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18.09.2026 , 19:55 Uhr
Der Artikel hat gute Fakten und Absichten, aber warum wird hier die dem Militarismus zugrunde liegende Logik ausgespart? Der "Frieden" hieß die letzten Jahrzehnte, dass sich alle(+-) Nationalstaaten und Gigakonzerne einig sind über Wettbewerb und Expansionslogik (national und transnational), sprich Kapitalismus. Und wenn Wirtschaftsstatistiken straucheln, niemand mehr deutsche Autos kaufen will (+ Stichwort Klimakatastrophe die künstliche Knappheit zur tatsächlichen Ressourcenknappheit ausartet) ist doch klar, was laut diesem System geschehen muss
"friedlichere Verhältnisse" ist nicht, solang Klassenwidersprüche, Staatendenken und weitere Formen von Apartheid unangetastet bleiben die neue Friedensbewegung sollte keine sein, die (egal ob verbal/emotional/inhaltlich oder aktiv(Barrikaden)/passiv(streikend) gewaltvoll) an das System herantritt und fordert es solle nicht genau das machen, was in seiner Natur liegt, sondern es einfach mal durchs tatsächlich kollektiv nicht länger mitspielen "verdursten" lassen (vgl. Benjamin: "proletarischer Generalstreik")
zum Beitrag30.03.2026 , 08:45 Uhr
Die Formulierung "Die Integration der kurdischen Streitkräfte läuft ohne größere Probleme" ist dreist. Für wen ohne Probleme? Die kurdische (tatsächlich demokratische) Selbstverwaltung wird (im Konsens mit Türkischen Rechten) erstickt, Angriffe auf Frauen und Minderheiten und selbst ein Freikommen/Erstarken ehemaliger IS-Terroristen werden dafür in Kauf genommen (oder sogar als Kriegsmethode gewollt?). Die Zusammenarbeit mit al-Dschaulani (wie er sich bei Al-Qaida nannte), der sehr wohl ein Dschihadist war und ist erfolgt nur dem Remigrations-populismus zuliebe. Wo ist das "Propaganda von Linken und Christen" und nicht erneut westliche Doppelmoral, um Unterdrückung von Frauen im Nahen Osten ausblenden zu können?
zum Beitrag