Profil-Einstellungen
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
08.10.2026 , 15:29 Uhr
Im Ergebnis kann man das so sehen, aber Griechenland und COSCO hatten bereits 2005 Gespräche begonnen. COSCO pachtete 2008 beziehungsweise 2009 zunächst Containerterminals im Hafen.
Die griechische Regierung hatte dabei also nicht ausschließlich unter deutschem oder europäischem Druck gehandelt; auch griechische Reeder und frühere griechische Regierungen hatten die Öffnung des Hafens für COSCO unterstützt.
Im Zuge der griechischen Staatsschuldenkrise verlangten die internationalen Gläubiger – die sogenannte Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und IWF – umfangreiche Privatisierungen als Teil der Rettungsprogramme. 2016 verkaufte Griechenland zunächst 51 Prozent der Piräus-Hafengesellschaft OLP/PPA an den chinesischen Staatskonzern COSCO; durch weitere vertragliche Regelungen konnte COSCO später insgesamt rund 67 Prozent übernehmen. Der Kaufpreis für die 67 Prozent lag bei etwa 368,5 Millionen Euro.
Von Perplexity aus srf,DLF,eda.admin.ch zusammengetragen.
zum Beitrag