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05.01.2026 , 15:46 Uhr
Die USA benötigen Schweres Öl vor allem für den Betrieb ihrer Raffinerien. 70% der US Raffinerien und quasi alle Raffinerien an der Golfküste sind auf die Verarbeitung von schwerem Öl angewiesen. Wurden in den 70ern extra für Öl aus Venezuela gebaut. Das heimische Öl aus Fraking kann in den Raffinerien nicht verarbeitet werden. Als Bild: Die USA sind wie ein Tankstellenbesitzer, der nur Benzin verkauft, aber einen Diesel fährt. Sprich zum tanken muss er zum Nachbar fahren (Kanada, Mexiko oder eben Venezuela).
zum Beitrag05.01.2026 , 15:20 Uhr
Die Politik liefert doch. Nur halt nicht für das Groß der Bevölkerung. Aber für Milliardäre, deren Erben und Großunternehmer liefert die Politik einiges. Und die normale Bevölkerung wird mit Debatten ums Bürgergeld abgelenkt.
zum Beitrag05.01.2026 , 15:09 Uhr
Bei Ölprodukten (Benzin, Diesel, etc) können höhere Produktionskosten nicht an den Endkunden weitergegeben werden. Der Endkunde würde einfach wo anders tanken. Daher liegt der Preisdruck auf dem Förderer. Dieser muss sein Öl so billig anbieten, dass Raffinerien sein Öl verarbeiten wollen. Wenn also die Verarbeitung von schwerem Öl 2€ teurer ist als die Verarbeitung von leichtem Öl, muss der Produzent des schweren Öls sein Öl 2€ billiger anbieten, sonst bleibt er auf dem Öl sitzen und verdient überhaupt nichts. Im Ölgeschäft diktieren die Raffinerien den Preis.
zum Beitrag05.01.2026 , 10:55 Uhr
Der Beitrag vergisst, dass die Raffinerien an der Golfküste historisch bedingt exakt auf das schwere Öl aus Venezuela ausgelegt sind. Die USA fördern im Moment mehr Öl als sie verbrauchen. Jedoch ist ein großer Teil leichtes Öl, welches zum großen Teil nicht einfach so von den US Raffinerien verarbeitet werden kann. Damit die Raffinerien laufen muss schweres Öl importiert werden, zur Zeit aus Kanada und Mexiko. Beiden Ländern hat Trump auch schon mit Invasion gedroht. Mit einer venezolanischen Kolonie wären die USA im Öl Sektor komplett unabhängig von ausländischen Schweröl-Importen.
zum Beitrag