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29.11.2025 , 03:42 Uhr
Der wahre Grund für das sinkende Rentenniveau ist nicht für demografische Entwicklung sondern der schrumpfende Anteil der Löhne (Arbeitsentgelte) am Volkseinkommen und der wachsende Anteil der Gewinne (Unternehmens- und Vermögenseinkommen). Dies zum einen bedingt durch die Automatisierung aber vor allem auch durch das Sinken der Reallöhne seit der Agenda 2010. Neben einer besseren Lohnpolitik sollte man also auch die Gewinne an der Rente beteiligen, z.B. indem man diese steuerfinanziert, also Beitragssätze weg, dafür ein höherer Einkommensteuertarif, möglichst progressiv natürlich. Und wenn man mehr Beitragszahler will, ist es natürlich ziemlich dämlich, mehr Kinder zu fordern, weil die ja auch erst einmal nichts in die Rente einzahlen können, sondern erstmal Geld kosten. Besser wäre es z.B., mehr Zuwanderung zu fordern, mitsamt sofortiger Arbeitserlaubnis und unbürokratischer Anerkennung von Berufsabschlüssen. www.geldfuerdiewel...triedRedirect=true
zum Beitrag28.11.2025 , 23:20 Uhr
Nein. Formal ersetzt werden nur die ESt, KSt und die AG-Solzialbeiträge. Sozialleistungen hingegen werden nur in ihrer Höhe von unten durch das bGE - als anzurechnendes Einkommen - ersetzt, alles was darüber liegt, verbleibt (Subsidiaritätsprinzip).
zum Beitrag28.11.2025 , 09:41 Uhr
Sie haben bei einer NESt zu 50 % immer mindestens: Netto = 0,5 * Pro-Kopf-Einkommen - KV/PV-Pauschale + 0,5 * Brutto Das wären zur Zeit monatlich, wenn man die obigen Werte einsetzt: Netto = 1.170,29 € + 0,5 * Brutto Die ärmeren ca. 90 Prozent hätten damit ein höheres Netto als heute. Das kann jetzt jeder für sich hier ausrechnen und dann mit einem Brutto-Netto-Rechner im Internet vergleichen. Und da staatliche Ausgaben technisch immer eine Geldschöpfung sind ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ) , könnte man sogar überlegen, die KV und PV schrittweise zu verstaatlichen, so dass am Ende auch keine Kopfpauschale mehr vom bGE abgezogen werden müsste. Gerade in der jetzigen Nachfragekrise wäre das ein willkommenes Konjunkturprogramm.
zum Beitrag27.11.2025 , 10:53 Uhr
Es gibt noch eine bessere Möglichkeit, Kinder zu "finanzieren": Eine Negative Einkommensteuer mit 50 % Flat Tax. Jeder Mensch, also auch jedes Kind, erhielte am Monatsbeginn ein halbes monatliches Pro-Kopf-Einkommen (Volkseinkommen/Einwohner) und müsste dafür am Monatsende sein halbes Bruttoeinkommen ohne Freibetrag abgeben, eine Nullsumme also. Dafür entfielen ESt, KSt und die AG-Sozialbeiträge. Im Grunde würde dabei das halbe Volkseinkommen auf alle gleichmäßig verteilt. Ein guter Mittelweg zwischen Bananenrepublik und Kommunismus. Dadurch hätte jeder Mensch ab Geburt ein sanktionsfreies Existenzminimum in Höhe eines halben Pro-Kopf-Einkommens, wovon auch eine KV-PV-Kopfpauschale abziehbar wäre (zur Zeit monatlich 1.583,60 € - 413,31 € = 1.170,29 €). Weil dann übrigens Renten und ALG 1 nur noch hälftig ausgezahlt werden müssten, diese jedoch nicht Bestandteil des Volkseinkommens sind, würden RV und AV nur noch den AN-Anteil kosten und wären für Selbständige nur noch halb so teuer und somit günstiger als jeder private Rentenfonds. Die meisten hätten mehr Geld in der Tasche, v.a. Erwerbslose und Geringverdiener, aber auch Gutverdiener, die Großverdiener ein bisschen weniger.
zum Beitrag25.11.2025 , 19:00 Uhr
Doch, glasklar. Ein kurzer und heftiger Angebotsschock -- wie der Energiepreisschock durch Putin -- ist noch keine länger andauernde Inflation (Geldentwertung) auf breiter Front. Der Schock kann natürlich durch Gelddrucken verstärkt werden und sich ggf. zu einer (Hyper)inflation ausweiten. Durch Geldrucken verursacht wird eine Inflation aber nur, wenn auch bei Vollbeschäftigung noch weiter gedruckt wird.
zum Beitrag25.11.2025 , 01:25 Uhr
Ist ja richtig, nur greift die Haushaltsdisziplin viel zu früh. Sie sollte z.B. erst bei einer Arbeitslosenquote von weniger als 1 oder 0,5 Prozent greifen.
zum Beitrag25.11.2025 , 01:20 Uhr
Im Grunde bestätigen Sie ja die Erkenntnis der MMT: Geld ist nicht knapp, Ressourcen schon. Bis für die Infrastruktur neue Ressourcen freigesetzt werden, kann es eine Weile dauern. Aber damit Ressourcen aktiviert - z.B. Handwerker ausgebildet werden - muss die Nachfrage erstmal durch irgendjemand erhöht werden. Und D ist natürlich leider formell an die Maastricht-Kriterien gebunden und sollte sich in Brüssel auch für deren Aufweichung einsetzen - was es aber eben nicht tut. Das Lustige ist, sollten wir uns darüber hinwegsetzen, folgen daraus Geldstrafen in €, welche auch wieder durch die Bundesbank als Geschäftseinheit der EZB gedruckt werden könnten. Ist natürlich nicht wünschenswert, zeigt aber die Absurdität der Maastricht-Kriterien.
zum Beitrag25.11.2025 , 01:06 Uhr
Das ist aber, wie Sie schon implizit sagen, nur ein psychologisches Phänomen am Devisenmarkt, welches wiederum aus dem Irrtum vieler Anleger resultiert, ein Unternehmer in der Realwirtschaft würde seine Preise erhöhen, nur weil er in den Nachrichten von einer Erhöhung des Staatsdefizits bzw. der Geldmenge erfährt, und mal eben den Preiswettbewerb vergisst.
zum Beitrag25.11.2025 , 00:57 Uhr
Wenn ein Angebotsschock mit anschließendem Gelddrucken oder eine Lohn-Preis-Spirale und einer daraus folgenden Hyperinflation für Sie keine Geldentwertung ist - was denn dann??
zum Beitrag24.11.2025 , 02:23 Uhr
Als Ökonom:in sollte man schon ein bisschen mehr Ahnung vom Geldsystem haben. Ein Staat tätigt seine Zahlungen von einem Konto bei der eigenen (!) Zentralbank. Sein Ausgaben sind eine Geldschöpfung und seine Steuereinnahmen eine Geldvernichtung. Denn ein neu gegründeter Staat muss die neue Währung auch erst in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern wieder einziehen kann. Das wussten schon Alan Greenspan und Mario Draghi: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Steuern haben andere wichtige Funktionen, einen Staat können sie jedoch nicht finanzieren. Inflation durch mehr Geld steht nur ein zwei Szenarien befürchten. Zum einen, wenn Vollbeschäftigung kurz bevor steht, dann aber nur allmählich. Zum anderen bei Hyperinflationen. Diese werden aber durch Angebotsschocks verursacht. Gelddrucken kann den Effekt allenfalls im weiteren Verlauf verstärken. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Von Vollbeschäftigung und Hyperinflation sind wir aber sehr weit entfernt. Nur in diesen beiden Situationen sollte eine Schuldenbremse greifen.
zum Beitrag24.11.2025 , 01:55 Uhr
Ein Staat muss nicht haushalten, das ist ein Märchen der Lobby privater Investoren, die in der öffentlichen Daseinsvorsorge (Rente, Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bahn etc.) Geschäftsfelder erobern bzw. behalten wollen, obwohl sie da eigentlich nichts zu suchen haben. Da der Staat sein Konto bei der eigenen Zentralbank hat und ein Bankkonto nur ein Datensatz ist, sind seine Ausgaben Geldschöpfung und Einnahmen Geldvernichtung. Ein neu gegründeter Staat muss ja die neue Währung auch erst in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern einnehmen kann: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ Inflation durch mehr Geld im Kreislauf wird zwar oft als Schreckgespenst herangezogen, wäre aber nur bei Vollbeschäftigung oder angebotsinduzierter Hyperinflation zu befürchten, von denen wir jedoch Lichtjahre entfernt sind. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag21.11.2025 , 00:34 Uhr
Ich bin inzwischen für eine Vermögensteuer mit einem sehr hohen Freibetrag, z.B. 1.000 * BIP pro Kopf und Jahr = 1.000 * 51.833 € (2024) oder noch höher. Dafür dann aber mit einem Steuersatz von 100 Prozent. Verteilung der Einnahmen auf alle zu gleichen Teilen. Dann bräuchte es auch keine Erbschaftsteuer mehr. Denn ein niedrigerer Steuersatz garantiert keine Umkehr der Vermögenskonzentration.
zum Beitrag20.11.2025 , 13:00 Uhr
Naja, dafür konnte man früher die RV-Beiträge nicht von der ESt absetzen. Das kann man dafür heute. Momentan nur prozentual, da wir uns noch in der Übergangszeit 2005-2040 befinden.
zum Beitrag20.11.2025 , 08:55 Uhr
Schuld ist nicht die direkte Demokratie sondern die unnötige Schuldenbremse. www.geldfuerdiewel...-das-geld-wirklich
zum Beitrag20.11.2025 , 08:51 Uhr
Ohne die Schuldenbremse wäre jede Enteignung finanzierbar. Die Schuldenbremse beruht ausschließlich auf Irrtümern: Der Staat brauche das Geld seiner Bürger -- über Steuern oder Staatsanleihen -- um Ausgaben tätigen zu können. In Wahrheit aber sind Staatsausgaben eine Geldschöpfung und Steuereinnahmen eine Geldvernichtung, und "Staatsschulden" bedeutet nur, dass mehr Geld geschöpft als vernichtet wird. Den Umweg über Staatsanleihen und die Banken bräuchte es gar nicht. politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ youtube.com/@mauri...i=hzLSjEPOsQCW72PN Die Schuldenbremse sollte nicht abgeschafft werden, jedoch nur im Falle von kurz bevor stehender Vollbeschäftigung sowie bei Hyperinflation greifen. Letztere wird zwar nicht durch Gelddrucken verursacht, kann aber durch dieses verstärkt werden.
zum Beitrag19.11.2025 , 07:37 Uhr
Korrigiere: RV und AV
zum Beitrag18.11.2025 , 13:48 Uhr
Kinderarmut wäre relativ leicht beizukommen mit einer Negativen Einkommensteuer zu 50 % Flat Tax. Jeder Mensch ab 0 Jahren erhielte am Monatsbeginn ein halbes monatliches Pro-Kopf-Einkommen (Volkseinkommen/Einwohner, zur Zeit 1.583,60 €) abzüglich einer KV/PV-Kopfpauschale 413,31 € und müsste dafür am Monatsende seine halben Einkünfte (i.S.d. § 2 EStG) ohne Freibetrag abgeben. Dafür entfielen ESt, KSt und die AG-Sozialbeiträge. Dadurch hätte jeder Mensch ein sanktionsfreies Existenzminimum nach KV/PV in Höhe von zur Zeit1.170,29 €, mit einem eingebauten Inflationsausgleich. Das halbe Pro-Kopf-Einkommen würde komplett verkonsumiert und würde dadurch auch die Gütersteuern finanzieren. RV und PV würde durch die 50 %-Besteuerung nur noch die Hälfte kosten, da Renten und ALG 1 nicht zum Volkseinkommen zählen. Dadurch müssten z.B. auch Selbständige nur noch den AN-Anteil an Beiträgen zahlen (!).
zum Beitrag18.11.2025 , 09:27 Uhr
DDR war Sozialismus, also wie eine NESt von 100 Prozent, und nicht 50 Prozent.
zum Beitrag18.11.2025 , 00:47 Uhr
Eine NESt wurde in der o.a. Form bisher noch nie eingeführt, auch nicht in der DDR oder in Kalifornien. Der Arbeitsanreiz wäre höher als heute, weil jeder ein halbes Prokopfeinkommen hätte plus sein halbes Erwerbseinkommen, ohne Verrechnungen und Anträge. Schon der erste € würde das Netto um 50 Cent erhöhen.
zum Beitrag18.11.2025 , 00:42 Uhr
Milton Friedman hat sich in "Kapitalismus und Freiheit" Kap. 12 schon etwas dabei gedacht. Da das bGE aus der NESt immer voll verkonsumiert wird, finanziert es die Gütersteuern für den Ordnungs- und Rechtsstaat. Durch die NESt geht dem Staat also nichts verloren. Zudem wird der heutige Sozialstaat (Grundsicherung, SV, Wohngeld etc.) durch die NESt nicht abgeschafft, sondern nur subsidiär von unten z.T. ersetzt, als anzurechnendes Einkommen. Die NESt würde nur eine Änderung der Steuergesetze erfordern und wäre jederzeit wieder resetfähig (was dann aber ohnehin niemand wollen würde). Arbeitsanreize bestünden mit NESt gerade bei den unteren Einkommen mehr als heute, denn dann würde schon der erste verdiente € das Netto-Einkommen um 50 Cent erhöhen, ganz ohne Anträge oder Anrechnungen. Die Rentenansprüche würden nicht halbiert, sondern mit 50 % besteuert, sie blieben unverändert bestehen. Es gilt immer Nettoeinkommen = 0,5 * Prokopfeinkommen + 0,5 * Bruttoeinkommen. Und warum sollte die Produktivität nicht mit der Nachfrage mitwachsen? Wir haben gerade eine fette Nachfragekrise, keine Vollbeschäftigung.
zum Beitrag17.11.2025 , 12:17 Uhr
Wo habe ich denn irgendwas von unbegrenzt gesagt? Und erklären Sie mal den genauen Mechanismus, dass Gelddrucken Hyperinflation verursacht. Das können nämlich auch H.W. Sinn & Co. nicht logisch. Ja, auf dem Devisenmarkt verhalten sich auch staatliche Währungen wie Wertgegenstände, allerdings nur aufgrund von rein psychologischen Inflationserwartungen der Anleger, welche wiederum aus dem Irrtum resultieren, dass ein Unternehmer seine Preise erhöht, nur weil er im Radio hört, dass der Staat mehr Defizit macht. Aber warum sollte ein halbwegs fähiger Unternehmer das tun?
zum Beitrag17.11.2025 , 10:16 Uhr
Hier ein Reformvorschlag: Negative Einkommensteuer mit 50 % Flat Tax. Jeder Mensch erhielte am Monatsbeginn ein halbes monatliches Pro-Kopf-Einkommen (Volkseinkommen/Einwohner, zur Zeit 1.583,60 €) und müsste dafür am Monatsende sein halbes Bruttoeinkommen ohne Freibetrag abgeben, eine Nullsumme also. Dafür entfielen ESt, KSt und die AG-Sozialbeiträge. Dadurch hätte jeder nebenbei ein sanktionsfreies Existenzminimum in Höhe eines halben Pro-Kopf-Einkommens, einschließlich KV/PV-Kopfpauschale (413,31 €) PLUS seine halbe Bruttorente. Und weil dann nur noch die halben Bruttorenten ausgezahlt werden müssten, diese jedoch nicht Bestandteil des Volkseinkommens sind, würden RV und AV nur noch den AN-Anteil kosten und wären für Selbständige nur noch halb so teuer und somit konkurrenzlos günstig. Fast alle hätten mehr Geld in der Tasche, v.a. Erwerbslose und Geringverdiener, aber auch Gutverdiener, Großverdiener ein klein bisschen weniger. de.wikipedia.org/w...ve_Einkommensteuer
zum Beitrag16.11.2025 , 16:30 Uhr
So etwas wie eine "Staatskasse" kann es real gar nicht geben. Da der Staat sein Konto bei der eigenen Zentralbank hat, sind seine Ausgaben technisch gesehen eine Geldschöpfung und seine Einnahmen eine Geldvernichtung. Ein neu gegründeter Staat muss ja die neue Währung auch erst in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern wieder einnehmen kann: www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo Somit kann ein Staat jederzeit alle erforderlichen - und in inländischer Währung verfügbaren - Gesundheits- und Pflegeleistungen für seine Bürger*innen begleichen. Eine höhere Inflation stünde bei einem Staatsdefizit erst zu befürchten,wenn Vollbeschäftigung kurz bevor stünde, und sie würde dann auch nur ganz allmählich anziehen. Hyperinflationen wiederum werden immer durch Angebotsschocks verursacht. Gelddrucken kann den Effekt allenfalls im weiteren Verlauf verstärken: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Von Vollbeschäftigung und Hyperinflation sind wir aber sehr weit entfernt. Nur in diesen beiden Situationen sollte eine Schuldenbremse greifen.
zum Beitrag15.11.2025 , 21:41 Uhr
Wie gesagt, durch mehr Staatsausgaben steigt die aktuelle inflation nicht, weil wir weder Hyperinflation noch Vollbeschäftigung haben. Und damit die Theorie keine graue Theorie bleibt, müssen wir sie so schnell wie möglich bekannt machen.
zum Beitrag15.11.2025 , 01:06 Uhr
Eine radikal ökologische Politik mag. psychologisch keine Realpolitik sein. Tatsächlich aber wäre sie das Einfachste auf der Welt, denn ein Staat als Schöpfer seiner eigenen Währung könnte z.B. eine radikale Klimawende jederzeit finanzieren. Da der Staat sein Konto bei der eigenen Zentralbank hat und ein Bankkonto nur ein Datensatz ist, sind seine Ausgaben Geldschöpfung und Einnahmen Geldvernichtung. Ein neu gegründeter Staat muss ja die neue Währung auch erst in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern einnehmen kann: www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo Inflation steht dabei erst zu befürchten, wenn Vollbeschäftigung kurz bevor steht, und dann auch nur allmählich. Hyperinflationen wiederum werden immer durch Angebotsschocks verursacht. Gelddrucken kann den Effekt allenfalls im weiteren Verlauf verstärken: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Von Vollbeschäftigung und Hyperinflation sind wir aber sehr weit entfernt. Nur in diesen beiden Situationen sollte eine Schuldenbremse greifen.
zum Beitrag14.11.2025 , 12:13 Uhr
Das bedeutet, mit NESt wären auch keine Minijobs mehr erforderlich.
