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08.01.2026 , 08:23 Uhr
Genau das! Ich finde es erschreckend, wie wenige Menschen immer noch diese Dynamik zu verstehen scheinen.
zum Beitrag08.01.2026 , 08:21 Uhr
Ich hätte zwei Anmerkungen dazu: 1. Eine Person in einer Machtposition hat eine Pflicht, damit verantwortungsvoll und beruflich professionell umzugehen. In dieser Situation liegt diese Verantwortung viel mehr bei Gelbhaar (bekannter Politiker statt Berufsanfängerin), der klar professionelle Grenzen überschreitet. 2. Die Frau war Anfang 20 und Berufseinsteigerin. Ich finde es sehr nachvollziehbar, dass man in dieser Situation unsicher ist und nicht sofort erkennt, wo die Grenzen sein sollten. 3. Leider werden Jobs so oft vergeben aus anderen Gründen als „beste, 100% professionelle Bewerbung“ - sollte nicht so sein, Arbeitgeber sollten Prozesse schaffen, um das zu verhindern… Aber ist leider oft so. Da jetzt in den Raum zu stellen, dass Männer plötzlich im Nachteil sein könnten, wenn über Jahrhunderte „Old Boys“-Netzwerke („oh, der war auch in meinem Ruderclub!“ u.ä.) sich Jobs zugeschoben haben und noch zuschieben, finde ich… am Kernproblem vorbei gedacht.
zum Beitrag28.12.2025 , 11:36 Uhr
Ich finde es wichtig, differenzierter und emphatischer mit AfD-Wähler*innen umzugehen — weil das nötig ist, um sich der AfD und ihrer demokratie- und menschenfeindliche Ideologie erfolgreich entgegen zu stellen.
Das darf aber nie abgleiten ins Rechtfertigen oder Legitimieren der rassistischen Parteiideologie.
Leider rutscht Julie Zeh in Teilen des Interviews in dieses Territorium ab und zeigt dabei ein Verständnis von Demokratie, das ich nicht teile und sogar für gefährlich halte. Speziell erwähnt sie, dass in der Demokratie der Wille der Mehrheit herrschen sollte — aber nicht, dass die Demokratie auch eine Verantwortung hat, Minderheiten vor Übergriffen der Mehrheit zu schützen.
Ich finde, man kann für Verständnis für seine AfD-wählenden Nachbar*innen werben, ohne muslimfeindliche Politik zu rechtfertigen. Man kann für eine Brandmauer in den Parlamenten Deutschlands sein und gleichzeitig in Kontakt mit Wähler*innen sein, die die Parteien jenseits der Brandmauer wählen. Das ist kein Widerspruch, sondern nötig, um erfolgreich pro-demokratisch und anti-rassistisch zu handeln.
zum Beitrag29.06.2024 , 11:12 Uhr
Tolles Interview! Ich bin Deutsch-Deutsche und fühle mich selbst oft fremd in „meinem“ Land, wenn ich mir die Debatte zum Krieg in Gaza und Israels Politik anschaue. (Bin aber im Gegensatz zu Frau Chebli natürlich nicht von Rassismus gegen Palästinenser und Muslime betroffen.) Die Tatsache, dass so viele Deutsche nicht verstehen zu scheinen, dass „Nie wieder“ heißt, alle ethnischen und religiösen Minderheiten vor Hass zu schützen, macht mich oft fassungslos. Dass viele Politiker*innen des linken Spektrums anti-muslimische Ressentiments schüren, macht mir Angst. Dieses Interview gibt mir Hoffnung, dass mehr Menschen verstehen werden, dass Kritik an der israelischen Kriegsführung nicht trotz, sondern wegen „Nie wieder“ wichtig ist.
zum Beitrag03.02.2022 , 07:47 Uhr
In den Artikel hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: CBC ist kein US-Sender, sondern ein kanadischer Sender. CBS ist ein US-Sender, dessen Sendung 60 Minutes eine Folge der „Recherche“ zum Verrat Anne Franks gewidmet hat.
zum Beitrag