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26.03.2026 , 10:02 Uhr
Die GKV soll ein solidarisches System sein. Meine Erfahrung war aber schon immer eine andere. Als freiwillig versicherter Kleinverdiener mit etwa 1.200 € im Monat habe ich früher, vor 2019 rund 460 € an Beiträge gezahlt. Das lag auch an der damaligen Mindestbemessungsgrenze, durch die selbst geringe Einkommen künstlich höher angesetzt wurden. Gleichzeitig gab es schon immer eine Beitragsbemessungsgrenze nach oben. Wer viel verdient, zahlt ab einem bestimmten Punkt nicht mehr und wird damit prozentual deutlich weniger belastet. Das ist nicht sozial sondern assozial. Und wenn ich mir die aktuelle Diskussion anschaue, habe ich das Gefühl, dass sich daran wenig ändert: Statt die Finanzierung wirklich breiter und fairer aufzustellen, wird wieder vor allem darüber gesprochen, wie man die Belastung für die unteren Einkommen erhöht.
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