht Kinder. Laut der Regierung soll es sich bei den Tätern um Angehörige der Roten Khmer handeln. Es ist der schwerste Überfall dieser Art in Kambodscha seit der Stationierung der UN-Friedenstruppen im vergangenen Jahr. Vor Bekanntwerden des Vorfalls hatten die Roten Khmer den Vorwurf erhoben, daß die Fischer in dieser Region von der KP Vietnams kontrolliert würden. China, das die Roten Khmer bis zur Unterzeichnung des Friedensabkommens 1991 unterstützt hatte, verurteilte den Überfall. Kommentar Seite 10
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