Rassismus in Deutschland: Eine Ausstellung am Gorki-Theater widmet sich den offenen Fragen rund um den NSU-Komplex und weiteren rassistischen Gewalttaten in Deutschland
Die 65. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zeigen Vergessenes und Werkschauen von Eva Stefani und Alexander Sokurov zwischen Probierlust und Experiment
WERKSCHAU „Film – Waffe oder Scheiße“, schrieb der jugoslawische Filmemacher Želimir Žilnik in einem Manifest. Zu den Feinden, gegen die er kämpfte, gehörten Tito und die eigene bürgerliche Natur. Das Arsenal widmet ihm eine Werkschau
PROTEST Eine der radikalsten Regie-Existenzen im internationalen Kino: Svetlana Baskovas „neo-sowjetischer“ Film „Für Marx …“ erzählt von der allgegenwärtigen Ohnmacht im heutigen Russland
CINEMAROMANI Mit einer differenzierten Filmauswahl sowie den einschlägigen Klassikern, die das populäre Bild der Sinti und Roma geprägt haben, präsentiert das Zeughauskino eine Schau über jenes Volk, das in Europa keinen Platz zu haben scheint
KOPFKINO Der Filmwissenschaftler Pavle Levi, Experte für jugoslawischen Film, sprach an der Humboldt-Universität über das Filmemachen als „materialistische Intervention“, die Räume für politische Aktionen schafft
WIEDERAUFGETAUCHT Vom Wagner-Industrial zum Synth-Prog: Das slowenische Kunst- und Bandkollektiv Laibach findet beim Konzert im Heimathafen Neukölln zurück zu alter Seltsamkeit
Gehen, in Bewegung bleiben: Mit einer umfassenden Ausstellung sowie einem Film- und Musikprogramm versucht das „Projekt Migration“ im Kölnischen Kunstverein, Geschichte aus der Perspektive der Migrationsbewegungen zu erzählen
Das Eigene ist das Andere: Ein Plädoyer für den Versuch, in Südosteuropa durch eine Politik der Repräsention den Nationalismus anzugreifen und eine radikaldemokratische Kultur zu schaffen