zum Beitrag13.11.2025 , 16:23 Uhr
Diese ganzen Probleme resultieren aus dem Stufentarif. Dabei gäbe es eine Möglichkeit, eine - sogar noch höhere - Progression mit einer Flat Tax zu erreichen: Negative Einkommensteuer zu 50 % nach Milton Friedman. Jeder Mensch erhielte am Monatsbeginn ein halbes monatliches Pro-Kopf-Einkommen (Volkseinkommen/Einwohner, zur Zeit 1.583,60 €) und müsste dafür am Monatsende sein halbes Bruttoeinkommen ohne Freibetrag abgeben, eine Nullsumme also. Dafür entfielen ESt, KSt und die AG-Sozialbeiträge. Dadurch hätte jeder Mensch nebenbei ein sanktionsfreies Existenzminimum in Höhe eines halben Pro-Kopf-Einkommens, wovon auch eine KV/PV-Kopfpauschale (413,31 €) abziehbar wäre. Weil dann aber auch nur noch die halben Bruttorenten ausgezahlt werden müssten, diese jedoch nicht Bestandteil des Volkseinkommens sind, würden RV und AV nur noch den AN-Anteil kosten und wären für Selbständige nur noch halb so teuer und somit günstiger als jeder private Rentenfonds! Fast alle hätten mehr Geld in der Tasche aufgrund einer intelligenteren Verteilung des Volkseinkommens, v.a. Erwerbslose und Geringverdiener, aber auch Gutverdiener. Nur die absoluten Spitzenverdiener hätten ein klein bisschen weniger.
zum Beitrag12.11.2025 , 22:48 Uhr
"Wer soll denn den demokratischen Sozialismus errichten oder das Himmelreich auf Erden?" Leute mit Ahnung. Es werden nur leider immer weniger.
zum Beitrag12.11.2025 , 13:53 Uhr
Wäre immerhin zweitbeste Möglichkeit. Allerdings wird es dann auch Fälle geben, wo der Eigentümer kaum etwas bis nichts auf der hohen Kante hat und gezwungen ist, das billigste Angebot zu nehmen, anstatt das mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Und die Wärmewende ist ja im Interesse aller. Wird das teuerste Angebot gefördert, schaut der Eigentümer sowohl auf die Qualität als auch auf den Preis, weil er ja den Rest behalten darf, wenn er nicht das teuerste nimmt.
zum Beitrag12.11.2025 , 09:15 Uhr
Gab es in der DDR oder der UdSSR einen demokratischen Sozialismus mit Rechtsstaat?Gibt es den in China oder Nordkorea? Könnte es sein, dass die Menschen nur kein Geld hatten, weil sie in einer Diktatur gelebt haben? Man kann jede Ideologie missbrauchen, um eine Diktatur zu errichten, solange sie beliebt ist. Früher Sozialismus, aktuell Faschismus.
zum Beitrag12.11.2025 , 06:47 Uhr
Eine Möglichkeit, die Rente wieder auf feste Füße zu stellen, wäre eine negative Einkommensteuer mit 50 % Flat Tax. Jeder ab 0 Jahren erhält am Monatsbeginn ein halbes monatliches Pro-Kopf-Einkommen (Volkseinkommen/Einwohner, zur Zeit 1.583,60 €) dafür am Monatsende sein halbes Bruttoeinkommen ohne Freibetrag abgeben. Dafür entfallen ESt, KSt und die AG Sozialbeiträge. Dadurch hätte jede Person nebenbei ein sanktionsfreies Existenzminimum eines halben Pro-Kopf-Einkommens, wohin auch eine KV/PV-Kopfpauschale abziehbar wäre. Weil dann aber auch nur noch die halben Rente ausgezahlt werden müssen, diese jedoch nicht Bestandteil des Volkseinkommens sind, kosten RV AV nur noch den AN-Anteil und wären für Selbständige und Beamte nur noch halb so teuer und somit günstiger als jeder private Rentenfonds. Fast alle hätten mehr Geld in der Tasche, v.a. Erwerbslose und Geringverdiener , aber auch Gutverdiener. Nur nicht die Superreichen und die Rentenversicherungswirtschaft, was wohl auch der Grund ist, weshalb es noch keine negative Einkommensteuer gibt.
zum Beitrag12.11.2025 , 01:39 Uhr
Ob Verbrenner oder Elektro - ein Auto sollte man immer so lange behalten, wie man es noch fahren kann. Vorher würde man es ja an jemanden verkaufen der damit dann auch herumfährt, während man selbst einen Neu- oder Gebrauchtwagen kauft und damit direkt oder indirekt die Nachfrage nach neuen Autos erhöht, was unterm Strich schlechter für das Klima wäre.
zum Beitrag11.11.2025 , 19:46 Uhr
Möchte mir nicht ausmalen, was passiert, wenn so eine Überwachungssoftware in die Hände der künftigen AfD-Diktatur fällt. Stalin hätte seine Freude daran gehabt.
zum Beitrag11.11.2025 , 16:16 Uhr
Beseitigung von Leerständen und Aufteilung zu großer Luxuswohnungen.
zum Beitrag11.11.2025 , 13:24 Uhr
Wie wär's mit einem E-Bike bzw. Pedelec? Gibt's auch als Lastenrad oder in der "Speed"-Version bis 45 km/h. Mit geeigneter Kleidung dazu kann das eine gute Alternative zum Auto sein.
zum Beitrag11.11.2025 , 12:56 Uhr
Der Mietwohnungsmarkt gehört einfach nicht in private Hände sondern in staatliche oder wenigstens genossenschaftliche.
zum Beitrag11.11.2025 , 09:44 Uhr
Interessant wäre in diesem Zusammenhang die Klimafreundlichkeit von eAutos mit Natrium-Ionen-Akkus gewesen, wie es sie komischerweise bisher praktisch nur in China zu kaufen gibt. Die Rohstoffe sind allesamt unbedenklich und in Europa zu haben, und die Akkus sind viel weniger kälteempfindlich. Die Kapazität reicht zwar noch nicht ganz an Lithium & Co. heran, aber ich würde das in Kauf nehmen. Zudem bestünde auch hier die Möglichkeit - wie in China - Wechselakkus zu etablieren.
zum Beitrag11.11.2025 , 08:55 Uhr
Aus den von Hungerboomer in Abs. 2 und 3 sowie im zweitletzten Satz genannten Gründen?
zum Beitrag11.11.2025 , 00:36 Uhr
Oder gleich100 % als Förderung, ganz ohne Ironie. Der Staat tätigt ja seine täglichen Ausgaben ohnehin über Geldschöpfung ( politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ ). Dann haben Vermieter nichts, was sie umlegen können. Und damit es trotzdem nicht zu Mitnahmeeffekten der Heizungsbauer kommt - wie bei der 70 % Förderung leider zu beobachten ist - kann der Staat auch dem Hauseigentümer vorschreiben, Angebote von mindestens 3 verschiedenen Anbietern einzuholen, und ihm dann das teuerste (!) bezahlen, egal, wer den Zuschlag erhält. Das würde den Eigentümer dazu animieren, auf den Preis zu schauen, wodurch wiederum die Anbieter keine überteuerten Angebote machen würden.
zum Beitrag08.11.2025 , 23:54 Uhr
Reiche haben eine höhere Sparquote als Arme. Es bringt wesentlich mehr Wachstum und Arbeitsplätze, wenn man die Kaufkraft der breiten Masse erhöht, z.B. durch höhere Löhne oder Konjunkturprogramme, als wenn man ein paar Superreiche überredet, hier zu konsumieren.
zum Beitrag08.11.2025 , 19:53 Uhr
Vielen Dank! Und dass ich auch mit der Geldschöpfung recht habe, ergibt sich aus meinen Links, aber auch einfach aus der Logik. Was macht ein neu gegründeter Staat mit neuer Währung und neuer Zentralbank als erstes? Steuern in dieser Währung einnehmen? Oder muss er diese Währung erst in Umlauf bringen, um sie danach wieder einnehmen zu können? Also kann man sagen, dass die Ausgaben Geldschöpfung sind und die Einnahmen Geldvernichtung. Auf "Geld für die Welt" (Website und Youtube-Kanal) gibt es dazu viele Infos.
zum Beitrag08.11.2025 , 01:30 Uhr
So tragisch wäre das gar nicht, wenn Überreiche ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern würden. Die Unternehmen, an denen sie beteiligt sind, kommen normalerweise nicht mit, das wäre allein arbeitsrechtlich ein riesiges Unterfangen, die ganzen Mitarbeiter zu kündigen und im Ausland neue Betriebsstätten zu errichten. Die Überreichen selbst erbringen aber keinen Mehrwert für die Gesellschaft, im Gegenteil. Wenn sie selbst nicht mehr der hiesigen Besteuerung unterliegen, werden sie vermutlich auch keinen Grund mehr haben, die hiesige Demokratie mit Schmiergeldern jeglicher Art zu beschädigen. Steuersystem vereinfachen kann man durchaus so machen, oder auch, indem man z.B. die ganzen kleinen Bagatellsteuern abschafft oder diverse Freibeträge erhöht. Das dadurch frei werdende Personal könnte man z.B.,soweit möglich, in der Betriebsprüfung oder beim Zoll einsetzen, beide krass unterbesetzt.
zum Beitrag07.11.2025 , 22:26 Uhr
Die KapSt mit der degressiven Flat Tax von 25 % (§ 43 EStG) obwohl gerade Kapitaleinkünfte leistungslos aus Sicht des Vereinnahmenden sind. Dann das Teileinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40, § 20 (8) EStG) wo Kapitaleinkünfte einfach mal zu 40 % steuerfrei gestellt werden, auch eine Ungleichbehandlung gegenüber den anderen Einkunftsarten. Dann die Unterschiede bei den USt-Sätzen (§ 12 UStG), z.B. Milch 7 %, Hafermilch 19 %. Dann die Tatsache, dass in D Einkommen viel höher besteuert werden als Vermögen, obwohl das Vermögen viel ungleicher verteilt ist als das Einkommen. Früher war die Vermögensteuer noch nicht ausgesetzt, und die ErbSt hat ihren Namen noch verdient. Heute gibt es die Verschonungsbedarfsprüfung, obwohl ein Firmenerbe einfach nur ein paar Aktien verkaufen müsste, um eine anständig hohe ErbSt zahlen zu können. Diese sich immer weiter zuspitzende Vermögenskonzentration gefährdet unser Klima, die Demokratie und damit letztlich auch den Rechtsstaat, das ist inzwischen jeden Tag in den Nachrichten erkennbar. GFB und Grundsicherung gehören erhöht. Am besten als Negative Einkommensteuer zu 50 %: halbes Volkseinkommen für alle bzw. halbes Prokopfeinkommen für jeden (s. Wikipedia).
zum Beitrag07.11.2025 , 21:40 Uhr
Jeder Staat, auch die Schweiz , tätigt rein technisch gesehen seine Ausgaben in inländischer Währung über die Notenpresse. Die Steuerzahlungen wiederum stellen eine Geldverbrennung dar, denn "staatliche Ausgaben (werden) immer durch Geldschöpfung finanziert" ( politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ ).
zum Beitrag07.11.2025 , 18:11 Uhr
Nein. Lesen Sie doch einfach mal den oben verlinkten Artikel. Gelddrucken kann eine bestehende Hyperinflation durchaus verstärken, jedoch niemals auslösen, das ist anhand von Zahlen einfach nicht nachweisbar. Außerdem haben wir gerade Nachfragekrise, also etwas völlig Konträres. "Einnahmen brechen weg → Staat finanziert Ausgaben über Notenpresse → Vertrauen kippt → Währung implodiert." "Wenn Geldmenge schneller wächst als Angebot, steigen Preise." Hier vermischen Sie Realwirtschaft und Devisenmarkt. Nur auf letzterem stellt eine staatliche Währung ein Tausch- und Spekulationsobjekt dar. Der Devisenmarkt beruht nur auf Psychologie. Wenn Anleger wegen eines höheren Staatsdefizits ihre entsprechenden Devisen verkaufen, tun sie das nur in dem Irrglauben, dass die Unternehmer wegen eines höheren Staatsdefizits ihre Preise erhöhen und den Preiswettbewerb einfach mal vergessen. Aufklärung heißt also hier die Devise.
zum Beitrag07.11.2025 , 08:18 Uhr
Anstieg, nicht Abstieg!
zum Beitrag07.11.2025 , 01:58 Uhr
Wie sollen weniger Steuersätze allein die Steuerberater überflüssig machen? Die Steuer ausrechnen macht jede x-beliebige Steuer-App in einer halben Sekunde. Steuerberater werden vor allem damit beauftragt, ein möglichst niedriges zu versteuerndes Einkommen zu berechnen. Da ist das Steuerrecht voll von lobbyissmusbedingten Ungerechtigkeiten, die mal entfernt werden müssten. Auch eine radikale Erhöhung des Grundfreibetrages oder des Arbeitnehmer-Plauschbetrages würde die zur Zeit stark überlasteten Steuerberatungsbüros entlasten.
zum Beitrag07.11.2025 , 01:45 Uhr
Nein. Das Aufwendige bei der Festsetzung von Ertragsteuern ist nicht der Steuertarif -- das macht der Computer innerhalb einer halben Sekunde -- sondern die Berechnung des zu versteuernden Einkommens bzw. Gewerbeertrages. Da gibt es in D unzählige Vorschriften und Ausnahmetatbestände, viele davon auch zutiefst ungerecht, da durch Lobbyisten diktiert. Da sollte man vor allem ansetzen. Beim Steuertarif würde es reichen, diesen negativ zu machen, um jedem ein sanktionsfreies Existenzminimum zu gewährleisten: de.wikipedia.org/w...ve_Einkommensteuer
zum Beitrag06.11.2025 , 23:19 Uhr
"Die Pesos für die Steuer? Die wirft "der Staat" doch unters Volk." Damit geben Sie mir im Prinzip ja Recht. Der US-$ gilt nur als Leitwährung, weil so viele Länder außerhalb Europas darin verschuldet sind. Der langfristige Kurs des € zum US-$ weist hingegen keinen generellen Rückgang aus Was wollen Sie als kleiner oder mittlerer Unternehmer in Europa schon groß mit US-Dollar anfangen? Und wenn Sie als Unternehmer jedes Jahr bis jeden Monat alle (!) Ihre Umsätze in € beim Finanzamt anmelden müssen, ist es für Sie viel einfacher, Ihre Güter nur in € anzubieten. Ansonsten wären Sie nur noch damit beschäftigt, Ihre Goldmünzen, Fremdwährungen, Bitcoins oder Zigaretten in € zu bewerten.
zum Beitrag06.11.2025 , 19:52 Uhr
Das hat man damals den Bürgern erzählt, um die KapSt zu rechtfertigen. Aber nach § 1 EStG ist jeder mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in D einkommensteuerpflichtig, das gilt auch für Kapitaleinkünfte nach § 20. Um dieser Steuerpflicht zu entkommen, reicht es nicht, sein Vermögen im Ausland anzulegen. Da müsste man schon selber auswandern.
zum Beitrag06.11.2025 , 19:27 Uhr
NESt ist mit jedem Steuersatz möglich. 50 Prozent halte ich für ideal, als Mittelweg zwischen Bananenrepublik und Kommunismus.
zum Beitrag06.11.2025 , 15:56 Uhr
Das wird zwar immer wieder aus dem Dunstkreis der Superreichen behauptet -- denn diese profitieren, wenn sich der Staat aus der Wirtschaft zurückzieht, durch höhere Marktanteile und Gewinne -- aber eine Kausalität wird dabei nie durch Zahlen belegt. Hyperinflationen z.B. entstehen idR durch Angebotsschocks, nicht durch nachfragewirksame Erhöhung der Geldmenge. Geld wurde da bisher immer - wenn überhaupt - erst nach Eintritt der Inflation gedruckt, als (in diesem Fall praktisch wirkungslose) Gegenmaßnahme der jeweiligen Regierung. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Ein langsamer und moderater Abstieg der Inflation durch mehr Geld kann nur eintreten, wenn die Wirtschaft zu überhitzen droht, weil die freien Ressourcen für längere Zeit knapp werden und trotzdem mehr Geld in die Wirtschaft gepumpt wird. Das ist aber nur bei Vollbeschäftigung denkbar, und die ist zur Zeit leider in weiter Ferne.
zum Beitrag06.11.2025 , 14:20 Uhr
Das ist bei der NESt so gewollt, es handelt sich um ein aufkommenneutrales bGE. Zu Monatsbeginn erhält jede Person ab 0 Jahren 25 Prozent des monatlichen Pro-Kopf-Einkommens, sozusagen als Grundsicherung und Grundfreibetrag in einem. Am Monatsende muss jeder im Gegenzug von seinem Bruttoerwerbseinkommen 25 Prozent abgeben. Es gibt auch ein Modell mit Steuersatz 50 Prozent, welches ich bevorzuge, weil es noch die Sozialversicherungen mit einbezieht und diese somit auf bessere Beine stellt. de.wikipedia.org/w...ve_Einkommensteuer
zum Beitrag06.11.2025 , 12:30 Uhr
Jetzt müsste man nur noch eine Negative Einkommensteuer daraus machen. Da ist eine Flat Tax nämlich immer sozialer (!) als ein Stufentarif.
zum Beitrag06.11.2025 , 11:10 Uhr
"Und fördert man diesen mit hohen Subventionen, dann bezahlt jeder Steuerzahler und Rentner diesen Stahl." Das stimmt so nicht: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag06.11.2025 , 10:15 Uhr
Dass 40 Millionen Menschen nach D bzw. Europa migrieren werden, ist allenfalls denkbar, wenn die Klimakrise weiter wie bisher fortschreitet und große Teile des globalen Südens unbewohnbar sein werden. Deshalb sollten ja auch radikaler Klimaschutz, Entwicklungshilfe und Verbot von Landraub durch ausländische Konzerne in Afrika ganz oben auf der Agenda stehen und nicht, wie aktuell, ganz weit unten. Da stimmen sie mir doch sicher zu, oder?
zum Beitrag05.11.2025 , 21:34 Uhr
Hmm, seit wann bieten die Saudis und Chinesen ihre Waren in € an? ^^ Und außerdem schaut kein Unternehmer auf die Geldmenge, wenn er seine Preise festlegt, weder im In- noch im Ausland. Werden mehr Güter nachgefragt, werden mehr freie Ressourcen (Rohstoffe, Arbeitskräfte etc.) aktiviert, und die Preise bleiben durch den Wettbewerb stabil. Wenn die Ressourcen dann irgendwann erschöpft sind und die Wirtschaft ausgelastet ist, muss der Staat natürlich allmählich auf die Bremse treten, damit die Wirtschaft nicht überhitzt. Dann hätten wir aber auch Vollbeschäftigung, und auf die können wir wohl lange warten.
