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09.03.2026 , 18:43 Uhr
Ich finde es wirklich schade, dass so ein wichtiges Thema mit solch einer verkürzten Analyse abgefrühstückt wird. Es gibt doch schon so viele wichtige Perspektiven aus dem sogenannten globalen Süden. Frauen und geschlechterdiverse Menschen, die für sich sprechen, die immer für sich gesprochen haben. Warum nicht lieber diese Perspektiven aufgreifen?
Der obige Text läd förmlich dazu ein, in als Quatsch abzutun. Denn wer Alice Schwarzer und rechtskonservative bis rechtsextreme Politiker_innen als Kopf der westlichen feministischen Bewegung darstellt - obwohl diese von Feminist_innen zurecht massiv kritisiert werden - und wer nicht weiße Feminist_innen der letzten über 100 Jahre im Westen und ihr Zutun zu feministischen Debatten unsichtbar macht zu gunsten einer Argumentation, lässt zweifel daran, ob auf der gegenüberliegenden Seite nicht auch an antifeministische Akteur_innen gedacht wird, wenn vage von "antiimperialistischem" Feminismus geschrieben wird.
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