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03.01.2026 , 10:45 Uhr
Ja es bedarf mutiger Politik. Eine weitere Reduktion der Vergütung der Leistungserbringer ist kaum möglich. Als Facharzt für Dermatologie erhalte ich 18 e Flatrat für 3 Monate (egal wie oft der Pat kommt) zB für die Behandlung schwerer Neurodermitis oder Psoriasispat. Bei ca 50% Praxisunkosten bleiben 9 e vor Steuer und Sozialabgaben. Parallel muß ich im benachbarten Ausland arbeiten - hier ist die Vergütung um ca Faktor 5 höher (bei jedem Arztkontakt) und die Bürokratie um einen ca Faktor 10 niedriger (Pat zahlen Ihre Rechnung sofort und die Kosten werden mit einem Eigenanteil von ca 8 % von den Kassen vergütet - Keine KV- keine Sonderverträge mit einzelnen Kassen etc. Die Folge der Unterfinanzierung : Einweisungen ins Krankenhaus - hier liegen die Behandlungkosten zB für die Operation eines Hautkrebes um den Faktor 10 höher. Eine Kontaktgebühr von zB 5 Euro wäre niedriger als die Parkgebühren und durchaus zumutbar (Ausnahme Kinder und Rentner). Meine Vorschläge: Pro Bundesland 1 Krankenkasse - Direktabrechnung mit den Pat (hier kann direkt der Pat kontrollieren, ob rechtmäßig abgerechnet wurde und nicht die KV)-mehr Einbindung nichtakademischer Assistenten/innen.
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