zum Beitrag05.11.2025 , 21:24 Uhr
So ein Quatsch. MMT funktioniert in der Eurozone genau so gut wie in einem Drittland. Die EU muss halt nur mal endlich ihre dilettantischen Fiskalregeln überdenken: mauricehoefgen.com...n?Display_FAQ=1389
zum Beitrag05.11.2025 , 21:10 Uhr
Waren und Dienstleistungen entstehen vor allem durch Nachfrage. Wir haben aber gerade eine krasse Nachfragekrise und hohe Arbeitslosigkeit. Wir haben zur Zeit 2.910.750 Arbeitslose, (sogar 3.553.530 Unterbeschäftigte), aber nur 623.200 offene Stellen! Da gilt es, möglichst vielen Menschen mehr Geld in die Hand zu geben, damit die Auftragsbücher wieder voller und mehr Arbeitsstellen geschaffen werden. Nur so wird ein Schuh daraus.
zum Beitrag05.11.2025 , 20:58 Uhr
Hyperinflationen wurden noch nie nachfrageseitig durch Gelddrucken hervorgerufen sondern immer durch Angebotsschocks. Das Geld wurde immer erst gedruckt, NACHDEM die Hyperinflation eingesetzt hatte: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag05.11.2025 , 20:46 Uhr
Fragt sich nur, wessen MMT-Darstellung hier verdreht ist. Hätten Sie mal meinen obigen Link gelesen. Kein MMT-Vertreter fordert ein grenzenloses Staatsdefizit. Das wird oft von den Gegnern aus dem Umfeld der Überreichen behauptet, weil diese die Daseinsvorsorge immer weiter privatisieren und somit noch mehr Gewinne einstreichen wollen, siehe ÖPP, Deutsche Bahn AG, Gesundheitssystem, Stromnetz etc. Des weiteren sind nicht nur Kredite sondern auch Staatsschulden kein Geldleihen sondern immer eine Geldschöpfung: www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf Der Umweg über Staatsanleihen ist zwar komplett unnötig, bringt aber dem Geldadel noch schöne Zinsgewinne. MMT ist also keine Illusion sondern vielmehr der Mythos, der Staat habe nur das Geld seiner Steuerzahler und müsse sich den Rest bei den Bürgern leihen. Dabei muss ein neu gegründeter Staat seine Währung ja auch erst in Umlauf bringen, bevor die Bürger damit ihre Steuern zahlen können www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo
zum Beitrag05.11.2025 , 20:20 Uhr
Wenn man auf einer ausgelaugten Monokultur für Futtermais zur qualvollen Massentierhaltung oder für klimaschädlichen Kraftstoff stattdessen ebenerdige Häuser aus Lehm, Stroh, Naturstein und ein bisschen grünem Stahl baut (Holznutzung ist, anders als oft behauptet, nicht klimaneutral) diese mit klimaneutralem Kalk verputzt und die Flachdächer artenreich begrünt, ist das unterm Strich eine Verbesserung für Klima und Artenvielfalt.
zum Beitrag05.11.2025 , 00:42 Uhr
"immer noch von Sozialleistungen leben. Und damit auch Mittel blockieren, die wirklich Bedürftigen fehlen." Das stimmt nicht. Ein Staat ist in inländischer Währung immer zahlungsfähig, denn er ist über seine Zentralbank der Schöpfer der Währung. www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo
zum Beitrag05.11.2025 , 00:13 Uhr
Es wäre nicht nur am klimafreundlichsten und am ressourcenschonendsten, Menschen einfach einwandern und sofort arbeiten zu lassen sowie gleichwertige Abschlüsse sofort anzuerkennen. Es wäre auch jederzeit bezahlbar, sie gleichberechtigt am Sozialsystem teilhaben zu lassen und klimaschonend Wohnraum zu schaffen, z.B. durch anständig vergütete Enteignung, Wohnraumverdichtung oder holz- und betonfreien Neubau, z.B. auf den unnötigen Futtermaisäckern. Denn der Staat gibt sein Geld täglich durch Geldschöpfung aus und vernichtet es wieder durch seine Steuereinnahmen. Dabei besteht auch keine Inflationsgefahr, denn Inflation ist meist angebotsseitig bedingt (z.B. Lohn-Preis-Spirale), nachfrageseitig hingegen nur, wenn bei Vollbeschäftigung weiterhin ein Defizit gefahren wird. Dafür gäbe es dann aber ohnehin keinen Grund mehr. politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag03.11.2025 , 18:16 Uhr
Und was ist mit Geringverdienern, die nur in der Stadt einen Job finden? Es wäre klima- und ressourcenschonender die Wege zur Arbeit möglichst kurz zu halten. Außerdem gilt es, die Vertreibung von Mietern aus Innenstädten zugunsten von Immobilienspekulanten zu unterbinden: youtu.be/uAUYdVQ-7...i=6TY4CqLwR6BgLdLU
zum Beitrag03.11.2025 , 18:04 Uhr
Warum zuweisen? Wer zuerst kommt, malt zuerst, nur halt ohne Gewinnerzielungsabsicht. Wo es zu wenig Wohnraum gibt, müssen halt Wohnungen - wo möglich - verkleinert werden, Häuser aufgestockt oder z.B. die riesigen unsäglichen Maisäcker für Mastfutter oder "Bio"kraftstoff klimafreundlich bebaut werden: ohne Beton, dafür mit Lehm, Stroh, Naturstein, grünem Stahl, Kalkputz und intensiv begrünten Dächern.
zum Beitrag03.11.2025 , 16:45 Uhr
Demnach müsste ja der US-Dollar längst "verfallen" sein, bei dem stetig wachsenden Leistungsbilanzdefizit der USA... Leistungsbilanzüberschüsse werden immer auf Kosten anderer Länder erzielt. Das ist nicht in Ricardos Sinne. Nur mit einigermaßen ausgeglichenen Leistungsbilanzen kann ein einigermaßen fairer Welthandel stattfinden, wie es z.B. im Bretton-Woods-System der Fall war. www.relevante-oeko...-und-fehlschuesse/
zum Beitrag03.11.2025 , 07:01 Uhr
Das senkt aber nicht die Mieten. Nein, der Wohnungsmarkt gehört als Daseinsvorsorge in staatliche oder genossenschalftliche Hände.
zum Beitrag03.11.2025 , 01:26 Uhr
Eigentlich ist ein Staat gar nicht auf das Geld seiner Steuerzahler angewiesen, sondern erzeugt und vernichtet es täglich selbst über sein Konto bei der eigenen Zentralbank: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ Steuern haben andere Funktionen. Sie Sorgen z.B. für die nötige Nachfrage nach der staatlichen Währung oder für eine angemessene Rückverteilung von Einkommen bzw. Vermögen. mauricehoefgen.com...n?Display_FAQ=1378
zum Beitrag31.10.2025 , 19:43 Uhr
Immerhin zahlt die Friseurkette dann einen Mindestlohn. Besser als wenn das keiner tut, oder?
zum Beitrag30.10.2025 , 19:47 Uhr
"wenn der Kunde seltener kommt, lässt er zumindest nicht mehr Geld im Shop," Wenn die Preise steigen, lässt der Kunde logischerweise pro Besuch mehr Geld im Barbershop, das Ergebnis bleibt gleich. "Was bitte sollen die Beschäftigten dann in Summe davon haben?" Es gibt, wie schon gesagt, genug Branchen, die produktiver werden können und die Preise nicht erhöhen müssen.
zum Beitrag30.10.2025 , 08:31 Uhr
Vielleicht hat sie inzwischen gemerkt, dass der Mindestlohn noch nicht armutsfest ist? ^^
zum Beitrag30.10.2025 , 06:54 Uhr
Bei Mindestlohnerhöhungen muss eine Branche entweder produktiver werden oder, wenn sie das nicht kann, wie ein Barber Shop, nicht Angestellte entlassen sondern die Preise erhöhen. Dann heißt das nur, dass der Barber Shop - ähnlich wie Fleisch oder Milch - bisher zu billig war. Müssen die Kunden halt ein mal weniger im Jahr hingehen. Fertig. Insgesamt betrachtet sind höhere Löhne auch im Interesse der Betriebe, weil die Mitarbeiter eine höhere Kaufkraft erhalten und so wiederum durch mehr Konsum den Umsatz ankurbeln. Heute hingegen wird Politik zu einseitig im Interesse der Exportindustrie gemacht (siehe Agenda 2010 , 2030 etc.)
zum Beitrag28.10.2025 , 08:33 Uhr
Corona lässt grüßen. Beides Zoonosen, die den Weg zum Menschen nicht gefunden hätten, hätte man den Wildtieren ihren Lebensraum gelassen.
zum Beitrag25.10.2025 , 19:57 Uhr
Wenn Sie wüssten, wie wenig man als freie:r Künstler:in oft verdient, auch wenn man sehr gut ist und viel arbeitet. Die Leute fragen von selbst halt meistens die leichte Unterhaltung nach, nicht die anspruchsvolle. Da bleibt meistens nicht viel, um es z.B. in Aktien anzulegen.
zum Beitrag25.10.2025 , 19:22 Uhr
Kunst braucht staatliche Unterstützung, weil sie das Publikum bildet und ihm etwas abverlangt. Man lässt ja seine Kinder auch nicht jeden Tag entscheiden, was sie essen wollen, sonst bekämen sie am Ende nur noch Nudeln, Pommes und Pizza. Kunst sollte auch nicht durch Werbung finanziert werden, das macht sie kaputt und zudem abhängig.
zum Beitrag22.10.2025 , 07:06 Uhr
Ich sehe das Problem weniger in der Struktur von Parteien als vielmehr im ganzen demokratischen System. In der jetzigen Form ist es noch zu anfällig für Abgeordnetenbestechung unter dem Deckmantel des Lobbyismus. Helfen könnte da z.B. die Verankerung des Bundesweiten Volksentscheides: www.mehr-demokrati...immung/faktencheck Und der Steuerzahler kann faktisch nichts finanzieren, da der Staat sich schon jeden Tag durch Gelddrucken und Geldverbrennung selbst finanziert: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag22.10.2025 , 06:01 Uhr
Sehe das anders. Die Grundsicherung sollte sanktionsfrei sein - als Ausgleich dafür, dass wir keine Chancengleichheit haben und nie haben werden, und dass es nie messbar ist, zu wie viel Prozent eine Leistung aus Wollen besteht und zu wie viel Prozent aus Können. Wir werden mit unterschiedlichem Vermögen, Elternhaus und Umfeld geboren, aber auch mit unterschiedlichen Begabungen, Intelligenz und Aussehen. Das alles hat auch Einfluss darauf, ob ich einen Job kriege und wie viel ich damit verdiene. Ein angemessener Ausgleich hierfür wäre m.E. die Umverteilung des halben Volkseinkommens auf alle über eine Negative Einkommen- und Körperschaftsteuer zu 50 Prozent juergen-rettel.wixsite.com/meinewebsite de.wikipedia.org/w...ve_Einkommensteuer
zum Beitrag21.10.2025 , 17:39 Uhr
Wir haben fast genug gebaute Wohnfläche. Davon steht aber ein Teil leer und ein weiterer Teil ist in zu große Wohnungen unterteilt. Hinzu kommen noch einige Büroflächen, die wegen Home Office nicht mehr gebraucht werden. Es muss also kaum gebaut werden sondern saniert und verdichtet. Mietendeckel allein kann natürlich nur eine Übergangslösung sein. Noch wichtiger wäre eine (Wieder-)Vergesellschaftung von Mietwohnungen, z.B. über Genossenschaften. Das Geld dafür kann der Staat als Schöpfer der Währung jederzeit aufbringen ( www.oekologiepolit...geld-ist-es-nicht/ ). Und wenn doch gebaut werden muss, dann bitte nicht klimaschädlich mit Holz oder Beton sondern lieber mit Lehm, Stroh, Naturstein, Kalkputz und grünem Stahl.
zum Beitrag21.10.2025 , 09:44 Uhr
Wir brauchen einen Mietendeckel, der in keinem Fall mehr als einen Inflationsausgleich erlaubt. Wenn ein Vermieter "bedürftig" ist, sollte er entweder mit Grundsicherung aufstocken oder die Immobilie verkaufen und einen anderen Beruf erlernen.
zum Beitrag20.10.2025 , 02:04 Uhr
Da sind wohl eher die Eigentümer:innen von mehreren Immobilien gemeint, die von den Mieteinnahmen auskömmlich leben und Dritte mit der Vermietung und Verwaltung beauftragen können. Sowie Immobiliengesellschaften und deren Anteilseigner. Diese Menschen müssen vermutlich nicht übermäßig viel für ihre Vermietungseinkünfte arbeiten.
zum Beitrag19.10.2025 , 22:19 Uhr
Naja, aber ein Staat kann sich ja alles leisten, was in der Landeswährung zum Verkauf steht, also auch z.B. das Zehnfache. Wohnen ist ja auch nur so teuer, weil es ganz überwiegend in privater Hand ist. Auch hier könnte der Staat problemlos vergesellschaften durch z.B. Enteignung gegen "attraktive" Entschädigungen.
zum Beitrag18.10.2025 , 17:19 Uhr
Und warum nicht einfach beides? Geld ist für einen Staat kein knappes Gut ( www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo ), und jede Klimamaßnahme verlangsamt die Klimaerwärmung und verlängert dadurch das Leben einzelner.
zum Beitrag18.10.2025 , 08:00 Uhr
Der Steuerzahler kommt für nichts auf, denn Staatsausgaben sind eine Geldschöpfung und Steuereinnahmen eine Geldvernichtung: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag17.10.2025 , 16:57 Uhr
Die Schuldenbremsen von EU, Bund und Ländern müssen radikal reformiert werden, so dass sie erst dann bremsen, wenn eine Volkswirtschaft kurz vor der Vollbeschäftigung steht (z.B. 0,5 % Arbeitslosenquote), denn erst ab diesem Punkt ist eine zusätzliche Inflation durch eine höhere Geldmenge überhaupt denkbar. Bis dahin werden durch eine steigende Nachfrage neue Ressourcen (Rohstoffe, Arbeitskräfte usw.) freigesetzt, so dass das Angebot nachzieht und die Preise, auch durch Wettbewerb, unterm Strich nicht zusätzlich gestiegen sind. Schulden sind ökonomisch in der Ökonomik immer eine Erzeugung von neuem Geld. Die Bank erhöht das Girokonto des Kreditnehmers, ohne dass ein anderes Girokonto gemindert wird. Der Staat (bei uns der Bund und die Länder) macht Schulden, indem er von seinem Zentralbankkonto mehr Geld ausgibt, als er einnimmt, wodurch auf einem oder mehreren Girokonten neues Geld entsteht (trotz des unnötigerweise vorgeschriebenen Umweges über Staatsanleihen). Technisch gesehen sind Bankkonten nur eingetippte Zahlen in einer Art Excel-Tabelle, so dass sie theoretisch beliebig weit gemindert oder erhöht werden könnten. Entscheidend ist nur, wo man die gesetzlichen Grenzen setzt.
zum Beitrag17.10.2025 , 15:35 Uhr
Und Reinhard Mey: "Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: "Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!"" (aus "Sei wachsam")
zum Beitrag17.10.2025 , 09:11 Uhr
"Die Wohnungswirtschaft warnte vor schneller steigenden und höheren Mieten" Nicht wenn der Staat voll subventioniert, wozu er jederzeit in der Lage ist. Sein Konto bei der eigenen (!) Zentralbank wird bei Zahlungen elektronisch gemindert, das Zentralbankkonto der Empfängerbank wird erhöht und dadurch auch das Girokonto des Empfängers, wodurch neues Geld entsteht. Umgekehrt wird bei Steuerzahlungen Giralgeld gelöscht. Steuern finanzieren also nichts, sondern sorgen z.B. für die Nachfrage nach der staatlichen Währung oder die Eindämmung der Vermögenskonzentration. Auch "Staatsschulden" sind unterm Strich eine Geldschöpfung: www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf Eine Erhöhung der Geldmenge (welche an sich noch KEINE Inflation ist lieber Debaser!), kann die Inflation nicht erhöhen, so lange es noch keine Vollbeschäftigung gibt. Erst ab dann sollte eine Schuldenbremse greifen. Auch Hyperinflationen erhöhen die Inflation nicht, wie oft behauptet, sondern wurden in der Geschichte durch Angebotsschocks (Reparationen, Missernten etc.) verursacht. Zudem traten sie bisher immer auf, bevor (!) mit dem Gelddrucken begonnen wurde.
zum Beitrag15.10.2025 , 14:45 Uhr
3. "ist mehr Geld im Umlauf, steigt die Kaufkraft, damit die Nachfrage, was zu höheren Preisen führt" Diese These geht von der falschen Annahme aus, dass das Angebot fix sei. Es kann zwar kurzfristig zu Lieferengpässen und höheren Preisen kommen, wenn der Staat auf einen Schlag sehr viele Ressourcen nachfragt, z.B. für den Klimaschutz. Das ist aber keine Inflation nach VWL-Definition. Im Verlauf werden dann zudem neue Ressourcen freigesetzt, das Angebot zieht nach. Und die Lieferanten stehen ja auch in Konkurrenz, die Preise normalisieren sich ziemlich schnell wieder. Zudem kann der Staat als Schöpfer der Währung auch diese Preissprünge ohne weiteres abfedern. Erst bei Vollbeschäftigung kann es eine nachfrageinduzierte Inflation geben, und der Staat muss Ausgaben reduzieren oder Steuern erhöhen. Vollbeschäftigung ist aber in weiter Ferne. Und Hyperinflationen entstehen, wie gesagt, durch zu wenig Angebot, nicht durch zu viel Nachfrage: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag15.10.2025 , 14:41 Uhr
2. Ja, Geldschöpfung findet statt, wenn eine Bank einen Kredit vergibt, und da sind strenge Regeln absolut notwendig. Geld entsteht aber auch aus dem Nichts, wenn der Staat "Schulden" macht: "In dem Moment allerdings, in dem der Bund das Guthaben auf seinem Zentralbankkonto zur Finanzierung seiner Aufgaben verwendet, zum Beispiel Straßenbau, Sozialleistungen etc., fließen diese Mittel auf Geschäftsbankkonten. Durch diese Transaktionen entsteht neues Buch- bzw. Giralgeld, wodurch sich die Geldmenge erhöht." (wissenschtlicher Dienst des Bundestages, www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf )
zum Beitrag15.10.2025 , 14:40 Uhr
Wo fange ich da nur an...? 1. Das VWL-Studium in D können Sie in die Tonne kloppen. Die Gleichgewichtsmodelle der Neoklassik funktionieren in der realen Wirtschaft nicht und lassen sich auch nicht empirisch nachweisen. Die Argumentation begünstigt dafür aber den Geldadel: Leitzins > 0, damit das Geld sich leistungslos vermehren kann; möglichst wenig Staatsdefizit und nur über verzinsliche Staatsanleihen, dadurch verdienen Banken und Sparer schön daran mit; durch möglichst wenig Staat können Privatinvestoren auch im Bereich der Daseinsvorsorge Geschäfte machen, obwohl diese in öffentlicher Hand besser aufgehoben wären. Alles Zufall? Lesen Sie lieber mal ein bisschen Heiner Flassbeck: www.relevante-oekonomik.com/ Es gibt auch noch andere Ökonomen mit Master-Anschluss, die dem Schulden-Märchen nicht aufgesessen sind: Stephanie Kelton, Warren Mosler, Dirk Ehnts, Maurice Höfgen etc. ...
