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15.02.2026 , 18:22 Uhr
"Ich habe die Studie gelesen und kann dafür keine eindeutigen Belege finden das Männer überwiegend Opfer von Männern werden." Es gibt dafür nicht nur keine eindeutigen Belege, sondern Belege, dass es genau so NICHT ist. Wenn Sie ganz nach unten scrollen finden Sie den Hinweis, dass zB bei den Bereichen "psychische und Körperliche Gewalt" zu 96% die Partnerinnen die Täterinnen sind. Ist auch jetzt nicht so eine Überraschung, denn homosexuelle Partnerschaften sind selten (und die Studie repräsentativ) und Gewalt findet da sogar (bei schwulen Paaren) eher etwas seltener statt.
zum Beitrag15.02.2026 , 15:43 Uhr
Ich stimme da vollständig zu und wünsche Ihnen alles Gute!
zum Beitrag15.02.2026 , 15:41 Uhr
Ihr Kommentar ist für mich ein einziges Rätsel. "Ich erinnere mich, neuer Name altes Anliegen" Was meinen Sie damit? "die vermeintliche Übermacht gewalttätiger Frauen" ich habe ausschließlich Ergebnisse der aktuellen Studie "Lesubia" zitiert, mehr nicht. "nennen Ihre Quellen." Gerne, aber zu was genau? Die Hauptquelle ist hier ja wohl offensichtlich die, um die es in dem Artikel geht!?! "meinem Kommentar nicht von Partnerschaftsgewalt die Rede war,"Aha. Sie antworten auf "Ausrufezeichen", der Opfer PARTNERSCHAFTLICHER Gewalt ist. Warum sie dann auf "alle Gewalt" schwenken, bleibt Ihr Geheimnis. "s grenzt an Realitätsflucht,...." Das ist eine Trivialität, die ich nirgends bestreite sondern sogar explizit erwähne. Aber Anlass des Artikels ist nunmal die neue Dunkelfeldstudie. Und die überraschendste Erkenntnis dieser ist nunmal, dass genauso viele Männer wie Frauen PARTNERSCHAFTLICHE Gewalt erleben. Vielleicht nehmen Sie diesen Aspekt einfach mal zur Kenntnis. "und bin ich es leid, auf Basis von kognitiver Dissonanz zu diskutieren." Beleidigungen bringen uns bei diesem wichtigen Thema nicht weiter, eher differenzierte Analysen.
zum Beitrag15.02.2026 , 13:25 Uhr
Wie kommen Sie bitte auf diese Aussage? Haben Sie die Originalstudie denn überhaupt gelesen oder wenigstens die Pressemitteilung des BKA oder des bmbfsfj ? Gesamtgesellschaftlich üben Männer mehr Gewalt aus, das ist richtig. Aber gerade in dieser Dunkelfeldstudie geht es um partnerschaftliche Gewalt. Und dort üben (zumindest bei Betrachtung der 5- Jahres-Prävalenz) genauso viele Frauen wie Männer psychische und physische Gewalt aus (Frauen sogar leicht mehr). Daran ändert sich auch nichts, wenn man selbstverständlich anerkennt, dass Frauen dabei mehr Verletzungen erleiden (was u.a. auch aufgrund der deutlichen körperlichen Überlegenheit der männlichen Partner auch nicht überraschend sein sollte). Warum ist das so schwer zu akzeptieren? Immerhin ist das seit 50 Jahren in der internationalen Gewaltforschung mehr als bekannt.
zum Beitrag15.02.2026 , 13:18 Uhr
"Die Behauptung, dass Gewalt von Frauen an Männern meist eine Abwehrreaktion sei" Da ist glaube ich angesichts der für die Autorin vielleicht überraschenden Gendersymmetrie bei partnerschaftlicher Gewalt eher Wunschdenken. Die große und vielzitierte Metastudie von Capaldi et. al (und viele andere Studien, zB Lysova) zeigt, dass die Ursachen für partnerschaftliche Gewalt sehr ähnlich zwischen Männern und Frauen sind (und sehr vielfältig). Schaut man sich die vorliegende Studie (Lesubia) genauer an: "insbesondere von kontrollierender Gewalt (Männer: 8,7 %; Frauen: 7,1 %) betroffen sind(Zitat bmbfsfj)", sieht man, dass Männer von kontrollierender (also systematischer, andauernder) Gewalt sogar häufiger betroffen sind. Die Nichtanerkennung von männlichen Opfern (wie Sie es offenbar sind) als "gleichwertig" und gleich schützenswert in der Dikussion verhindert die Einrichtung von adäquaten Hilfsangeboten für beide Geschlechter und verhindert ebenso eine analytische Betrachtung der vielfältigen Ursachen partnerschaftlicher Gewalt und letzendlich damit deren angemessene systematische Bekämpfung.
zum Beitrag15.02.2026 , 12:14 Uhr
Ein wirklich unglücklicher Artikel. Allein die Überschrift (Männer Opfer von Männern) ist angesichts der Tatsache, dass nach der aktuellen Studie (Lesubia) mehr Männer als Frauen von körperlicher Partnerschaftsgewalt (5-Jahresprävalenz) betroffen sind, schon fast perfide. Statt sich aber diesem für viele sehr überraschendem Ergebnis angemessen zu widmen (Ursachen, Hilfsangebote, etc) , wird hier eine Art Schuldumkehr getroffen "Das Schweigen der Männer war und ist ein Hindernis im Kampf gegen Gewalt"Wow Vielleicht sollte die Autorin erwähnen, dass die letzte Dunkelfeldstudie 20 Jahre zurückliegt und AUSCHLIESSLICH FRAUEN befragt hat. Plötzlich schwenkt sie aber wieder zu den Hellfeld-Daten zurück, um dann doch zu zeigen, dass Frauen mehr körperliche Gewalt erfahren. Dabei geht es aber nur um die ANGEZEIGTE Gewalt. Das ist ja gerade der Sinn von Dunkelfeldstudien. "Frauen erfahren Gewalt von Männern, Männer in der Regel von anderen Männern." Das ist im häuslichen Bereich einfach falsch (siehe Studie!!) Auch dass Gewalt von Frauen nur aus Abwehr geschieht ist wissenschaftlich längst widerlegt und angesichts des Verhätnisses (6,1% Männer betroffen, 5,2 % Frauen) sowieso unhaltbar.
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