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31.03.2026 , 10:26 Uhr
Was hier verkauft wird ist nicht Tierliebe, sondern Hoffnung. Das muss man dabei bedenken. Die Menschen fiebern nicht in das Leben des Wales, sie sind einfach nur geil auf ein Happy End. Und das am Ende weil ihnen klar ist, wie kaputt unsere Welt ist. Daher klammern sie sich in den Medien an alle Storys, wo es um Hoffnung geht - egal ob ein Wal, ein verschwundenes Kind oder was auch immer. Im Schlachthof gibt es keine Hoffnung, daher ist das Interesse daran gering. Hoffnung ist wichtig für den Menschen. Es treibt ihn an und hindert ihn daran den Verstand zu verlieren. Darum verfolgen die Menschen Storys, wo sie hoffen können und ignorieren Umstände, an denen sie glauben nichts ändern zu können. Das ist alles, was dahinter steckt. Hat überhaupt nichts mit Doppelmoral zu tun, sondern ist ein normaler psychischer Prozess.
zum Beitrag31.03.2026 , 10:19 Uhr
Das stimmt wieder ein Mal nur, bei sehr oberflächlicher Betrachtung. Ob die Schaulustigen, die dort stehen, ehrlich anteilnehmen oder einfach nur gaffen wollen - wie bei einem Autounfall, kann doch gar nicht gesagt werden. Und wie groß das Interesse in der Gesellschaft ist, kann man auch nicht sagen. Das Thema wird durch die Medien hoch gepuscht ohne Ende. Und wie viele von den wirklich Interessierten bereits vegan leben, ist auch nicht bekannt. Im Übrigen: bei irgendwelchen war das Interesse und Entsetzen ähnlich groß.
Und was das Thema für die Menschen interessant macht, ist einfach die Ausdauer des Tieres, was Tage kämpft. Das geht wohl mit einer gewissen Bewunderung einer. In Australien sind tausende Meerestiere nach dem Sturm an Land gespült, ein großes Korallenriff scheint kaputt zu sein - aber das ist passiert, man kann nichts machen. Der Wal gibt den Menschen Hoffnung. Er steht als Sinnbild dafür, dass man was machen kann, wenn es ausweglos erscheint. Hoffnung ist das, was die Menschen stets antreibt - auch wenn sie sinnlos ist.
Die Hoffnung, dass die Menschen zur Besinnung kommen und mit Umwelt und Mitgeschöpfen anständig umgehen ist hingegen bereits gestorben
zum Beitrag26.12.2025 , 23:34 Uhr
Ich, als Gesundheitspsychologin, bewerte die Aussagen sehr sehr kritisch. Was ist schon Intuition? Die Intuition wird sehr stark durch Gewohnheiten und Kultur beeinflusst. Wer sich unter gesunde Ernährung nicht bewusst ist, wird sich auch intuitiv nie gesund ernähren. Zucker beispielsweise bewirkt die Ausschüttung von Dopamin, aus diesem Grund werden wir süchtig danach. Da ist es schwierig mit der Intuition zu arbeiten. Und diese Argumentation von wegen warum will man abnehmen - nur um der Gesellschaft zu gefallen - ist doch Käse. Sowohl Über- als auch Untergewicht bringen eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen mit sich und das sollte das Bestreben sein, sich gesund zu ernähren. Und dass sich ein Körper nach einer Geburt war weiß wie verändert ist ebenso falsch. Es gibt viele Frauen, die nach der Geburt bald wieder so aussehen wie vorher. Immer so tun als ob man zwangsweise auseinander geht ist auch nicht hilfreich. Selbstverständlich sollte man nicht zu viel über das Essen nach denken - aber die Ernährung sollte doch bewusst und nicht intuitiv erfolgen - zumindest wenn Gesundheit das Ziel ist
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