zum Beitrag15.10.2025 , 08:39 Uhr
Damit die Löhne steigen, würde auch eine Erhöhung der Grundsicherung helfen, denn dann hat der AG weniger Macht bei den Lohnverhandlungen. Ganz elegant könnte dies durch eine Negative Einkommensteuer zu 50 Prozent erreicht werden: Jede:r ab 0 Jahren erhält am Monatsanfang ein halbes Prokopfeinkommen (zur Zeit 1.583,60 €/Monat) - als Ersatz für Grundsicherung und Grundfreibetrag - und muss dafür am Monatsende die Hälfte seines gesamten Bruttoeinkommens (Löhne und Gewinne) ohne (!) Gewährung des Grundfreibetrages abgeben, ESt und KSt entfallen. Eine Nullsumme also, da auch heute schon die Ertragsteuern betragsmäßig die Grundsicherungen finanzieren. Selbst wenn man von diesem halben Prokopfeinkommen eine KV/PV-Kopfpauschale abzieht, verbleibt immer noch deutlich mehr als mit heutiger Grundsicherung. Wohngeld wäre weiterhin finanziert durch die Gewerbesteuer. Das bGE würde als anzurechnendes Einkommen den Sozialstaat von unten auffüllen. Durch die 50%-Besteuerung müssten die gesetzl. Renten und das ALG 1 nur noch zur Hälfte ausgezahlt werden, wodurch auch Selbständige nur noch den AN-Beitrag zahlen müssten (die vier AG-Sozialbeiträge wären in der 50 %-Steuer enthalten).
zum Beitrag15.10.2025 , 00:43 Uhr
"Zu glauben, dass die Stadt die immensen Mehrbelastungen einfach „Wegfördern“ könne (...), sei ein Irrglaube." Doch, sie könnte, ohne Schuldenbremse. Hamburg hat - wie jedes Bundesland und der Bund - ein Konto bei der Bundesbank. Dieses kann theoretisch beliebig weit gemindert werden, ohne dabei irgend jemanden zu belasten. Staatsausgaben sind also technisch gesehen eine Geldschöpfung, Steuereinnahmen eine Geldvernichtung. "Staatsverschuldung" ist daher nicht mehr, als dass der Staat mehr Geld schöpft, als er vernichtet. Um Inflation durch mehr Geld muss man sich dabei keine Sorgen machen. Hyperinflationen entstehen immer durch zu wenig Angebot (Güter, Ressourcen) nicht durch zu viel Nachfrage (Geld). Erst bei Vollbeschäftigung muss der Staat auf die Bremse treten. www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo
zum Beitrag13.10.2025 , 02:59 Uhr
Genau. Dann kann man ja auch aufhören zu sanktionieren. Kostet ohnehin mehr, als es einbringt. Das Personal wird an aber Stelle viel mehr gebraucht.
zum Beitrag11.10.2025 , 22:41 Uhr
Die Krux mit Werners MWSt-Modell ist, dass es ein weitaus geringeres bGE ergibt, als es zunächst den Anschein hat. Denn die MWSt besteuert nur die privaten Konsumausgaben, während die Negative Einkommensteuer das Volkseinkommen besteuert. Die privaten Konsumausgaben betrugen in 2024 2.149,50 Mrd und das Volkseinkommen 3 173,55. Und während die NESt die gesamten Einnahmen aus dem halben Volkseinkommen für das bGE (einschl. KV/PV-Kopfpauschale ) nutzen kann, da es nur die heutige ESt und die KSt ersetzt, wollte Götz Werner alle Steuern durch die MWSt ersetzen, um diese auf 50 % erhöhen zu können. Da der Staat aber nicht nur das bGE bezahlen muss, wäre das Werner-bGE sogar noch viel geringer als ein halber Prokopfkonsum und deutlich unter 1.000 €. Wichtig ist auch, dass die Höhe des bGE kein fester € - Betrag ist sondern ein fester Teil - z.B. 50 Prozent - des Prokopfeinkommens. Dann hat es einen eingebauten Inflationsausgleich und müsste nicht jedes Jahr durch die Politik neu angepasst werden.
zum Beitrag11.10.2025 , 22:11 Uhr
Mehr Leute als jetzt vermutlich. Jeder hätte Netto = 0,5 * Prokopfeinkommen + 0,5 * Erwerbseinkommen . Schon der erste verdiente € würde das Gesamtnetto um 0,50 € erhöhen, ganz ohne Bürokratie oder Anträge. Heute muss man mühsame Anträge stellen und auch genau wissen, welche, um mit Bürgergeld/Grundsicherung aufzustocken zu können und so mit Arbeit mehr zu haben als ohne. Das macht längst nicht jeder, aus Scham oder aus Unwissenheit, und erhält so nicht alles, was ihm zusteht.
zum Beitrag11.10.2025 , 02:37 Uhr
Kann nicht einfach jede Person ab 0 Jahren -- anstatt Grundsicherungen und Grundfreibetrag -- am Monatsanfang ein halbes Prokopfeinkommen erhalten (zur Zeit 1.583,60 €/Monat) und dafür am Monatsende -- anstatt Einkommen- und Körperschaftsteuer -- die Hälfte seines gesamten Bruttoeinkommens (Löhne und Gewinne) ohne Grundfreibetrag abgeben? Das wäre eine Nullsumme und nennt sich Negative Einkommensteuer. Selbst wenn man von diesem halben Prokopfeinkommen eine KV/PV-Kopfpauschale abzieht, verbleibt immer noch mehr als mit Grundsicherung. Wohngeld wäre weiterhin finanziert. Fallmanager wären überflüssig und könnten für sinnvollere Aufgaben eingesetzt werden. Durch die 50%-Besteuerung müssten die gesetzl. Renten und das ALG 1 nur noch zur Hälfte ausgezahlt werden, wodurch auch Selbständige nur noch den AN-Beitrag zahlen müssten (die vier AG-Sozialbeiträge wären in der 50 %-Steuer schon enthalten).
zum Beitrag08.10.2025 , 17:42 Uhr
Unbedingt. Und vegane Produkte sogar umsatzsteuerfrei stellen.
zum Beitrag07.10.2025 , 20:02 Uhr
Genau. Eindämmung von Vermögenskonzentration ist eine der vier wahren Funktionen von Steuern: mauricehoefgen.com...n?Display_FAQ=1378
zum Beitrag07.10.2025 , 12:40 Uhr
Auch die Bundesländer haben Konten bei der Bundesbank. Also gilt auch für Hamburg, dass Steuern nichts finanzieren können, auch wenn die Schuldenbremse das fälschlicherweise suggeriert. Steuern haben andere wichtige Aufgaben: mauricehoefgen.com...n?Display_FAQ=1378
zum Beitrag07.10.2025 , 09:38 Uhr
Jeder Beitrag verlangsamt den Klimawandel und verlängert das Leben von Menschen und Tieren.
zum Beitrag07.10.2025 , 06:44 Uhr
Steuern können Staatsausgaben nicht finanzieren, denn Staatsausgaben sind eine Geldschöpfung und Steuerzahlungen eine Geldvernichtung. politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag07.10.2025 , 00:38 Uhr
Klimaschutzmaßnahmen kosten die Bürger nichts, wenn der Staat sie trägt: Jeder €, den der Staat täglich ausgibt, ist technisch gesehen eine Geldschöpfung. Der Staat weist seine Zentralbank an, sein Zentralbankkonto - das wie jedes Konto nur ein Datensatz ist - um z.B. 100 € zu mindern und das Zentralbankkonto der Empfängerbank um 100 € zu erhöhen. Dies verpflichtet die Empfängerbank, das Girokonto des Empfängers auch um 100 € zu erhöhen. Dadurch findet eine Geldschöpfung statt, weil sich die Geldmenge erhöht. Dies geschieht, ohne irgend jemanden zu belasten. Wichtig ist immer nur, dass damit auch reale Güter/Ressourcen nachgefragt werden, sonst gibt es tatsächlich eine langsame Inflation. Steuerzahlungen gehen dann den umgekehrten Weg und stellen für sich genommen eine Geldvernichtung dar. Im Prinzip wie bei Gewährung und Tilgung eines Bankkredites. Steuern finanzieren de facto also keine Staatsausgaben, sondern umgekehrt. www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo Und Hyperinflationen werden übrigens nicht durch mehr Geld verursacht sondern durch zu wenige Güter.
zum Beitrag05.10.2025 , 17:46 Uhr
Ich zitiere mich selbst: "Dies hätte TECHNISCH auch mit 1 Billion € funktioniert. (...) Wichtig ist immer nur, dass damit auch FREIE RESSOURCEN nachgefragt werden, SONST gibt es tatsächlich eine sukzessive Inflation." Außerdem sorgt der Staat für die nötige Nachfrage nach der Währung, indem er von jedem Unternehmer Steuern in ausschließlich dieser Währung erhebt.
zum Beitrag03.10.2025 , 21:42 Uhr
Na klar, ich würde ja eine angemessene Entschädigung erhalten.
zum Beitrag03.10.2025 , 10:37 Uhr
Arbeitsmotiv? Die meisten Erblasser heutzutage haben ihr Vermögen vor allem aus Zinserträgen und Aktien gemehrt. Wäre doch wünschenswert, wenn diese fortschreitende Vermögenskonzentration verlangsamt würde, zugunsten von Demokratie und Klima.
zum Beitrag03.10.2025 , 10:23 Uhr
Es ging darum, warum die Länder die Lehrer lieber verbeamten wollen. Und Ruhegehälter müssen auch heute schon gezahlt werden. Die Beihilfe beträgt zwar nur 50-80 % der Kosten, dafür berechnen die Ärzte die Kosten für Privatversicherte mit einem ca. dreimal so hohem Faktor. Und das mit der Vorkasse nervt mich auch, aber die Laufzeiten von einigen Monaten sind aus Sicht des Staates nicht viel. Unterm Strich wäre ich aber ohnehin für ein rein "einkommensteuerfinanziertes" Gesundheitssystem (obwohl der Staat sich eigentlich jeden Tag aus Geldschöpfung (Ausgaben) und Geldvernichtung (Steuern) finanziert, aber das würde hier zu weit führen).
zum Beitrag02.10.2025 , 19:22 Uhr
Das ist tatsächlich eine Quatschregierung, was wir da haben. Jeder €, den der Bund täglich ausgibt, ist technisch gesehen schon ein Gelddrucken. Das BMF weist die Bundesbank an, sein Zentralbankkonto - welches ja wie jedes Konto nur ein Datensatz ist - um z.B. 100 € zu mindern und das Zentralbankkonto der Empfängerbank um 100 € zu erhöhen. Dies verpflichtet die Empfängerbank, das Girokonto des Empfängers auch um 100 € zu erhöhen. Dadurch findet eine Geldschöpfung statt. Dies hätte technisch auch mit 1 Billion € funktioniert, ohne irgendjemanden zu belasten. Wichtig ist immer nur, dass damit auch freie Ressourcen nachgefragt werden, sonst gibt es tatsächlich eine sukzessive Inflation. Steuerzahlungen gehen dann den umgekehrten Weg und stellen für sich genommen eine Geldvernichtung dar. Im Prinzip wie bei Gewährung und Tilgung eines Bankkredites. Der Steuerzahler kann somit gar keine Staatsausgaben finanzieren. Ausgeben kommt hier vor Einnehmen. Es besteht also kein Grund für den Bund, irgendwelche notwendigen Leistungen nicht wenigstens der Inflation anzupassen.
zum Beitrag02.10.2025 , 14:25 Uhr
Aber wie man die Verbraucher da in der Breite umstimmen könnte, sehe ich nicht. Es braucht wohl entsprechende gesetzliche Vorgaben. Und den Land- und Forstwirten, deren Flächen aus Klimaschutzgründen nicht mehr bebaut bzw. geschlagen werden sollten - insbesondere Wälder und Moore - muss der Staat am besten die Flächen zu einem attraktiven Preis ganz abkaufen und unter Naturschutz stellen, einschließlich Wiedervernässung bzw. Einschlagverbot. Da der Staat über seine Zentralbank Schöpfer der Währung ist, kann er sich das auch jederzeit leisten (siehe: www.oekologiepolit...geld-ist-es-nicht/ ). Wenigstens sollte kein Holz mehr verbrannt oder zum Bauen von Häusern verwendet werden, da gibt es bessere Alternativen (Wärmepumpen; Lehm, Stroh, Naturstein, grüner Stahl usw.). Der Wald wird sich nur erholen, wenn man ihn ganz in Ruhe lässt, die standortheimischen Baumarten - v.a. Buche und Eiche - wachsen dann von selbst nach und bilden dann langsam aber sicher wieder einen gesunden Urwald, der die Luft um bis zu 15 Grad herunterkühlt. Jedenfalls wenn man Leuten wie Peter Wohlleben glauben mag. Und ich finde seine Begründungen in sich logisch.
zum Beitrag02.10.2025 , 01:23 Uhr
Exakt.
zum Beitrag02.10.2025 , 00:48 Uhr
Naja, jeder €, den der Staat täglich ausgibt, ist ja technisch gesehen schon ein Gelddrucken. Der Staat weist seine Zentralbank an, sein Zentralbankkonto - welches ja wie jedes Konto nur ein Datensatz ist - um z.B. 100 € zu mindern und das Zentralbankkonto der Empfängerbank um 100 € zu erhöhen. Dies verpflichtet die Empfängerbank, das Girokonto des Empfängers auch um 100 € zu erhöhen. Dadurch findet eine Geldschöpfung statt, weil sich die Geldmenge erhöht. Dies hätte technisch auch mit 1 Billion € funktioniert, ohne irgendjemanden zu belasten. Wichtig ist immer nur, dass damit auch reale Güter/Ressourcen nachgefragt werden, sonst gibt es tatsächlich eine sukzessive Inflation. Steuerzahlungen gehen dann den umgekehrten Weg und stellen für sich genommen eine Geldvernichtung dar. Im Prinzip wie bei Gewährung und Tilgung eines Bankkredites. Der Steuerzahler kann somit gar keine Staatsausgaben finanzieren.bAusgeben kommt hier - anders als bei uns - vor Einnehmen.
zum Beitrag01.10.2025 , 14:12 Uhr
Wirklich? Meines Wissens müssen die Länder den Beamten stattdessen Beihilfe (Krankheitskosten) und laufende Pensionen zahlen...
zum Beitrag30.09.2025 , 21:04 Uhr
1. Nochmal: wenn man auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit einbezieht, ist es logischerweise egal, wie viel von dem Volkseinkommen noch Arbeitnehmerentgelt ist. 2. Das beste Konjunkturprogramm ist immer, was in der Breite die Gesamtnachfrage erhöht, z.B. eine deutliche Anhebung von Bürgergeld, Grundfreibetrag, Elterngeld, Kindergeld, Löhnen im öffentlichen Dienst, staatliche Jobgarantie usw. Jederzeit finanzierbar, da Staatsausgaben technisch nichts anderes sind als elektronisches Gelddrucken (MMT). Und ohne Vollbeschäftigung besteht auch keine nachfrageseitige Inflationsgefahr.
zum Beitrag30.09.2025 , 13:45 Uhr
Die Demografie wird als vermeintliches Problem immer von den Reichen den Lobbyisten propagiert. Das wahre Problem ist, dass ein immer größerer Anteil des Volkseinkommens aus Unternehmens- Vermögenseinkommen besteht und ein immer kleinerer Teil aus Arbeitnehmerentgelt. Es gäbe mehrere Möglichkeiten, das zu beheben: Höhere Tarif- und Mindestlöhne (Koppelung an Inflation und Produktivität); Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze; Versicherungspflicht für alle; mit fetten Konjunkturprogrammen für Vollbeschäftigung sorgen (MMT); usw.
zum Beitrag30.09.2025 , 12:34 Uhr
Die Intention, Beamte - und übrigens auch alle Selbständigen und Privatiers - Rentenbeiträge zahlen zu lassen, ist zwar total nachvollziehbar. Schlauer wäre es allerdings, die Einkommen- und Körperschaftsteuer durch eine Negative Einkommensteuer von 50 Prozent für alle Löhne und Gewinne einzuführen mit: Steuerschuld = Steuersatz * (Bruttoeinkommen - Grundfreibetrag), mit Grundfreibetrag = Prokopfeinkommen. Dabei würde - anders als bei der heutigen ESt - eine negative Steuerschuld nicht gekappt sondern vergütet. de.m.wikipedia.org...ve_Einkommensteuer juergen-rettel.wixsite.com/meinewebsite Dadurch würde die RV und PV wegen der 50-Prozent-Besteuerung nur noch die Hälfte kosten, und die Selbständigen müssten auch nur noch den AN-Beitrag zahlen (die AG-Beiträge zu den SV wären im 50 % Steuersatz mit drin und könnten eine KV/PV-Kopfpauschale finanzieren). Das würde die gesetzliche RV und AV auch für die Selbständigen gegenüber der privaten RV billiger und attraktiver machen, denn die privaten Versicherungsgesellschaften wollen Gewinne machen, die gesetzliche nicht.
zum Beitrag30.09.2025 , 08:44 Uhr
Dass dies keine Inflation nach VWL-Definition war - wie z.B. eine sukzessive Lohn-Preis-Spirale - sondern ein vorübergehender Energiepreisschock durch die Folgen von Putins Angriffskrieg, haben Sie aber schon mitbekommen?
zum Beitrag29.09.2025 , 15:45 Uhr
"Der französische Staat ist verschuldet und soll auf der Ausgabenseite sparen." Der Sparzwang ist ein Mythos. Ein Staat kann sich in inländischer Währung nicht verschulden im Sinne von sich bei jemandem Geld leihen. Denn ein Staatsdefizit an sich ist - ähnlich wie ein privater Bankkredit - nur eine Geldschöpfung auf Knopfdruck, die niemanden belastet: www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf Ebenso sind bereits laufende Staatsausgaben für sich genommen eine technische Gelderzeugung. Der Verkauf von Staatsanleihen ist also nur ein unnötiger Umweg: www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo Vor einer Inflation durch mehr Staatsdefizit muss man dabei keine Angst haben: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Warum das kaum jemand weiß? Darüber lässt sich nur mutmaßen. Fakt ist aber: verzinste Staatsanleihen bringen den Reich(st)en leistungs- und ziemlich risikolose Zusatzgewinne. Und mehr Staat bedeutet weniger Marktanteile und Zusatzgewinne für Privatinvestoren.
