Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
18.03.2026 , 12:58 Uhr
Wenn man die Diskussion momentan verfolgt, könnte man meinen, daß es ein Menschenrecht auf billige Spritpreise gäbe. Die aktuelle Situation an den Tankstellen war absehbar: bereits vor 14 Jahren führte die iranische Marine Seemanöver zur Sperrung der Strasse von Hormuz durch u. beschoss dort Öltanker. Die Folge waren sprunghaft ansteigende Energiepreise. Eine Sicherheitsstudie der Bundeswehr stufte 2014 die hohe Abhängigkeit der BRD von fossilen Energieimporten als erhöhtes Sicherheitsrisiko (97% bei der Mobilität) ein. Wer also mit halbwegs wachen Augen in den letzten 10 Jahren durch die Welt gegangen ist konnte das aktuelle Szenario deutlich voraussehen. Heute gibt es zum Glück Alternativen zu fossil betriebenen Verbrennern: Strom. Das günstigte elektrische Einstiegsmodell ist neu schon ab € 17.000,00 und gebraucht deutlich unter € 10.000,00 zu haben. Es sind meistens nicht die Geringverdiener, die gelernt haben kreativ mit engen Budgets umzugehen, sondern eher die Fahrer hubraum-/PS-mächtiger SUVs und Luxuslimousinen, die jetzt mehr für ihre Bequemlichkeit und ihre Statussymbole bezahlen müßen. Wer Spritpreise drücken will, muß die Nachfrage drosseln, also auf Stromer umsteigen.
zum Beitrag