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01.06.2026 , 08:54 Uhr
Also ehrlich gesagt macht mich der Artijel fassungslos. Ich bin chronisch krank, verdiene knapp so viel, dass ich kein Bürgergeld mehr erhalten kann und muss dementsprechend alle Kosten selber tragen. Einen günstigen Kredit wie vom Jobcenter in Notfällen oder andere andere der zahlreichen Zuschüsse erhalte ich gar nicht. Am Ende aller Abzüge bleiben mir trotz einer ländlichen Gegend immer knapp 149 Euro weniger als einem BG-Empfänger und ich kann mir trotzdem aussuchen, ob ich das Geld nun für Nutellapampe oder Käse ausgebe. Es reicht für die korrekte Entscheidung, aber die muss man auch treffen. Mehr Geld im Geldbeutel bedeutet nicht, dass Leute auch vernünftig entscheiden. Wie oft habe ich damals im Jobcenter erlebt, dass Leute sich im Kurs lieber darüber unterhielten wo es das billigste Bier, die coolste Shishabar und den geilsten MC Donald's gibt? Ständig. Das Problem ist nicht das Geld. Das Geld reicht. Auch Präventionskurse im Bereich bringen nichts, wenn sich wie im Rahmen meiner Reha-Maßnahme z.B. am Ende nur über die nervige Zeitverschwendung beschwert und auf dem Rückweg die Tiefkühlpizza gekauf wird. Ich finde es reicht jetzt mal damit zu behaupten, dass es am Geld liegt
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