zum Beitrag28.09.2025 , 14:31 Uhr
Ich fürchte nicht. Es wird wohl eher Kriege um Ackerland und Trinkwasser geben.
zum Beitrag28.09.2025 , 00:50 Uhr
Ja liebe Regierung, haut endlich die nötige Kohle raus! Wir brauchen z.B. volle Förderung für Wärmepumpen, ein leistungsfähigeres Stromnetz, Solar und/oder Begrünung auf jedem Dach, Schwammstädte, Energiespeicher aus Natrium-Ionen-Akkus und Eisenpulver im großen Stil, Bewirtschaftungsverbot für die Wälder, Wiedervernässung aller Moore, beides gegen ausreichende Entschädigung, und, und, und. Das Geld spielt dabei übrigens keine Rolle, da auch laufende Staatsausgaben eine Geldschöpfung aus dem Nichts sind ( www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo ). Und Inflation steht dabei auch nicht zu befürchten ( www.dirk-ehnts.de/...-immer-unschuldig/ )
zum Beitrag27.09.2025 , 13:13 Uhr
Die Zentralbank gehört dem Staat, also ist dieser über die Zentralbank Schöpfer der Währung. Das Erste, was ein Staat nach Gründung und Gründung seiner Zentralbank macht, kann gar nicht die Vereinnahmung von Steuern sein - denn die Währung ist ja dann noch gar nicht im Umlauf - sondern sie muss die Währung erst durch Ausgaben - also Gelddrucken - in Umlauf bringen. Die Unabhängigkeit der Zentralbank und die Schuldenbremse sind gesetzliche Konstrukte, die die Wähler:innen ändern könnten. Und in freien Fall (Hyperinflation) kann die Währung nur geraten, wenn die Angebotsseite einbricht, nicht wenn die Nachfrage steigt. So war es in der Vergangenheit immer: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag26.09.2025 , 21:16 Uhr
Bitte die Links lesen. Auch die Bundesländer haben Konten bei der Zentralbank und können technisch nicht zahlungsunfähig werden.
zum Beitrag26.09.2025 , 21:14 Uhr
Bitte die Links lesen.
zum Beitrag26.09.2025 , 13:46 Uhr
...bzw. in öffentlicher.
zum Beitrag26.09.2025 , 12:23 Uhr
Hoffen wir, dass es bald keine Utopie mehr ist! Vergesellschaftung der öffentlichen Daseinsvorsorge ist immer sinnvoll und auch immer möglich, denn der Staat ist der Schöpfer seiner eigenen Währung (Grund: www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo ; Warum keine Inflation: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation ). Bestimmte Bereiche sind in privater Hand besser aufgehoben, andere in staatlicher.
zum Beitrag25.09.2025 , 19:19 Uhr
Bevor man Freiflächen mit PV zupflastert oder Bäume für Windräder fällt, sollte man erst alle Dächer mit Ersterem zupflastern (oder begrünen) und Letzteres vorrangig in Industriegebieten bauen, wo eh nichts wächst. Denn unsere Bäume brauchen wir und unser Klima dringender, als es die meisten von uns ahnen, am besten in Form von heimischen Buchen- und Eichenurwäldern. Da sollte die Politik mehr auf Leute wie Peter Wohlleben hören.
zum Beitrag25.09.2025 , 00:34 Uhr
"Leitzinsen anziehen um Inflation zu verhindern" - Nein. Zinserhöhungen werden als Maßnahme gegen Inflation maßlos überschätzt: www.geldfuerdiewel...t-den-zins-in-ruhe
zum Beitrag25.09.2025 , 00:04 Uhr
Innerhalb der Ökonomik gibt es da gegensätzliche Meinungen: www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation Genau wie auch in anderen Einzelwissenschaften, z.B. Medizin (Ernährung, Impfen), Pädagogik, Meteorologie (Klima), Erneuerbare Energien. Dahinter stehen in der Regel wirtschaftliche Interessen, sprich, wer meine Studie finanziert, des Lied ich sing'. MMT z.B. ist bei den Reichen nicht gerne gesehen, weil man durch sie erkennt, dass mehr Staat in der Daseinsvorsorge und niedrige Leitzinsen richtig und jederzeit möglich sind. Das schmälert für den Geldadel aber die Renditemöglichkeiten, da weniger Marktanteile für private Investoren bzw. weniger leistungslose Zinsgewinne winken.
zum Beitrag24.09.2025 , 23:41 Uhr
Gegensteuern muss man, wie bereits oben erwähnt, wenn das Angebot mit der Nachfrage nicht mehr mithalten kann, also Vollbeschäftigung eintritt, das sagt die MMT ganz klar. Im Netz aber stehen viele Falschbehauptungen über die MMT. Die MMT ist beim Geldadel unbeliebt, weil dieser sowohl von hohen Zinsen profitiert - z.B. über Staatsanleihen als lohnende Anlage - als auch davon, dass der Staat sich als Wirtschaftsakteur möglichst raushält, denn das sichert Privatinvestoren umso mehr Marktanteile und Gewinne. Dabei sollte die Daseinsvorsorge nicht gewinnorientiert arbeiten und wäre daher in öffentlicher Hand besser aufgehoben. Und Fiatgeld (staatl. Währungen) verhält sich ganz anders als Warengeld (Gold, Tabak, Bitcoin etc.). Warengeld oder Kartoffeln haben einen inneren Wert, der sich sofort mindert, wenn die Menge steigt. Fiatgeld hat nur einen äußeren Wert. Dieser sinkt bei Erhöhung der Geldmenge - der Nachfrage - so lange nicht, wie es noch freie Ressourcen, wie z.B. Arbeitslose, auf der Angebotsseite gibt. www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo
zum Beitrag24.09.2025 , 13:11 Uhr
Schmunzel. Offenbar haben Sie sich nicht eingelesen, denn dann wüssten Sie, dass die MMT nur einfache Logik ist und von immer mehr Ökonomen und von Zentralbankchefs geteilt wird (siehe oben). Aber wenn Ihnen Lesen zu anstrengend ist, hier ein weiteres Video: youtu.be/Erg7C5L5m...i=23Ya431cB6g0ePeQ
zum Beitrag23.09.2025 , 21:21 Uhr
Eine noch bessere Methode wäre, dass der Staat die Kosten für Gesundheit und Pflege einfach ganz übernimmt. Das ist uneingeschränkt möglich, denn ein Staat führt seine Zahlungen über ein Konto bei der eigenen Zentralbank durch. Dieses kann theoretisch beliebig weit gemindert werden, da es sich bei Bankkonten nur um Datensätze handelt. Somit sind Staatsausgaben - technisch gesehen - eine Geldschöpfung und Steuereinnahmen eine Geldvernichtung, das wussten schon Mario Draghi und Alan Greenspan. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Ein Anstieg der Geldmenge ist dabei so unproblematisch, solange nur Güter nachgefragt werden, die auch tatsächlich zum Verkauf stehen. Auch die Angst vor Hyperinflationen durch Gelddrucken ist unbegründet. Hyperinflationen haben in der Geschichte immer vor dem Gelddrucken begonnen und wurden nicht durch zuviel Nachfrage sondern durch zu wenig Angebot verursacht. Da wir aber nun mal die schwachsinnige Schuldenbremse haben, könnte man alternativ auch die KV/PV-Beiträge abschaffen und stattdessen den Einkommensteuertarif möglichst progressiv anpassen, dann würden automatisch alle "mit einzahlen".
zum Beitrag21.09.2025 , 21:13 Uhr
Alles eine Frage des politischen Willens. Die selbstfahrenden ÖPNV-Wagen könnte man darauf beschränken, uns zur nächsten Haltestelle zu bringen. Aber da wir laut Umfragen und Wahlergebnissen immer dümmer werden, glaube ich auch nicht, dass das passieren wird,
zum Beitrag19.09.2025 , 23:02 Uhr
"In seiner jetzigen Form wird das Ticket jedes Jahr mit Milliarden aus den öffentlichen Haushalten gestützt – also auch mit den Steuern jener, die sich das Ticket selbst gar nicht so einfach leisten können." Das ist einfach falsch. Steuern finanzieren einen Staat nicht. Ein Staat finanziert sich technisch gesehen monetär, also über Geldschöpfung. Wenn ein Staat sich neu gründet, muss er seine Währung ja auch erst durch Ausgaben in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern wieder einziehen kann. Steuern sorgen vielmehr dafür, dass jeder diese Währung auch akzeptiert. Auch können Steuern z.B. eine nachfragegetriebene Inflation verhindern (welche aber erst bei Vollbeschäftigung möglich wäre). www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur www.oekologiepolit...fn7gp_CqM0RuxG5kVo Daher wäre ein kostenloser ÖPNV, auch mit kostenloser Fahrradmitnahme, jederzeit möglich. Die Ticketkontrolleure könnte man für sinnvollere Tätigkeiten einsetzen.
zum Beitrag19.09.2025 , 22:39 Uhr
Leider ja. Er hat sogar Recht, wenn er das Leistungsbilanzdefizit der USA bemängelt. Auch wenn es bessere Wege gäbe als die Zölle, nämlich z.B. eine Abkehr von der Agenda 2010. www.bpb.de/themen/...en-merkantilisten/
zum Beitrag19.09.2025 , 15:04 Uhr
Sorry, aber hier irrt der Autor gleich doppelt. Sowohl niedrige Zinsen als auch Gelddrucken können die Preise nicht erhöhen, solange keine Vollbeschäftigung herrscht und auch ab dann nur ganz langsam, so dass noch genug Zeit bleibt zu reagieren. Inflation - vor allem Hyperinflation - hat ihre Ursachen in der Regel auf der Angebotsseite, so dass eine Senkung der Nachfrage (Zinserhöhung, Sparhaushalt) da praktisch nichts ausrichten kann. Dass niedrige Zinsen Inflation verursachen, wird zwar von Ökonomen immer wieder behauptet, diese können dabei aber nie einen Kausalzusammenhang anhand von Statistiken nachweisen. www.geldfuerdiewel...t-den-zins-in-ruhe Hohe Zinsen nutzen eher dem Geldadel, dessen Vermögen sich dadurch bequem und risikolos mehrt, z.B. über Staatsanleihen. Zufall? Auch Gelddrucken verursacht keine Hyperinflationen. Geld wurde in der Geschichte immer erst gedruckt, nachdem die Hyperinflation begonnen hatte, als verzweifelte Gegenmaßnahme der Regierung. Aber dadurch erhöhte sich natürlich nicht das fehlende Angebot. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag18.09.2025 , 22:25 Uhr
Sie vergessen leider die enormen Mengen Mikroplastik, welche die Gummireifen auch von Sammeltaxis und Bussen verursachen, und die am Ende auch in unseren Körpern und Gehirnen landen. Schienenfahrzeuge sind also überall, wo möglich, zu bevorzugen.
zum Beitrag18.09.2025 , 16:06 Uhr
Der Bund könnte sogar einen kostenlosen ÖPNV dauerhaft ermöglichen, denn er tätigt seine Zahlungen von seinem Konto bei der eigenen Zentralbank. Rein technisch sind diese Zahlungen eine Geldschöpfung und die Steuereinnahmen eine Geldvernichtung. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Ob sich dabei die Geldmenge erhöht, ist ziemlich irrelevant. Die Preise würden erst langsam anziehen, wenn die Wirtschaft ausgelastet wäre, also bei Vollbeschäftigung. Davon sind wir aber leider sehr weit entfernt. Auch Hyperinflationen wurden nie etwa durch mehr Geld sondern durch einen Einbruch des Angebots verursacht, das Gelddrucken kam immer erst hinterher. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag17.09.2025 , 22:14 Uhr
Wenigstens der NDR bleibt stabil gegen Rechts. Hoffentlich auch weiterhin!
zum Beitrag17.09.2025 , 15:48 Uhr
OK. Aber hohe Temperaturen wie z.B. bei grünem Stahl halte ich Verbrennung von Eisen schon für besser als einen Lichtbogenofen, für den man ja Unmengen an Akkus bräuchte. Bedenken muss man auch, dass Akkus ja nach wenigen Jahren schon wieder ausgetauscht werden müssen.
zum Beitrag17.09.2025 , 10:03 Uhr
Nach diesem Video hat der Akku aber doch einige Nachteile. Dann lieber Natrium-Chlorid-Akkus. youtu.be/RswoE8gdB...i=EiG9PL5v2Nwhkp6G
zum Beitrag16.09.2025 , 21:08 Uhr
Bestimm beides gut, je nach Bedarf. In Norddeutschland z.B., wo es im Sommer viel Sonne und im Winter viel Wind gibt, genügen evtl. Eisen-Luft-Akkus mit 100 Stunden Rhythmus, Dunkelflauten zu überwinden. In Süddeutschland gibt es im Sommer viel Sonne, im Winter ist es eher mau mit Wind, da ist vielleicht Eisenpulver als Saisonspeicher sinnvoller.
zum Beitrag16.09.2025 , 12:03 Uhr
Frau Reiche scheint die Möglichkeit von Energiespeichern noch nicht zu kennen. Da ist zum Beispiel Eisenpulver, welches pro Volumen etwa 12 mal so viel Energie speichert wie komprimierter Wasserstoff www.ardmediathek.d...YtMWUzYWEzNGVlMzAx . CO2-Neutral, bestehende Kohlekraftwerke können dafür genutzt werden, Eisen ist im Überfluss vorhanden, weitere kleine Anlagen können dezentral errichtet werden und mit der Abwärme gleichzeitig über Fernwärme die Häuser beheizen - voilà.
zum Beitrag14.09.2025 , 22:23 Uhr
"Was können die anderen Parteien langfristig machen, um AfD-Wähler:innen von sich zu überzeugen?" Ihnen z.B. erklären, dass "der deutsche Steuerzahler" gar nichts finanziert, auch nicht die Zuwanderung. Der Staat hat sein Konto bei seiner eigenen Zentralbank, und dieses könnte er theoretisch beliebig weit überziehen. Seine Ausgaben sind also eine Geldschöpfung, Steuereinnahmen folglich eine Geldvernichtung. Ein neu gegründeter Staat muss seine Währung auch erst durch Zahlungen in Umlauf bringen, bevor er sie über Steuern wieder einziehen kann, nicht umgekehrt. Ein Staat kann sich also in inländischer Währung alles Notwendige leisten, was zum Verkauf steht: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur . Eine Grenze gibt es dennoch, die liegt aber in unerreichbarer Ferne: Vollbeschäftigung. Erst ab dann würde bei noch mehr Geld die Inflation langsam anziehen, erst ab diesen Punkt sollte eine Schuldenbremse greifen. Gelddrucken hat übrigens noch nie Hyperinflationen verursacht sondern kam immer erst danach. Die Ursachen lagen immer auf der Angebotsseite www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag11.09.2025 , 19:48 Uhr
Korrigiere: (...) keine Inflation durch mehr Geld zu befürchten.
zum Beitrag11.09.2025 , 17:40 Uhr
Staatsschulden sind technisch gesehen nur eine Geldschöpfung auf Knopfdruck, das hat sogar einmal der wissenschaftliche Dienst des Bundestages bestätigt ( www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf ). Staatsschulden belasten also faktisch niemanden, auch nicht die künftigen Generationen. Das wird nur durch bestimmte Gruppen so propagiert, Staatsanleihen stellen immerhin eine lukrative, leistungslose und risikofreie Geldanlage für Banken und Geldvermögende dar. Solange in einer Volkswirtschaft jemand spart -- und das wird immer so sein -- muss logischerweise jemand anders in gleicher Höhe "Schulden" machen. Früher waren das vor allem die Unternehmen, seit der Agenda 2010 dann das Ausland, also Griechenland & Co. Fallen diese weg, bleibt nur noch der Staat, insbesondere, wenn man, wie wir gerade, eine handfeste Konsumkrise hat, in der es an Nachfrage fehlt. Daher wären gerade Schulden für "konsumptive" Ausgaben in der Fläche -- mehr Bürgergeld, Kindergeld etc. -- der beste Weg, um die Wirtschaft wieder anzuheizen. Und solange es an Nachfrage mangelt, ist auch keine Inflation zu befürchten.
zum Beitrag11.09.2025 , 14:59 Uhr
Natürlich haben alle Fraktionen zugestimmt. Die meisten sind wahrscheinlich froh, solange sie selbst nicht überführt werden :-D
zum Beitrag11.09.2025 , 13:10 Uhr
Daraus folgt: weniger Straße, mehr Schiene.
zum Beitrag10.09.2025 , 18:24 Uhr
KI ?
zum Beitrag10.09.2025 , 11:57 Uhr
Es ist schon ermüdend, immer wieder die gleichen Irrtümer ausräumen zu müssen. 1. Der Euro ist die eigene Währung der Euroländer, die nationalen Zentralbanken existieren weiterhin als Geschäftseinheiten der EZB. Bund und Länder haben haben ihre Konten bei der Bundesbank und tätigen alle Zahlungen darüber. Eine Änderung der sog. Schuldenbremse nur in D bringt natürlich nichts, das muss in der EU auch erfolgen. Aber es gibt ja Europawahlen... 2. Einen Staatsbankrott kann es real nur in Fremdwährung geben, denn die staatseigenen Zentralbanken führen die Zahlungen des Staates aus, und Zentralbanken schöpfen das Geld mit der Tastatur. Das wussten schon Draghi und Greenspan ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ). Geld drucken war zudem nie eine Ursache von Hyperinflationen oder einer Lohn-Preis-Spirale. Die Inflation begann immer vor dem Gelddrucken, als Reaktion der Regierung. Gelddrucken hilft dagegen aber natürlich nicht, weil die Ursachen für Hyperinflationen auf der Angebotsseite liegen.( www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation )
zum Beitrag10.09.2025 , 09:52 Uhr
Ich muss Sie enttäuschen. Die These ist bereits wissenschaftlich untermauert: www.mdr.de/nachric...nanzierung100.html Natürlich geschieht die Radikalisierung selbst über Tiktok & Co. Aber je besser es einem Menschen wirtschaftlich und sozial geht, und je mehr Perspektive die Person im Leben sieht, desto weniger anfällig ist sie/er für solche Inhalte.
zum Beitrag09.09.2025 , 16:03 Uhr
Keiner mehr als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Es gibt auch "Biodeutsche", die sich radikalisieren.
