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10.09.2026 , 21:09 Uhr
„ Selbst die betriebliche Mitbestimmung gibt es im Großen wie im Kleinen.“
Der war gut. Die Realität ist eine vollkommen andere. Nicht mal in den großen Aktiengesellschaften nach deutschem Recht, wie dem Volkswagen-Konzern, gibt es hinreichend betriebliche Mitbestimmung. Ich schaue auf die aktuelle Entwicklung und ihre Vorgeschichte. In kleinen Betrieben gibt es häufig nicht einmal Betriebsräte, die formal in bestimmten Angelegenheiten mitbestimmen könnten. In der Regel ist in den kleineren Betrieben keine Spur von Mitbestimmung zu finden, sondern es wird Macht allein aufgrund des Eigentumsrechts ausgeübt. Selbst engagierte Betriebsräte sitzen allein aufgrund gesetzlicher Bestimmungen am kürzeren Hebel. Und ein Streikrecht gibt es in Deutschland ja auch nur sehr eingeschränkt.
zum Beitrag07.09.2026 , 17:25 Uhr
Ich sehe das genau so, dass Gewalttaten zunehmen werden. Das Risiko einer Strafverfolgung solcher Taten dürfte hingegen deutlich geringer werden, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft erst einmal auf Linie gebracht worden sind.
zum Beitrag07.09.2026 , 17:12 Uhr
Wenn es für taz-Kommentare eine Wertschätzungsfunktion geben würde, hätte ich die positivste aller möglichen Bewertungen abgegeben. Ich drücke meine Unterstützung mit dieser Antwort aus.
zum Beitrag02.09.2026 , 21:44 Uhr
Ein Grund mehr sich schnellstmöglich von der Abhängigkeit von fossilen Energien gesamthaft zu lösen. Die Mittel dazu sind bekannt und verfügbar. Fossile Energien finanzieren nicht nur in Russland sondern weltweit autoritäre Unrechtsregime, verschärfen die Klimakrise und sorgen für massiven Abfluss finanzieller Mittel.
zum Beitrag12.07.2026 , 23:33 Uhr
Die Pauschalierung „keinerlei Mitleid mit Sachsen-Anhalt“ geht meines Erachtens vollkommen fehl. Die Menschen, die von solch einem Regime betroffen sein könnten, werden diese Partei ja mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht wählen und wahrscheinlich auch aktiv Positionen besetzen, die dieser Partei entgegenstehen. Mitleid mit den Wählern, die solch ein Regime wählen, ist aber tatsächlich nicht angebracht.
zum Beitrag25.02.2026 , 20:56 Uhr
Zutreffende Einschätzung.
zum Beitrag15.09.2024 , 21:23 Uhr
Als nur gelegentlicher Nutzer nur im Freizeitverkehr und für allfällige Besorgungen erreiche ich mit dem Deutschlandticket in der Regel keine wesentliche Ersparnis gegenüber Einzelfahrscheinen. Warum ich es trotzdem abonniert habe ist einfach der einfache Zugang und in gewissem Umfang auch der Gedanke der solidarischen Mitfinanzierung. Dass der Preis mit der Teuerungsrate steigen muss ist mir einsichtig. Bei einer Erhöhung von knapp 31 % wäre aber eine Grenze überschritten. Ich würde mich dann wahrscheinlich für die Kündigung entscheiden und allenfalls noch bei Bedarf für einzelne Monate „abonnieren“. In der übrigen Zeit wären dann eben wieder Einzelfahrscheine das Mittel der Wahl. Letztlich würden den Verkehrsunternehmen Einnahmen entgehen, die ich derzeit wegen des komfortablen Zugangs bereit bin mit zu generieren. Dass der Personenfernverkehr der Eisenbahn durch in Den Nahverkehr abwandernde Kundschaft ein wirtschaftliches Problem hat ist meines Erachtens diesem deutschen Sonderweg der Unterscheidung von „Nahverkehr“ und „Fernverkehr“ geschuldet. Erfolgreiche Bahnen in AT, NL oder CH kennen diesen Unterschied nicht. Zielrichtung sollte das Klimaticket nach Vorbild AT sein.
zum Beitrag06.02.2024 , 21:54 Uhr
Könnte ja auch so laufen wie 2017 bei der Verlängerung von Glyphosat: Landwirtschaftminister Schmidt stimmt unautorisiert zu und redet sich hinterher mit einer marginalen Änderung raus. Hinterher hats niemaus gekümmert. Hubertus Heil könnte es ja einfach auch so machen.
zum Beitrag21.11.2023 , 23:25 Uhr
Ein fachgerecht repariertes Gerät ist nicht schlechter als ein Neues. Vielleicht ist es sogar besser.
zum Beitrag28.08.2022 , 22:10 Uhr
Die teils überfüllten Züge zeigen nicht nur die Probleme der Deutschen Bahn, sondern durchaus die Probleme der deutlich zu kleinteiligen Struktur von Eisenbahnverkehrsunternehmen und Vergabenetzen zwischen denen Nachfragespitzen kaum noch ausgeglichen werden können, weil lediglich noch minimale Reserven für genau das befahrene Teilnetz vorhanden sind. Abweichende Anforderungen an Fahrzeuge und fehlende netzübergreifende Personalqualifizierung kommen noch hinzu.
Beratung durch Eisenbahnunternehmen mit entsprechenden Referenzen (Japan, Österreich, Schweiz, Niederlande) halte ich für eine gute Idee um dem desolaten Eisenbahnverkehr in Deutschland den Weg in Richtung eines attraktiven Verkehrssystems zu weisen. Die Beratungsergebnissse müssen aber auch umgesetzt werden. Dazu bedarf es auch des politischen Willens und der Durchsetzungsfähigkeit.
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