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28.03.2026 , 17:40 Uhr
Bisher werden noch immer die männlichen Eigenschaften favorisiert und Weiblichkeit eher abgewertet. Frauen, die in der Männerwelt mitbestimmen wollen, müssen sich oft der bewährten Methoden bedienen = Machtspiele der Männer. Was soll dabei schon rauskommen?
zum Beitrag28.03.2026 , 17:35 Uhr
Das ist recht anschaulich erklärt und leider wahr.
zum Beitrag28.03.2026 , 17:30 Uhr
Da bin ich dabei! Und sehe doch, wie schwer es ist, die Verhältnisse zu ändern. Typisch männliche Verhaltensweisen werden oft allzu positiv gesehen, und im Gegenzug weibliche Eigenschaften belächelt oder sogar als Beleidigung betrachtet. Da müsste sich was ändern!
zum Beitrag28.03.2026 , 17:27 Uhr
Viele typisch männliche Verhaltensweisen werden allzu positiv gesehen, und im Gegenzug weibliche Eigenschaften belächelt oder sogar als Beleidigung betrachtet. Da müsste sich was ändern!
zum Beitrag28.03.2026 , 17:22 Uhr
Ein Missverständnis des alten Feminismus: Frauen dürfen tun, was Männer tun. Das sind dann auch die schlimmen und dummen Dinge, die sie vorher kritisiert haben. Aufmerksamkeit lenken wir besser auf die Verherrlichung der männlichen Werte, deren positive Bedeutung allzu selbstverständlich hingenommen wird. Die weiblichen Werte zu erkennen und zu stärken ist der Weg zur Veränderung. Eine weibliche Welt! Wir stecken doch Alle so fest in der Welt wie sie ist, daß wir uns eine andere kaum vorstellen können. Alle spielen mit - auch die Frauen. Deshalb ist Veränderung so mühsam. JedeR Einzelne muss sich überlegen, was sie/er im Alltag anders machen könnte. Ein schönes Stück Arbeit! Einfacher ist es, Männer ganz allgemein zu verurteilen. Aber auch Männer leiden unter den patriarchalischen Strukturen, aber sie wollen es nicht sehen, denn sie können sich ja immer noch zum "starken Geschlecht" zählen. Wie kann man damit aufräumen? Wer Frauen verachtet, verachtet die Menschen. Frau Leben Freiheit! Ich sehe die Frauen im Iran, die nicht aufgeben und Hoffnung haben, dass das Regime die Macht verliert. Mehr Männlichkeit als Gegner geht ja kaum! Wir geben nicht auf.
zum Beitrag23.06.2021 , 15:13 Uhr
Opa, komm erzähl vom Krieg. Gesprochen hat er nicht, aber ein Fotoalbum hinterlassen. Anlässlich des Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion (und während England gegen Tschechien um den EM Pokal spielt) hole ich es hervor um die "Reiseroute" nachzuvollziehen. Am Anfang sind viele Bilder beschriftet: Orte in Belgien und Frankreich. Nicht immer kann ich es entziffern. Vielleicht gibt es die Namen nicht mehr. Am Ende des Albums ein Foto von 3 Männern vor einem Berg Schnee mit einem Eingang, eine Art Iglu. Die Männer mit hohen Filzstiefeln, mit Schals und Mützen. Vielleicht Russland? Vorher gab es Einträge wie Polen, Tschechei, Rumänien. Dazwischen ein kleines Portrait einer Frau mit Text in Sütterlin (kann ich nicht lesen) und Datum 13. Juni 1941. Noch 9 Tage bis zum Überfall auf Russland. War er auf dem Weg dorthin? Die Fotos zeigen Zerstörung, Bunker, Panzer, Menschen in Gefangenschaft. Zu den Orten gibt es Wikipedia Einträge, die mir sagen, dass er auf jeden Fall nach dem 10. Mai 1941 (Sprengung des Viaduktes bei Vielsalm) in Belgien war, danach durch Frankreich bis zum Atlantik (Abbeville). Und wenig später schon auf dem Weg nach Russland...¿ Fast immer guckt Opa freundlich in die Kamera. Das war sein Wesen. Der Krieg konnte es nicht völlig zerstören. Wahrscheinlich hat er gewusst, wie er auf die sichere Seite kommt. Er hat überlebt. Seine Tochter (meine Mutter) - 1941 war sie 9 - berichtete von Jähzorn und Unberechenbarkeit. Was ist das Leben eines kleinen Hundes gegen die Gräuel, die ein Soldat ertragen muss? Der Schrecken des Krieges ist unbegreiflich - für Täter, Opfer, Zuschauer. Die Sinnlosigkeit ist offensichtlich. Das kann man keinem Kind erklären, dass Kriege immernoch immer wieder stattfinden...
zum Beitrag05.10.2019 , 15:14 Uhr
Die Altherrenwitze werden zum Glück nicht mehr so selbstverständlich goutiert wie zur Zeit meiner Kindheit (60er70er Jahre). Waren sie nicht schon immer dazu da, von unangenehmen Sachverhalten abzulenken?!
zum Beitrag