zum Beitrag09.09.2025 , 08:29 Uhr
Das müsste alles nicht sein! Finanziell können wir uns die Aufnahme von Geflüchteten immer leisten, da ein Staat in inländischer Währung nicht pleite gehen kann (" Ressourcen sind endlich, Geld ist es nicht " , Interview mit D. Ehnts). Die damit oft verbundene Inflationsangst ist unbegründet, solange es noch freie Ressourcen (z.B. Arbeitslose) gibt, und Hyperinflationen haben ohnehin immer angebotsseitige Ursachen. Und materiell können wir uns Geflüchtete ebenfalls leisten: 1/3 unserer Lebensmittel werden heute exportiert. Für neue Wohnungen (ob für die Geflüchteten oder füe andere) gäbe es genug Platz. Unzählige Hektar Agrarfläche werden heute für klimaschädlich in Monokulturen für Energiepflanzen oder Futter für die Massentierhaltung missbraucht. Für das Klima wäre es besser, darau niedrige Häuser aus Lehm, Stroh, Naturstein und/oder grünem Stahl zu bauen und die Dächer intensiv und wild zu begrünen. Zudem werden wir Zuwanderung bald dringend brauchen, weil die Babyboomer in Rente gehen. Und wenn wir die Leute willkommen heißen und sie konsequent gut behandeln, ohne Angst vor Abschiebungen etc., wird keiner von ihnen auf die Idee kommen, einen Anschlag zu verüben.
zum Beitrag08.09.2025 , 23:38 Uhr
ROFL. Das beste Ergebnis der Linken in Berlin war 22,6 Prozent in 2001. Das hätte nicht ausgereicht , die "Schulden"bremse einer nach rechts gerückten SPD wieder abzuschaffen. Die ist nämlich Schuld an den ganzen Mängeln, die Sie aufgezählt haben und an der maroden Infrastruktur. Und der Ausverkauf der Ost-Immobilien nach der Wende an private Investoren durch einen gewissen Herrn Kohl ist die Ursache für den schlimmen Wohnungsmarkt. "Kein gesamtpolitisches Angebot" - Oh mann... Als einzige Partei im BT hat die Linke erkannt, dass die vermeintlichen Staats"Schulden" keine echten Schulden sind sondern nur elektronisches Geldrucken ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ) das niemanden belastet, aber so viele Probleme für Gesellschaft und Umwelt lösen bzw. stark lindern würde. "Gute Nacht" muss man vielmehr angesichts der jetzigen "Regierung" sagen. Dem Abgrund nähern wir uns schon, noch schneller geht's mit der Union.
zum Beitrag08.09.2025 , 14:39 Uhr
"„Finger weg von den Beitragsbemessungsgrenzen“, sagte Holznagel. Eine Erhöhung treffe vor allem Facharbeiter und Selbständige, behauptete er." Kurzer Faktencheck: Durchschnittsgehalt Facharbeiter: 4.190 €, Spanne: 3.741 - 4.693 €. Durchschn. Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit 2024: 2.670 € pro Haushalt. Beitragsbemessungsgrenzen: RV/AV 8.050 €, KV/PV 5.512,50 € Elin Schelm, wer Arges dabei denkt...
zum Beitrag08.09.2025 , 12:01 Uhr
Warum kann man Gesundheit und Bildung nicht miteinander vergleichen?
zum Beitrag06.09.2025 , 00:48 Uhr
Natürlich geht es, wenn man will, denn ein Staat ist in inländischer Währung immer zahlungsfähig und braucht daher eigentlich auch keine Fonds, um seine Ausgaben zu tätigen, ja er braucht noch nicht einmal Steuereinnahmen (diese haben andere wichtige Funktionen). Der Grund: er hat sein Konto bei seiner eigenen Zentralbank, und diese ist die Schöpferin der Währung. Das wussten auch schon A. Greenspan und M. Draghi: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Diese Informationen möchten natürlich Netzbetreiber und andere private Akteure nicht an die große Glocke hängen, denn eine Vergesellschaftung würde ihnen natürlich die Gewinne nehmen. Daher auch das Narrativ, mehr Geld im Umlauf würde die Inflation anheizen. Dabei kann das erst der Fall sein, wenn Vollbeschäftigung herrscht und die Wirtschaft überhitzt. Das Gegenteil ist zur Zeit jedoch der Fall. Auch die Hyperinflationen in Argentinien, Venezuela, Weimarer Republik & Co. wurden nicht durch Gelddrucken verursacht sondern durch Angebotsknappheit. Das Gelddrucken kam erst danach als Gegenmaßnahme. Aber wenn das Angebot fehlt, bringt auch eine Erhöhung der Nachfrage nichts.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:22 Uhr
Mr Standing hat da wohl etwas missverstanden und kennt offenbar nicht die Definition im oben von mir verlinkten Video. 1. Eine Jobgarantie ist keine Verpflichtung, eine Arbeit anzunehmen. 2. Die Jobgarantie steht in keiner Konkurrenz zu bereits bestehenden Arbeitsverhältnissen sondern deckt Bereiche ab, die durch die Privatwirtschaft nicht oder nicht ausreichend vergütet werden, jedoch dennoch für die Gesellschaft bedeutend sind, wie z.B. Aufforstung, Moorwiedervernässung, Reparatur von Spielplätzen - gemeinnützige Arbeit eben. Und zusammen mit einem bGE = 0,5 * Prokopfeinkommen funktioniert das auch hervorragend. Wer zu schlecht für so einen Job ist oder zu faul, bekommt dann halt eben "nur" bGE. Da dann aber schon der erste verdiente Euro das Netto um 50 Cent erhöht, besteht insgesamt trotzdem genug Arbeitsanreiz.
zum Beitrag04.09.2025 , 23:51 Uhr
Diese Regeln gehören ohnehin abgeschafft. Es wäre deutlich billiger, gar keine Sanktionen aufzuerlegen, als unzählige Fallmanager:innen zu beschäftigen, die nur Sanktionen prüfen. Dieses Humankapital wäre z.B. in der Betriebsprüfung oder der Steuerfahndung deutlich kosteneffizienter aufgehoben.
zum Beitrag04.09.2025 , 20:04 Uhr
Und seit wann trennt die Rentenumlage nach Berufen? Bezieht man auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit ein, steht sie jedenfalls auf wesentlich besseren Füßen.
zum Beitrag04.09.2025 , 14:55 Uhr
Eine Möglichkeit wäre, ab einem Stichtag für alle neuen und bestehenden Arbeitsverhältnisse die AG-Sozialabgaben in den AN-Abgaben aufgehen zu lassen. Die arbeitsvertragliche Bruttolöhne, der Mindestlohn und die Tariflöhne müssten dann um die AG-Abgaben erhöht werden. Für den AG bliebe das gesamte Arbeitnehmerentgelt gleich. Dieser Prozentsatz würde dann auch für die Unternehmens- und Vermögenseinkommen gelten und könnte später dann wahrscheinlich für alle gesenkt werden. Macht das Unternehmen wenig Gewinn oder einen Verlust, zahlen die Anteilseigner eben weniger oder gar keine Beiträge, so wie heute auch Arbeitslose. Für dei Anteilseigner würde ein Ertragsbezug nicht zu höheren Beiträgen führen als heute die Beiträge zu privaten KV oder RV oder als die vollen Beitragssätze der freiwillig gesetzlich Versicherten Selbständigen. Private Versicherungen müssen Gewinne erwirtschaften und sind immer teurer als rein staatliche. Eine andere und noch bessere Möglichkeit wäre freilich die Einführung der negativen Einkommenssteuer ( taz.de/Herbst-der-...bb_message_5082430 ).
zum Beitrag04.09.2025 , 13:51 Uhr
Es ist viel einfacher. Arbeitslosigkeit ist von vielen Arbeitgebern und Überreichen gewollt, um ein Druckmittel für möglichst niedrige Löhne und somit noch höhere Gewinne zu haben. Deshalb wird auch das Märchen erzählt, die Arbeitslosen seien selbst schuld an ihrem Schicksal und nicht der Mangel an offenen Stellen. Die Linken sollten daher wieder vehement Vollbeschäftigung fordern, z.B. mittels einer staatlichen Jobgarantie: youtu.be/08iJI-QGY...i=tL4f0MMikHGRTISE Diese wäre jederzeit finanzierbar, weil einem Staat mit Zentralbank das Geld technisch gesehen nicht ausgehen kann ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur )
zum Beitrag03.09.2025 , 15:07 Uhr
Die die Rentenansprüche steigen dann aber längst nicht so stark wie die Mehreinnahmen durch die Einbeziehung aller Einkommen. Da der Anteil der Unternehmens- und Vermögensgewinne im Verhältnis zu den Löhnen seit Jahrzehnten immer größer wird, wäre es wichtig, die Sozialversicherungen von Lohnbezug auf Ertragsbezug umzustellen.
zum Beitrag03.09.2025 , 01:39 Uhr
Könnte es sein, dass 2030 1,5 Beitragszahler so produktiv sein werden wie heute 2,15? Diesem Irrtum das Problem der gesetzlichen Rente sei der demographische Wandel, liegen leider viele auf. Das Problem sind vielmehr die Beitragsbemessungsgrenzen, welche endlich abgeschafft gehören, sowie die Beschränkung auf Arbeitnehmer bei der SV-Pflicht.
zum Beitrag03.09.2025 , 01:18 Uhr
Ob die Renditen nun privat am Kapitalmarkt erzielt werden oder durch gesetzliche Beiträge aller (!) Einkommensbezieher als fester Teil der Wirtschaftsleistung, ist im Endeffekt egal. Vorteil beim Umlagesystem wäre halt, dass die Renten sofort höher wären, bei Kapitaldeckung erst später und auch nur für die, die für sich genug einzahlen konnten. Würde man die Sozialversicherungen auch noch komplett über die progressive Einkommensteuer finanzieren (durch entsprechende Anpassung des Tarifs) anstatt über die Einheitsbeiträge, wären sie sozial noch verträglicher.
zum Beitrag02.09.2025 , 21:34 Uhr
Besser wäre eine Negative Einkommensteuer als Existenzminimum nach Milton Friedman (Kapitalismus und Freiheit, Kap 12). Jeder Mensch ab 0 Jahren erhält ohne Antrag zum Monatsanfang ein halbes monatliches Prokopfeinkommen (2024: 1.583,60 €) als Grundfreibetrag und Existenzminimum in einem. Selbst wenn man davon eine Gesundheits- und Pflegepauschale abziehen würde, wäre es noch immer mehr als Bürgergeld plus Wohnkosten. Im Gegenzug muss er am Monatsende seine halben Gewinne und Bruttolöhne abgeben, dann ohne Freibeträge, als Ersatz für die AG-Sozialabgaben, Einkommen- und Körperschaftsteuer. Ein Nullsummenspiel also. Wohngeld könnte weiterhin beantragt werden. Jeder hätte genug zum Leben, dennoch wäre immer ein Arbeitsanreiz gegeben, denn schon der erste hinzuverdiente € würde das Nettoeinkommen um 50 Cent erhöhen. Die KV und PV wäre gesichert und für jede:n schon mit drin. Die RV und AV würde nur noch die Hälfte kosten, weil durch die 50 %-Besteuerung nur noch die Hälfte ausgezahlt werden müsste. Dadurch müssten auch Selbständige nur noch den AN-Anteil zahlen. Auch die gesetzliche Rente wäre also gesichert, da nun günstiger als die Privatrente. Um nur einige Vorteile zu nennen...
zum Beitrag02.09.2025 , 00:23 Uhr
"Eine Vermögensteuer oder höhere Steuern für Unternehmen zum Beispiel könnten eine Erhöhung finanzieren." Vermögen- oder z.B. Erbschaftssteuer erhöhen: auf jeden Fall, denn Ungleichheit gefährdet Demokratie und Klima. Aber finanzieren können Steuern den Staat nicht. Der Staat gibt Geld erst aus und nimmt es hinterher wieder ein, nicht umgekehrt denn er hat sein Konto bei der Zentralbank, und diese sind die Schöpfer der Währung, das wussten schon Greenspan und Draghi: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Ein Staat ist in inländischer Währung also immer zahlungsfähig. Und in Zeiten von nachfrageinduzierter Wirtschaftskrise, wie der jetzigen, kann er getrost aufs Gaspedal treten, ohne dass Inflationsgefahr bestünde. Diese gäbe es erst bei Vollbeschäftigung. Und die angebotsinduzierten Hyperinflationen in einzelnen Ländern haben sowieso angebotsseitige Ursachen und somit nichts mit Staatsdefiziten zu tun.
zum Beitrag29.08.2025 , 14:14 Uhr
Vollkommen richtig. Soweit ich aber weiß, sind Natrium-Ionen-Akkus noch besser, da viel umweltfreundlicher - weil ohne Lithium und Kobalt - und mit nahezu gleicher Kapazität. Auch da ist China Vorreiter. Aber die Rohstoffe dafür - insbesondere Kochsalz - haben wir eigentlich vor unserer Haustür.
zum Beitrag28.08.2025 , 10:10 Uhr
Nope. Abgestürzt sind sie vor allem durch den gelben Juniorpartner. Sie hatten für die Energiewende einen sozialen Ausgleich namens Klimageld gefordert, der dann aber durch die Koalitionspartner bzw. Hr. Lindner eingestampft wurde. So standen die Grünen dann völlig zu Unrecht als Verbotspartei ohne sozialen Ausgleich da.
zum Beitrag27.08.2025 , 10:20 Uhr
Wachstum meint ja genau genommen nur Wachstum des BIP, also mehr €. Die meisten aber, die Degrowth fordern, meinen weniger Rohstoffverbrauch und weniger Klima- und Umweltschädlichkeit. So gesehen könnte es schon so etwas wie grünes Wachstum geben, indem man z.B. Kreislaufwirtschaft gesetzlich vorschreibt (Mehrwegbehälter, Gebrauchsgegenstände mieten statt kaufen usw.).
zum Beitrag27.08.2025 , 01:28 Uhr
2. Die Schuldenbremse so reformieren, dass sie erst bremst, wenn die Wirtschaft ausgelastet ist und nahezu Vollbeschäftigung herrscht, z.B. max. 0,5 % Arbeitslosigkeit. Erst dann könnte mehr Geld im Umlauf allmählich preistreibend wirken. Ein häufiges Missverständnis besteht hierbei, dass Hyperinflationen in verschiedenen Ländern durch Gelddrucken verursacht worden seien. Das Gelddrucken begann aber immer erst nach der Inflation als Gegenmaßnahme. Dies jedoch erfolglos, denn Hyperinflationen haben ihre Ursachen i.d.R auf der Angebotsseite und nicht auf der Nachfrageseite. Auch glauben die meisten, dass Geldschöpfung nur dann stattfindet, wenn eine Bank einen Kredit vergibt. Dabei findet sie ebenso statt, wenn ein Staat Staatsanleihen verkauft (www.bundestag.de/r...9-20-pdf-data.pdf), und sogar immer dann, wenn der Staat eine Zahlung tätigt, denn das geschieht immer über die Zentralbank: politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/ Im Umkehrschluss wären Steuereinnahmen dann eine technische Geldverbrennung.
zum Beitrag27.08.2025 , 01:07 Uhr
Zwei Sachen könnten die Grünen ins Programm aufnehmen: 1. Negative Einkommensteuer. Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Arbeitgeber-Sozialabgaben (zusammen etwa 50 Prozent Erwerbsbelastung) werden zusammengefasst zu einer Negativen Einkommensteuer zu 50 Prozent. Der Grundfreibetrag wird dabei nicht erst bei der Steuerfestsetzung berücksichtigt sondern schon vor Erzielung der Einkünfte an jeden Menschen ausbezahlt, genauer gesagt der Steueranteil des Grundfreibetrages (mit Grundfreibetrag= Prokopfeinkommen, ausgezahlt wird also ein halbes Prokopfeinkommen pro Person, z.B. monatlich. Es gäbe viele Vorteile, z.B.: Eine negative Steuer hat trotz Flat Tax eine indirekte lineare Progression, sogar eine höhere als mit Stufentarif. Es entfallen Lohnsteuer, Kapitalertrag-Bauabzugsteuer, Ehegattensplitting. Da jeder das Existenzminimum ausgezahlt bekommt, wäre das Bürgergeld Geschichte, weil dieses Grundeinkommen höher wäre. Die enthaltenen AG-Sozialabgaben können für eine KV/PV-Kopfpauschale verwendet werden, jeder wäre automatisch versichert. Die RV und AV kosten auch für Selbständige nur noch den AN-Anteil, die gesetzliche Rente wäre für alle attraktiver als die private.
zum Beitrag22.08.2025 , 19:06 Uhr
Oh ja. Der muss es wissen als Science Fiction Autor. LOL
zum Beitrag22.08.2025 , 10:10 Uhr
Ich hingegen empfehle "Mythos Geldknappheit" von Höfgen und "Geld und Kredit" von Ehnts.
zum Beitrag22.08.2025 , 07:31 Uhr
Bezgl. der Eurozone müsste die EU halt dringend gestärkt werden: mauricehoefgen.com...n?Display_FAQ=1389
zum Beitrag22.08.2025 , 07:29 Uhr
Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen Warengeld (z.B. Gold) und Fiatgeld (z.B. €).
zum Beitrag22.08.2025 , 07:27 Uhr
Hab's schon gefunden.
zum Beitrag22.08.2025 , 07:09 Uhr
Dazu Zitat Maurice Höfgen auf seiner Website: "Steuern sind super wichtig, um die Wirtschaft zu steuern. Die wichtigsten vier Gründe sind: Steuern sorgen dafür, dass die Währungsnutzer die staatliche Währung nutzen und sind daher wichtig für die Akzeptanz der Währung. Das ermöglicht dem Staat Arbeitskraft, Güter und Dienstleistungen, die er von seiner Bevölkerung zur Erfüllung staatlicher Aufgaben braucht, mit seiner eigenen Währung zu kaufen. Steuern sind wichtig, um die Konjunktur zu steuern. Wenn Ausgaben das Gaspedal sind, dann sind Steuern das Bremspedal für den Staat. Sie reduzieren unsere Kaufkraft und damit die Nachfrage und setzten damit reale Ressourcen, z.B. Arbeitskraft, frei. Steuer sind ein wichtiges Werkzeug um Ungleichheit zu adressieren. Steuern beeinflussen das Konsumverhalten und helfen sozial-, gesundheits- oder umweltpolitische Ziele zu erreiche. Zum Beispiel Steuern auf Zigaretten oder Plastik. Ein Währungsherausgeber braucht aber nicht die Einnahmen, um Ausgaben tätigen zu können. Ein Währungsnutzer natürlich schon."
