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02.02.2026 , 08:56 Uhr
Ich frage mich beim Lesen: welches Ziel, welche Idee hatte Potter wohl beim Schreiben? Mir wird nicht klar, warum manche Journalist:innen ein Interesse haben mit so "kantigen", "kontroversen" Menschen, wie sich Poschardt auch selbst inszeniert, zu sprechen, dann aber auf kritische Nachfragen und eigene Einordungen verzichten. Dadurch wirkt dieser Text wie ein kleiner Werbeclip, in dem Potter mehr von Poschardts Auto als von seinen Aussagen gepackt zu sein scheint. Poschardts Beiträge sind dann "PS-stark", er tritt laut Selbstaussage für "Meinungsfreiheit" ein, "Philosemitismus" ist ein Unwort. Was das heißen soll? Egal! Am Ende des Tages ist Poschardt doch vor allem eins: langweilig. Seine Texte bestehen aus sehr vorhersehbaren Takes, die eine nicht näher definierte, monolithische "Moralelite" kritisieren und so viel abgefeiert werden, weil es eben leichter ist, die Komplexität zu reduzieren und draufzuhauen, als komplizierte Zusammenhänge zu beschreiben. Welchen Sinn und Zweck hat es, Ressourcen in eine Reportage zu stecken, wenn sie so weichgespült und unkritisch bleibt?
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