17. - 31. Okt. 2020

Iran Safran und Wüste

Reiseleitung: Matthias Schmidt

Das wertvolle Gewürz Safran sind die Stempelfäden einer Krokus-Art Bild: Orientexpress

Mashhad - Tabas - Birjand - Bam - Jiroft - Mahan - Kerman

Die Entdeckerreise „Safran und Wüste“ führt Sie in den wenig besuchten Osten Irans – ins Zentrum des Anbaugebiets von Safran, dem „roten Gold von Khorasan“, sowie zu den beiden großen Wüsten Kavir und Lut. Abseits der großen Touristenzentren besteht die Gelegenheit, aufregende Landschaften, weitgehend unverfälschte Landstriche und vielleicht auch deshalb sehr aufgeschlossene und herzliche Menschen zu erleben.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

PREIS:

ab 3.170 € (DZ/VP/Flug inkl. Atmosfair-Beitrag)

VERANSTALTER:

Orient Express, Göttingen,

Tel: 0551 - 486652

hartmut.niemann@orientexpress-online.com

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden. 

Wir beginnen unsere Reise in Mashhad, wo wir bei einem Besuch des Heiligtums des achten Imams der Schiiten, Imam Reza, der schiitischen Religiosität nachspüren und uns vom Trubel der Millionenstadt anstecken lassen. In der geschichtsträchtigen Gegend um Mashhad führt unsere Reise weiter nach Tus, zum monumentalen Grabmal des iranischen National- dichters Ferdowsi.

Matthias Schmidt, Islamwissenschaftler, Fotograf, Mitarbeiter unserer iranischen Agentur

 

Wir folgen der uralten Handelsstraße durch die Salzwüste Kavir. Jedoch nicht bevor wir einen Abstecher nach Neyshapur gemacht haben, wo zwei Giganten der iranischen mystischen Literatur ruhen: Omar Khayyam und Farid ad-Din Attar. Sodann führt unser Weg durch die schroffe Weite Khorasans über Torbat-e Heydariyeh und Ferdows nach Tabas.

Die Umgebung der alten Wüstenstadt im Herzen der „Großen Kavir“-Wüste bietet neben einer großen Bandbreite an geologischen Besonderheiten auch ein erstes Highlight unserer Reise – wandeln Sie durch die Gassen eines durch lokale Initiative wieder zum Leben erweckten alten Wüstendorfes.

Felsformationen ("Kalout" in der Wüste Lut Bild: Orientexpress

Von Tabas aus fahren wir ins Herz des Safrananbaus nach Birjand und Qa’en. Die Reise ist so terminiert, dass wir dort rechtzeitig zur Erntezeit eintreffen und in Qa'en die Ernte der Krokusblüten mit den Safran-Fäden erleben. Safran gilt als eines der teuersten und wertvollsten Gewürze überhaupt, ca. 90 % der Weltproduktion stammen aus Iran.

Weiter führt uns die Reise gen Süden in die Wüste Lut (UNESCO-Welterbe), im Sommer einer der heißesten Orte der Erde, mit ihren in Millionen von Jahren aus dem weichen Gestein gewaschenen Tälern, bizarren Felsformationen, den Kaluts. In der von einem Palmenmeer umgebenen Oasenstadt Bam (UNESCO-Welterbe) beschäftigen uns die Folgen des verheerenden Erdbebens von 2003, genauso wie das langsame Erwachen der Stadt mit dem Wiederaufbau der imposanten Festungsanlage – dem größten Lehmziegelbau der Welt.

Auf der Weiterfahrt nach Kerman erwarten uns die Ausgrabungen von Jiroft mit sensationellen Funden aus dem 3. Jt. v. Chr., die erst vor 15 Jahren entdeckt wurden. Schließlich lernen wir beim Besuch des wunderschönen persischen Shazdeh-Paradiesgartens (UNESCO-Welterbe) in Mahan sowie bei der Begehung eines der uralten unterirdischen Wassersysteme („Qanat“) (UNESCO-Welterbe) der Region, wie die Menschen hier seit jeher mit der allgegenwärtigen Trockenheit zu Leben gelernt haben.

Zum Abschluss der Reise sehen wir die alte Handelsstadt Kerman mit ihrem quirligen und bunten Bazar und eindrucksvollen Bauten aus verschiedenen islamischen Bauepochen Irans. In der Stadt lebt noch eine aktive Gemeinde der alten iranischen Religion der Zarathustrier, deren Feuertempel wir besuchen. Von Kerman aus fliegen wir schließlich nach Teheran und von dort aus zurück nach Deutschland.

Nematollah Vali Schrein in Mahan Bild: Anaareh Saaveh

Als touristische Pioniere übernachten wir an einigen Orten in einfacheren landestypischen Unterkünften, in der Wüste Lut in einem Wüstencamp.

Sie werden im Verlauf der Reise viel Gelegenheit haben, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, bei vereinbarten Begegnungen, in den Dörfern, den Gärten und Feldern, in Teehäusern oder in Museen. Die meisten Iranerinnen und Iraner, gerade in den selten von Touristen besuchten Gegenden Ost-Irans, verhalten sich Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen und mit viel Neugierde.