zum Beitrag21.08.2025 , 22:18 Uhr
Sie halten das Thema halt nur für Quatsch, eben weil Sie sich nicht damit befasst haben. Wenn Supermarkt A auf die - an sich schon naive - Idee kommt, alle Preise um x Prozent zu erhöhen, nur weil er in der Zeitung gelesen hat, dass sich die Geldmenge - durch Staatsdefizit und private Kredite - auch um x Prozent erhöht hat, hat Supermarkt B einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil gegenüber A, weil natürlich alle Kunden zu ihm rennen werden. Seine Gewinnsteigerung wird dabei weit über die 5 % hinausgehen. Irgendjemand wird die anderen immer durch niedrigere Preise ausstechen, wenn es keine Preiskartelle gibt. Und diese müssten durch das Kartellamt geahndet werden.
zum Beitrag21.08.2025 , 21:57 Uhr
Danke für die Unterstützung! Wie man an den ganzen Reaktionen sieht, braucht es noch viel Aufklärung.
zum Beitrag21.08.2025 , 21:52 Uhr
Traurig, dass diese Lüge es in so viele Köpfe geschafft hat... Geldmenge und Preis-Niveau haben keinen kausalen Zusammenhang, so lange keine Vollbeschäftigung herrscht! www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag21.08.2025 , 07:08 Uhr
Hmm, kann mich an so eine Feststellung von Fr. Kelton nicht erinnern und finde sie auch in dem Link nicht... Wie lautet denn das Originalzitat?
zum Beitrag21.08.2025 , 02:56 Uhr
"Der deutsche Staat ist nicht Eigentümer der EZB, daher "druckt" die EZB nicht nach Bedarf neues "Staatsgeld", " Doch, die Euro-Länder sind Eigentümer der EZB, D ist Eigentümer der Bundesbank als Geschäftseinheit der EZB. Monetäre Staatsfinanzierung ist zwar verboten, was man aber aus dem genannten Gründen dringend ändern sollte. Und auch im Falle Italiens gilt: Inflation kommt nicht vom Gelddrucken, denn das Gelddrucken beginnt immer nach der Inflation. Die Ursachen liegen auf der Angebotsseite, nicht auf der Nachfrageseite. (Siehe den Artikel: " So gefährlich ist der Rat von Hans-Werner Sinn ") "Und warum nehmen ansonsten viele Staaten mit eigenen Nationalbanken überhaupt Staatsanleihen auf, zahlen dafür gar noch Zinsen?" Kann man natürlich nur mutmaßen, aber möglichst hoch verzinste Staatsanleihen sind für den Geldadel eine leistungs- und risikolose und dennoch lohnende Anlage. Grund genug also, um für ihren Erhalt zu "lobbyieren".
zum Beitrag21.08.2025 , 02:29 Uhr
Siehe dazu den Punkt "Ist MMT in der Eurozone anwendbar?" unter mauricehoefgen.com...fige-fragen-hofgen Wenn man sich im Geschichtsbuch auch mal die Statistik anschaut, sieht man, dass immer zuerst die Hyperinflation da war - meistens ein Angebotsschock - und erst danach der Staat Geld gedruckt hat. Bringt aber nichts, weil gegen mangelndes Angebot logischerweise keine Erhöhung der Nachfrage hilft. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag21.08.2025 , 02:19 Uhr
Sie sagen es. Politik und Medien gehen schon seit Jahrzehnten dem unlogischen Müll von H.W.Sinn & Co. auf den Leim. Über die Grunde kann man nur mutmaßen. Aber weniger Staat in der Daseinsvorsorge bedeutet natürlich höhere Marktanteile und Gewinne für einige Wenige. Die MMT-Erkenntnisse sind unter immer mehr Ökonomen Konsens (Stephanie Kelton, Warten Mosler, Dirk Ehnts, Maurice Höfgen, Heiner Flassbeck). Auch Alan Greenspan und Mario Draghi haben schon bestätigt, dass der staatlichen Zentralbank das Geld nicht ausgehen kann ( mit Videos: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ). Und der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat einmal dargelegt, dass Staatsschulden (die Ausgabe von Staatsanleihen) immer eine Geldschöpfung darstellen ( www.bundestag.de/r...29-20-pdf-data.pdf )
zum Beitrag21.08.2025 , 01:52 Uhr
Sorry, aber Sie verwechseln lschon wieder Fiat-Geld (staatl. Währungen) mit Warengeld (Gold, Tabak usw). Das eine ist ein Schuldschein und versprechen des Staates, damit die Steuern zahlen zu können, ohne intrinsischen Wert. Das andere hat einen intrinsischen Wert, der sich nach Angebot und Nachfrage richtet und ständig schwankt. Wenn Fiatgeld mehr wird, verliert kann es erst an Wert verlieren, wenn auf der Angebotsseite über längere Zeit nicht mehr genügend Ressourcen (Rohstoffe, Arbeitskräfte) vorhanden sind, also bei Vollbeschäftigung. Die ist aber weit weg zur Zeit... Manche "Wirtschafts"wissenschaftler" sind noch nicht so weit..." Das stimmt, allen voran H.W.Sinn.
zum Beitrag21.08.2025 , 01:43 Uhr
Tja, die VWL ist da zerstritten. Die alte Garde gegen die Jungen.
zum Beitrag21.08.2025 , 01:36 Uhr
Die Hyperinflation 1923 hatte ihre Ursachen auf der Angebotsseite, nämlich die horrenden Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg. Bei Hyperinflationen in den verschiedenen Ländern kann man in den Statistiken immer beobachten, dass erst die Inflation da war und - falls überhaupt - erst danach die höheren Staatsausgaben, als Reaktion der Regierung. Aber gegen angebotsinduzierte Hyperinflation - korrekte Bezeichnung: Angebotsschock - hilft auch kein Gelddrucken auf der Nachfrageseite mehr. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag21.08.2025 , 01:26 Uhr
1. Solange der Staat Steuern in seiner Währung erhebt, wird diese auch akzeptiert. 2. Hyperinflationen wie in Argentinien können viele Ursachen auf der Angebotsseite haben. Mehr Geld auf der Nachfrageseite gehört aber nicht dazu. Das sieht man schon daran, dass immer erst die Inflation beginnt und erst danach das Gelddrucken, als Gegenmaßnahme der Regierung. Aber wenn die Ursachen auf der Angebotsseite liegen, hilft natürlich auch kein Gelddrucken. www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag20.08.2025 , 14:47 Uhr
Ist ja legal. Und das zurecht.
zum Beitrag20.08.2025 , 13:12 Uhr
Gar nichts. Ein Staat mit seiner Zentralbank als Währungsherausgeber ist immer liquide. Das wissen nur die wenigsten Wähler:innen, Politiker:innen und Ökonomen:innen. politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag20.08.2025 , 13:07 Uhr
Rechts ist man vor allem, weil man zwei wesentliche Dinge nicht versteht: 1. Mehr Geld für Arme und Asylbewerber sind für einen Staat immer bezahlbar, denn der Staat hat sein Konto bei der Zentralbank, und die Zentralbank gehört dem Staat. Er tätigt seine Zahlungen immer bargeldlos, und bargeldlose Zahlungen waren schon immer nur eine Änderung von Datensätzen, heute sogar nur noch elektronisch. Staatsausgaben sind also technisch gesehen eine Gelderzeugung, Steuereinnahmen eine Geldlöschung (Artikel dazu: " Zentralbanken schöpfen das Geld mit der Tastatur "). Die Geldmenge spielt dabei überhaupt keine Rolle. Ein Staat muss mit seinem Defizit erst auf die Bremse treten, wenn die Wirtschaft ausgelastet ist und wir kurz vor der Vollbeschäftigung stehen. Erst dann könnte mehr Geld - ganz allmählich - preistreibend wirken. Leider sind wir aber weit weg von Vollbeschäftigung. 2. Mehr Geld für Arme wäre das Konjunkturprogramm schlechthin. Die gegenwärtige Wirtschaftsflaute ist nachfrageseitig, nicht angebotsseitig. Ob Asylbewerber dieses Geld ausgeben oder andere, ist dabei völlig irrelevant. Wichtig ist nur, dass es möglichst viele tun, damit das Geld nicht gespart wird.
zum Beitrag19.08.2025 , 11:27 Uhr
Keine Sorge. Der Euro ist die eigene Wahrung jedes einzelnen Eurolandes. Das funktioniert also auch mit dem Euro :-)
zum Beitrag19.08.2025 , 01:46 Uhr
Die finanziellen Mittel des Staates sind ja potentiell auch unbegrenzt. Ein Staat kann sich grundsätzlich alles leisten, was in seiner eigenen Währung zum Verkauf steht. Staaten erzeugen sich ihr Geld einfach selbst - und zwar mit jedem Cent, den sie ausgeben. Der Grund: Sie tätigen ihre Zahlungen von einem Konto bei der eigenen Zentralbank. Technisch gesehen könnten sogar private Girokonten unbegrenzt belastet werden, was natürlich nicht sein darf. Ein Staat jedoch sollte notwendige Ausgaben erst begrenzen, wenn die Wirtschaft kurz vor der Vollbeschäftigung steht, erst dann könnte die höhere Nachfrage mehr Inflation verursachen. Dies geschähe jedoch so langsam, dass genügend Zeit bliebe, um auf die Bremse zu treten. politischeoekonomi...ben-taetigen-kann/
zum Beitrag14.08.2025 , 14:18 Uhr
Wir erklären Sie es sich dann, dass sich die Politik immer mehr zugunsten der Überreichen und zuungunsten der großen ärmeren Mehrheit entwickelt?
zum Beitrag13.08.2025 , 17:09 Uhr
Sowohl EAutos als auch Verbrenner verursachen laufend und viel Mikroplastik durch Reifenabrieb, welches letztlich auch in unseren Gehirnen landet. Die Devise muss also auch lauten, viel mehr Bahn, Tram und Fahrrad. Autos nur, wenn's nicht anders geht. Dafür muss viel Geld in Hand genommen werden, wozu der Staat aber jederzeit in der Lage wäre - also ohne unsere Schuldenbremse: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur
zum Beitrag13.08.2025 , 15:12 Uhr
"Das beweisen sie mal das alle unsere Reichen die drei genannten Luxusgüter haben!" Brauche ich nicht, habe ich ja nicht behauptet, dass alle (!) Reichen sie haben, s.o. "Natürlich sind solche Statistiken gekauft, kann man ja auch Geld mit machen" Und von wem soll so viel Geld kommen und warum? " Ob die reichen in Deutschland das alles wirklich machen wage ich stark zu bezweifeln!" Ich nicht. Man muss nur 1 und 1 zusammenzählen. Die tatsächliche Politik bevorzugt ja die reiche Minderheit, also hat diese maßgeblich Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Beweisen lässt sich Korruption von Politikern naturgemäß nicht, nur wenn jemand einen Fehler macht. Aber es gibt ständig Indizien dafür, ähnlich wie beim Doping. "Auch wenn in Ihren Augen reiche und rechte schaden dürfen Sie die nicht kritisieren wegen ihre Meinung oder Lebensstil. damit Schaden sie die ja. " Doch, man muss den Leuten klar machen, warum Meinung/Lebensstil der Rechten/Reichen schlecht für die Allgemeinheit ist.
zum Beitrag13.08.2025 , 14:00 Uhr
Das ist ja das Merkwürdige, die Mehrheit wählt rechts und somit gegen ihre eigenen Interessen. Vermutlich haben die meisten AfD-Wähler das AfD-Programm nicht vollständig gelesen... Von AfD-Politik profitiert nur die Oberschicht, der große Rest gehört zu den Verlierern.
zum Beitrag13.08.2025 , 09:48 Uhr
Sie glauben also, dass Studien wie z.B. die von Oxfam nicht stimmen? Dann müssten sie ja gekauft sein. Aber von wem? Von den Armen? Das Crowdfunding möchte ich sehen. Es ergibt sich einfach aus der Logik, dass Menschen, die nachweislich Privatjets, Swimmingpools oder Luxusyachten besitzen, diese auch regelmäßig nutzen, als reines Anlageobjekt eignen sie sich nicht wirklich, da sind Immobilien besser. Und Toleranz bedeutet, dass man Andere nicht diskriminiert oder ihnen sonst schadet, weil sie unverschuldet anders sind oder sich zu einer Gruppe bekennen, ohne dabei jemandem zu schaden. Aber gerade als Linker sollte man Menschen, die eindeutig anderen Menschen schaden, sachlich kritisieren und dadurch Missstände aufdecken. Das tut im übrigen die Linkspartei auch. Die obige Feststellung, dass die Gruppe der Überreichen im Durchschnitt weitaus mehr Klimagase ausstößt als der Rest, heißt ja nicht, dass es nicht auch Ausnahmen gibt. Die Konsequenz daraus darf keine Bestrafung irgendeiner Gruppe sein sondern eine andere Politik, die wiederum nur durch Aufklärung auf breiter Front möglich sein wird.
zum Beitrag12.08.2025 , 16:41 Uhr
Technisch kann es das sehr wohl, über die Bundesbank als Geschäftseinheit der EZB. Und der Euro ist die eigene Währung jedes einzelnen Eurolandes.
zum Beitrag12.08.2025 , 16:14 Uhr
"Die reichsten 1% in Deutschland emittieren 15 Mal mehr CO₂ als die ärmere Hälfte der Bürger:innen. Weltweit ist der Unterschied sogar noch krasser: Die obersten 0,01 % stoßen jährlich 2 300 Tonnen CO₂ pro Person aus, verglichen mit 1,4 Tonnen bei den unteren 50 %. " www.germanwatch.or...unteren%2050%20%25. Das sollte reichen als Antwort. Habe ich irgendwo geschrieben, dass nur die Reichen schuld sind? Ahnungslose Wähler von rechten Parteien, käufliche Politiker und Journalisten stünden auch noch zur Auswahl.
zum Beitrag12.08.2025 , 16:07 Uhr
Falsch. Die Realität ist, dass Hyperinflationen verschiedene Ursachen haben können, nur ein höheres Staatsdefizit gehört nicht dazu, schauen Sie mal in die Statistiken dieser Länder. Die Inflation beginnt da immer vor (!) dem Gelddrucken. Das Gelddrucken ist also nie eine Ursache der Inflation sondern immer nur eine Folgemaßnahme der jeweiligen Regierung. Diese bleibt natürlich weitgehend wirkungslos, weil die Ursachen von Hyperinflationen auf der Angebotsseite liegen und nicht auf der Nachfrageseite ! www.geldfuerdiewel...gen-buch-inflation
zum Beitrag12.08.2025 , 09:43 Uhr
Was vor allem fehlt: Aufklärung. Besonders zwei wichtige Dinge sind den meisten noch nicht klar: 1. Die Überreichen schaden nicht nur der Demokratie (Lobbyismus) sondern auch dem Klima. Die reichsten 1 Prozent stoßen mehr Emissionen aus als die gesamte untere Hälfte der Weltbevölkerung! In den letzten Jahrzehnten wurden Erbschaft- und Vermögenssteuer stark dezimiert bzw. ganz ausgesetzt, und trotzdem ist damals keiner deswegen ausgewandert. 2. Ein Staat kann sich grundsätzlich alles leisten, was in seiner eigenen Währung zum Verkauf steht, denn Staaten erzeugen sich ihr Geld einfach selbst - und zwar mit jedem Cent, den sie ausgeben. Der Grund: Sie tätigen ihre Zahlungen von einem Konto bei der eigenen Zentralbank. Technisch gesehen könnten sogar private Girokonten unbegrenzt belastet werden, was natürlich nicht sein sollte. Ein Staat aber sollte sinnvolle Ausgaben erst begrenzen, wenn die Wirtschaft kurz vor der Vollbeschäftigung steht, erst dann könnte die höhere Nachfrage mehr Inflation verursachen, jedoch so langsam, dass genug Zeit bliebe, auf die Bremse zu treten. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur
zum Beitrag08.08.2025 , 22:29 Uhr
Ich würde ja liebend gerne meine 18 Jahre alte Gasheizung gegen eine Wärmepumpe eintauschen. Leider ist sie noch nicht alt genug, um die vollen 70 Prozent Förderung zu bekommen. Und selbst mit 70 Prozent wäre es für uns ein dicker Batzen Geld. Warum gibt es keine 100 prozentige Förderung, für jedes Haus einmal, ohne die Kosten für die Instandhaltung. Der Staat würde von der Hauseigentümerin verlangen, dass sie mindestens 3 Angebote von 3 verschiedenen Firmen einholt und erstattet dann das teuerste Angebot, egal wer den Zuschlag erhält. So gäbe es einen Anreiz die Eigentümerin, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen. Dadurch würde eine Überteuerung von Wärmepumpen verhindert. 100 Prozent Förderung wäre an sich auch kein Problem für den Staat, denn er erzeugt sich sein Geld immer selbst. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Eine Inflation durch mehr Geld im Umlauf ist übrigens frühestens dann denkbar, wenn Vollbeschäftigung herrscht. Diese liegt aber in weiter Ferne.
zum Beitrag07.08.2025 , 21:09 Uhr
bGE aus Verbrauch ist keine gute Idee, da USt und Verbrauchsteuern regressiv sind und die Ärmsten anteilig am meisten belastet werden. Am besten gestaltet man ein bGE als Negative Einkommensteuer mit Flat Tax. z.B. mit Steuersatz 50 % (ist die Steuer negativ, ist eine Flat Tax progressiver als jeder Stufentarif!). Auch die Korperschaftsteuer wird dadurch ersetzt. Jeder ab 0 Jahren erhält am Monatsanfang ein halbes Prokopfeinkommen und gibt am Monatsende die Hälfte seines zu versteuernden Einkommens ab. Das bGE ersetzt dabei den heutigen Grundfreibetrag.
zum Beitrag06.08.2025 , 20:43 Uhr
"Die von Ihnen genannte "Menschlichkeit" muss bezahlt werden. Ufert das aus, kämpft der Staat um seine Existenz." Das ist nicht ganz richtig. Ein Staat ist in seiner eigenen Währung immer zahlungsfähig, weil er sein Konto bei seiner eigenen Zentralbank hat und sich sein Geld mit jeder Zahlung selbst aus dem Nichts erzeugt. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur (Solange noch keine Vollbeschäftigung herrscht, besteht dabei übrigens auch keine Inflationsgefahr. Hyperinflationen in manchen Ländern hatten zudem nie das Geldrucken als Ursache, dieses kam immer erst später.)
zum Beitrag06.08.2025 , 12:08 Uhr
Jenau so isses!
zum Beitrag06.08.2025 , 12:07 Uhr
Aha. Inwiefern würde Gendern Sie denn darin behindern, einen kurzen und präzisen Notruf abzusetzen? Geben Sie mal ein Beispiel.
zum Beitrag05.08.2025 , 11:56 Uhr
Hier ist dann der Staat -- auch in den anderen Ländern -- gefragt, durch zügige Umstellung der Energie-Infrastruktur und gezielte und großzügige Förderung von z.B. Kreislaufwirtschaft und tierfreier Bio-Landwirtschaft.
