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09.02.2026 , 08:50 Uhr
Leider zeugen die Argumente in dem Artikel nicht gerade von einer Auseinandersetzung mit dessen zentralen Themen wie Spiritualität und Religiosität. Stattdessen wird Religion mit Tradition gleichgesetzt, was in der Moderne abgeschafft werden soll. Klassischer Fortschrittsoptimismus. Hinzu wird behauptet Spiritualität könne durch psychologische Betreuung ersetzt werden, was beidem nicht gerecht wird. Das zeugt von einem Menschenbild, das von einem rein rationalen Wesen ausgeht.
Stimmige Argumente sind, dass die katholosche Kirche und die evangelischen Landeskirchen hier einen historischen Vorteil haben. Hier wäre eine Pluralisierung - idealerweise partizipativ mit den Soldat*innen - sinnvoll. Außerdem ist es natürlich schwierig, die Bundeswehr zu betreuen, ohne eine Rechtfertigung für diese zu liefern. Das gilt aber für alle Bereiche. Solange aber nur sinnlos gegen alles, was mit Religion zu tun hat verbal geschossen wird, kommen wir wohl kaum voran, irgendetwas zu ändern.
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