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Eine Poesie an Seraphina Sie in ihrer Wirklichkeit.

Da es heute ihr einzigwahrer Tag ist, musste etwas passieren. Es musste etwas Außergewöhnliches passieren. Etwas, an das sie nicht gedacht hat.

Sie kann nicht nur Berlin. Sie kann auch Wichmannlinde. Foto: Seraphina Rustemeyer

Von LENA BELZ

Hier kommt dein ganz persönlicher Text an dich. Diesen Text habe ich beim durchstöbern meiner Dateien gefunden und ist nun in etwa drei Jahre alt. Ein wahres Relikt.

Vor drei Jahren war einiges anders, vor drei Jahren warst du nicht glücklich in Berlin, bist nicht angekommen. Nun hast du deine Mischung aus Groß- und Kleinstadt gefunden und deine ganz persönliche Welt geschaffen. Mein Text für dich, kommt nun hier:

Seraphinas Text

Du strahlend auf der Eisenbahnbrücke, sitzend und lässt dir die winterliche Sonne ins Gesicht scheinen, schaust in die Ferne. Auf der Suche nach dem Ziel.

Wie glücklich du immer bist, erfreust dich an den kleinen Dingen, wie die Menschen sich ab Bollwerk bewegen und du hast gemalt oder mit vertrauten Personen geredet. Vielleicht fällt es dir ein wenig schwer in der großen Stadt anzukommen, alles ist so weit und breit und dunkel und ungewiss. Vor allem nach dem letzten ganzen Jahr voller Reisen, Abenteuer und neuer Menschen, die zu deinen Vertrauten für ein Stück deines Lebens geworden sind. Aber ich weiß, dass du hier noch ankommen wirst, lass dich fallen! Denn du meine liebe kannst dir die ganze Welt genau zu deinem Ort machen. Und dieser Ort ist so kreativ, offen, gesellig, verschieden und führt so manches Geheimnis mit sich. Ein Ort genau wie du!

Du lachend tanzend in der Bar mit unbekannten Menschen und dann du durch die tosend rauschende Stadt laufend nach Hause.

Alles Gute meine Liebe!