zum Beitrag04.08.2025 , 17:54 Uhr
Die Devise sollte lauten: Aufklärung. Denn konservative und rechte Gesinnung resultiert hauptsächlich aus Unwissenheit, z.B. aus dem Irrtum, die Steuerzahlerin und der Steuerzahler finanzierten den Staat. Dabei erzeugen sich Staaten ihr Geld selbst, mit jeder Überweisung die sie tätigen. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Oder dass ein höheres Staatsdefizit allein keine Inflation erzeugt, solange es in der Wirtschaft keine Vollbeschäftigung gibt. Oder dass eine radikale Klimapolitik notwendig wäre, um künftige Klimafluchtbewegungen aus südlichen Regionen so weit wie möglich zu verhindern. Gegen diese wird das, was wir bis jetzt hatten, gar nichts gewesen sein.
zum Beitrag30.07.2025 , 21:45 Uhr
Offenbar haben Sie sich eingelesen, indem Sie die MMT einfach gegoogelt haben, was ja auch nachvollziehbar ist. Leider aber steht im Internet viel Müll über die MMT. Es gibt ein großes Interesse der oberen Zehntausend daran, den Staat als Investor möglichst klein zu halten, um sich selbst möglichst viele Marktanteile zu sichern, auch in den Bereichen, die besser in öffentlicher Hand aufgehoben wären. Zudem stellen Staatsanleihen eine profitable und dennoch risikolose Geldanlage für den Geldadel dar, während aber der Staat sie als Finanzierungsinstrument gar nicht bräuchte, s.o. Also besser Dirk Ehnts oder Maurice Höfgen googeln. Staatsanleihen werden zuerst auf dem Primärmarkt in Zentralbankgeld (Reserven) gehandelt. Daran können nur der Staat und die Banken teilnehmen, weil nur die ein Konto bei der Zentralbank führen dürfen. Die Banken können dann, wenn sie wollen, die Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt gegen Giralgeld (Einlagen) an Privatpersonen weiterverkaufen. Zu diesem Zeitpunkt hat aber der Bundesfinanzminister sein Geld schon längst. Sie haben dem Staat Ihr Geld also gar nicht geliehen. www.capital.de/wir...n-schulden-problem
zum Beitrag30.07.2025 , 15:34 Uhr
"Was sollte denn die Politik hier verhindern können?" Z.B. wieder mehr Betriebsprüfer*innen einstellen. Deren Zahl wurde in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert. Dabei bringen sie mehr als zehnmal so viel ein, wie sie kosten. www.geldfuerdiewel...-finanzamt-hoefgen
zum Beitrag30.07.2025 , 13:51 Uhr
Ein höheres Staatsdefizit verschleiert also eine Verschiebung der Besitzverhältnisse und Private? Verstehe ich nicht, ehrlich gesagt. Vielmehr kann doch ein höheres Staatsdefizit bei der dringend notwendigen Vergesellschaftung wichtiger Bereiche helfen, wie z.B. Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Kultur, Rüstung etc.
zum Beitrag30.07.2025 , 03:02 Uhr
"Jeder Euro (...) ist ein klein gestückelter Schuldschein. Dieser wird nicht "elektronisch erzeugt" Doch, auch Bargeld gibt die Zentralbank an die Banken gegen Reserven aus, welche zuvor am Rechner erzeugt wurden. "Wie will ein Gläubiger diese Art Schulden eintreiben, falls die Kredite nicht bedient werden? " Ein Staat als Herausgeber seiner Währung ist - im Gegensatz zu einem privaten Schuldner - immer liquide in seiner Währung. www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur Staats"schulden" sind kein Problem, denn sie sind Schulden des Staates bei seiner eigenen (!) Zentralbank und somit unterm Strich nicht das, was die meisten Bürger*innen unter Schulden verstehen, nämlich das Ausleihen von zuvor verdientem Geld. Das Zentralbankgeld, das die Banken dem Staat für Staatsanleihen zahlen, hat die staatliche Zentralbank den Banken zuvor über die Ständigen Fazilitäten auf Knopfdruck aus dem Nichts zur Verfügung gestellt. "Es verringert sich der Wert jeder einzelnen Geldeinheit = Inflation." Das ist erst dann der Fall, wenn die Wirtschaft brummt und wir kurz vor der Vollbeschäftigung stehen. Davon sind wir aber Lichtjahre entfernt.
zum Beitrag29.07.2025 , 22:54 Uhr
Wenn man sich die zeitliche Abfolge in den Statistiken dieser Länder anschaut, sieht man, dass das Geldrucken nie eine Ursache von Hyperinflationen war sondern allenfalls eine Folge.
zum Beitrag28.07.2025 , 21:23 Uhr
Als gäbe es nicht viele andere und größere Probleme, die Black-Rot anpacken sollte, es aber leider nicht tut. Kein*e Steuerzahler*in finanziert das Bürgergeld oder irgendwelche andere staatliche Ausgaben. Staaten erzeugen sich ihr Geld einfach selbst - und zwar mit jedem Cent, den sie ausgeben. Der Grund: Sie tätigen ihre Zahlungen von einem Konto bei der eigenen Zentralbank. BG-Betrug sollte natürlich verhindert werden, finanziell richtet er aber keinen Schaden an. Anstatt wertvolle Arbeitskraft für sinnlose Bedarfsprüfungen in den Jobcentern zu vergeuden, sollte man einfach das halbe Volkseinkommen auf alle Bürger umverteilen, so dass jede*r ein halbes Prokopfeinkommen plus das halbe Bruttoeinkommen als Netto hätte (Negative Einkommensteuer zu 50 Prozent). Dies würde die ESt, KSt und die AG- Sozialbeiträge einerseits sowie für die Grundsicherungen andererseits ersetzen. Vorteile u.a.: - KV+PV würde vollständig von Lohnbezug auf Ertragsbezug umgestellt, dadurch für jeden kostenlos in Höhe der gKV - RV+AV würde zur Hälfte von Lohnbezug auf Ertragsbezug umgestellt, dadurch auch für Selbständige nur noch in Höhe des AN-Beitrages zu tragen und unterm Strich billiger als eine pRV.
zum Beitrag28.07.2025 , 20:14 Uhr
OK, sorry!
zum Beitrag28.07.2025 , 08:56 Uhr
Auch wenn das jetzt von Thema abweicht -- aber Staats"schulden" sind im Grunde nichts anderes als eine Gelderzeugung aus dem Nichts ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ). Daher brauchen sie erst dann begrenzt werden, wenn man kurz vor der Vollbeschäftigung steht und die Ressourcen knapp werden. Davon sind wir aber schon seit Jahrzehnten leider weit entfernt. "Schulden" waren in der Vergangenheit auch nicht die Ursache für Hyperinflationen sondern eine Folgemaßnahme des jeweiligen Staates.
zum Beitrag28.07.2025 , 08:46 Uhr
In einer Volkswirtschaft muss sich immer jemand verschulden, insoweit ein anderer sparen will. Früher haben sich in D vor allem die inländischen Unternehmen verschuldet, inzwischen - v.a. durch das inländische Lohndumping der Schröder-Regierung - wird das Ausland gezwungen, sich zu verschulden. Im Falle der Euroländer ist D dabei fein raus, weil die Währung dann nicht - wie es üblich wäre - als Ausgleich aufwerten kann. Der Titel "Exportweltmeister" klingt für den Laien also zwar schön, ist aber eigentlich ein großes Manko. Jetzt reicht aber selbst das nicht mehr, also bleibt nur noch der Staat als Schuldner, was aber auch kein Problem darstellen würde. Denn in allen Fällen sind Schulden nicht das Ausleihen von bereits schon immer vorhandenem Geld sondern eine elektronische Erzeugung neuen Geldes ( www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ) . Die Angst vor den vermeintlichen "Schulden" ist also unbegründet. Eine "Schulden"bremse wäre erst ist erst kurz vor einer Vollbeschäftigung erforderlich.
zum Beitrag25.07.2025 , 14:21 Uhr
"Wo ist die „Dividende“, die sich hier erhofft wird?" Ist nur ein kleiner Hinweis darauf, dass auch diese Umverteilung von unten nach oben nur die stetig wachsenden Dividenden der Anteilseigner der Arbeitgeber sichert. Aber bitte bloß nicht die Beitragsbemessungsgrenzen streichen oder verpflichtende SV für alle einführen!
zum Beitrag22.07.2025 , 23:59 Uhr
"Teile u. herrsche." - "Divid(end)e et impera." (Volker Pispers)
zum Beitrag15.07.2025 , 16:22 Uhr
Das war aus Merzens Sicht gemeint...
zum Beitrag15.07.2025 , 14:08 Uhr
Nein, Holz ist kein ökologischer Baustoff. Es ist immer am besten, Bäume stehen zu lassen:
www.wwf.de/themen-...vor-der-motorsaege
www.youtube.com/li...ture=shared&t=3771 (Thema Bauen: ab 01:02:55)
zum Beitrag13.07.2025 , 03:37 Uhr
"Ist es nicht angebracht, mit höheren Vermögens- oder Erbschaftssteuern die öffentlichen Haushalte zu stützen, die dann wiederum die Renten- und Krankenkassen stabilisieren könnten?" Diese Steuern wären zwar ein wichtiges Instrument zur Eindämmung des wachsenden Überreichtums, der Umwelt und Demokratie gefährdet. Aber sie können genau betrachtet keine staatliche Leistungen finanzieren. Ein Staat kann sich grundsätzlich alles leisten, was in seiner eigenen Währung zum Verkauf steht, denn Staaten erzeugen sich ihr Geld einfach selbst - und zwar mit jedem Cent, den sie ausgeben. Der Grund: Sie tätigen ihre Zahlungen von einem Konto bei der eigenen Zentralbank. Technisch gesehen könnte sogar jedes Bankkonto unbegrenzt belastet werden. Während aber bei privaten Girokonten eine strenge Ausgabenbegrenzung unbedingt erforderlich ist, ist sie bei einem staatlichen Zentralbankkonto nur hinderlich. Ein Staat sollte sinnvolle Ausgaben erst begrenzen, wenn die Wirtschaft ausgelastet ist und kurz vor der Vollbeschäftigung steht, erst dann könnte die höhere Nachfrage mehr Inflation verursachen. Aber von Vollbeschäftigung sind wir - leider - Lichtjahre entfernt.
zum Beitrag13.07.2025 , 02:46 Uhr
Würden wir alle mit den gleichen Chancen geboren werden -- also gleich viel Vermögen, gleicher Intelligenz, gleich gutem Aussehen, gleich guten Eltern, gleichen Bildungschancen -- ja dann könnte man Ihrem Modell vielleicht sogar etwas abgewinnen....
zum Beitrag12.07.2025 , 03:06 Uhr
Lebensmittelpunkt der Partnerin/Kinder - Kita, Schule, Freunde -in einer anderen Stadt? Nicht genug Geld, um sich eine teure Wohnung für die ganze Familie in der Stadt zu leisten?
zum Beitrag10.07.2025 , 23:42 Uhr
War ja nur ein Beispiel von vielen. Z.B. die Krankenschwester der Bauarbeiter oder der Kellner. Alle prekär Angestellten halt, die eine schlechte Verkehrsanbindung haben und nicht mal eben umziehen können.
zum Beitrag10.07.2025 , 21:27 Uhr
Doch, Modernisierungskosten können auf die Miete umgelegt werden.
zum Beitrag10.07.2025 , 21:17 Uhr
Eher die Dummheit der Austeritätspolitik.
zum Beitrag10.07.2025 , 15:04 Uhr
Die Inflation damals hatte ihren Ursprung in den Reparationszahlungen. Das Gelddrucken war nur eine Reaktion auf die Inflation, nicht deren Ursache www.geldfuerdiewel...publication-search
zum Beitrag10.07.2025 , 11:51 Uhr
Und was ist mit der großen ärmeren Mehrheit, die heute schon nicht in den Urlaub fliegt?
zum Beitrag10.07.2025 , 11:47 Uhr
"Dazu müssten die Solarverbote in der Freifläche gelockert werden und wenigstens auf Ackerflächen entfallen." Vorrangig sollte lieber jede bereits zugebaute Fläche für PV genutzt und dahingehend die Verbote gelockert werden, also z.B. auf Gebäuden, Parkplätzen, Straßen und öffentlichen Plätzen. Da sehe ich noch großes Potenzial, sowohl zur Energieerzeugung wie auch als Schattenspender.
zum Beitrag10.07.2025 , 10:38 Uhr
Das Problem mit dem CO2-Preis: die Pflegekraft, die auf ihr günstiges Benzinauto angewiesen ist, hat bei einer Erhöhung des CO2-Preises nicht die Möglichkeit, weniger zu Auto zu fahren oder sich gar ein teures E-Auto anzuschaffen. Sie wird ihren Konsum am anderer Stelle einschränken müssen, wo es dem Klima wenig bis gar nichts bringt. Nein, Klimaschutz geht entweder nur über eine Klimadividende, bei der die Einnahmen aus dem CO2-Preis auf alle indirekt werden, und/oder über massive staatliche Subventionen (warum der Staat sich diese jederzeit leisten kann: www.pufendorf-gese...d-mit-der-tastatur ).
zum Beitrag09.07.2025 , 13:04 Uhr
Dieser Beitrag über Eisenpulver ist etwas besser: www.ardmediathek.d...YtMWUzYWEzNGVlMzAx
zum Beitrag08.07.2025 , 21:51 Uhr
"Deutschland hat keine eigene Währung." - Oh doch. Der Euro ist die eigene Währung der Euroländer. Wem gehört sie denn sonst? Das Eurosystem bestehend aus EZB und den nationalen Zentralbanken als deren Geschäftseinheiten ist zwar etwas komplexer als wenn jedes Land eine andere Währung hätte, aber das Prinzip ist dasselbe. "Die Euros aus dem deutschen, oder sonst irgendeinem Euro-Staatshaushalt werden auch nicht alle für Dinge ausgegeben, die in Euro zum Verkauf stehen." Natürlich nicht. In diesem Fall werden sie auf dem Devisenmarkt gegen andere Währungen getauscht. Der Staat kann Euros in die Währungen umtauschen, die von den Hilfsorganisationen benötigt werden, denn er kann ja seine eigene Währung jederzeit erzeugen. Kein Problem also.
zum Beitrag08.07.2025 , 21:19 Uhr
Die reine Optik ist mir eigentlich ziemlich wumpe, Sie schadet meines Wissens weder Mensch, Tier noch Pflanze. Problematisch sind der klimaschädliche Flächenfraß - v.a. im Wald, wir haben eh schon zu wenig davon - und die Gefährdung von Fledermäusen und Vögeln, v.a. in der Nähe von Brutstätten. Günstige und saubere Stromspeicher gibt es, z.B. Eisenpulver. Es ist ausreichend vorhanden und speichert pro Volumen etwa 12 mal soviel Energie wie komprimierter Wasserstoff: youtu.be/2-iodtzKL...i=doIANW7-Oaq6xzK6
zum Beitrag08.07.2025 , 14:45 Uhr
Mal eine naive Frage: warum baut man die WKA nicht erstmal dahin, wo sie möglichst niemandem schaden - also z.B. in Industrieanlagen oder entlang von Autobahnen - und ändert nicht die Vorschriften dahingehend?
zum Beitrag07.07.2025 , 22:03 Uhr
Der alte Margaret-Thatcher-Irrtum "There is only taxpayers' money" ist offenbar nicht tot zu kriegen. Ein Staat kann sich grundsätzlich alles leisten, was in seiner eigenen Währung zum Verkauf steht, denn Staaten erzeugen sich ihr Geld einfach selbst - und zwar mit jedem Cent, den sie ausgeben. Der Grund: Sie tätigen ihre Zahlungen von einem Konto bei der eigenen Zentralbank. Technisch gesehen könnte sogar jedes Bankkonto unbegrenzt belastet werden. Während aber bei privaten Girokonten eine strenge Ausgabenbegrenzung unbedingt erforderlich ist, ist sie bei einem staatlichen Zentralbankkonto hingegen nur hinderlich. Ein Staat sollte seine Ausgaben erst begrenzen, wenn die Wirtschaft ausgelastet ist und kurz vor der Vollbeschäftigung steht, erst dann könnte die höhere Nachfrage mehr Inflation verursachen. Aber von Vollbeschäftigung sind wir - leider - Lichtjahre entfernt. Steuern können einen Staat also gar nicht finanzieren, sind aber dennoch wichtig, z.B. um die Akzeptanz der staatlichen Währung zu gewährleisten oder dem wachsenden Überreichtum zu begegnen, der Demokratie und Klima gefährdet. Zudem sind können sie eine überhitzte Wirtschaft abkühlen und den Konsum lenken.
zum Beitrag05.07.2025 , 22:55 Uhr
Oh Mann. Sowohl Mineralwasser als auch Milch gibt es in umweltfreundlichen Glasflaschen mit Metalldeckel. Die paar Cent mehr pro Flasche werden Sie sich ja wohl noch leisten können, oder?
zum Beitrag05.07.2025 , 22:44 Uhr
Bauen mit Holz ist verheerend fürs Klima. Wenn ein Baum gefällt wird, hat er nicht mal 1/5 seines Lebens hinter sich. Würde man ihn stehen lassen, würde er einige weitere Jahrhunderte weiter wachsen und pro Jahr immer mehr CO2 binden. Wenn er irgendwann tot ist, braucht er weitere Jahrzehnte, um zu verrotten und gibt sogar einen großen Teil des Kohlenstoff wieder an den Boden ab. Wird der Baum aber gefällt, ist da erstmal nichts. Selbst wenn an der Stelle viele kleine Bäume gepflanzt werden, was längst nicht immer der Fall ist, können diese zusammen nur einen Bruchteil des Kohlenstoffs pro Jahr binden, den der alte Baum gebunden hat. Das geschlagene Holz behält zwar den Kohlenstoff, den es bis dahin gebunden hat, bindet aber kein weiteres mehr. Wird dann ein Holzhaus gebaut und ein paar Jahrzehnte später abgerissen, kann das Holz in der Regel nicht recycled werden und wird daher verbrannt. Dann geht der Kohlenstoff fast vollständig und auf einen Schlag in die Atmosphäre. Fazit: wer das Klima schützen will und kein Bestandsgebäude findet, sollte nach Möglichkeit keine Bäume fällen, sondern sein Haus lieber aus Lehm, Stroh, Naturstein und (grünen) Stahl bauen.
zum Beitrag05.07.2025 , 01:19 Uhr
Haben Sie mitbekommen, dass diesen Sommer zum ersten Mal in mehr als der Hälfte der deutschen Landkreise das Grundwasser knapp wurde? Also mir macht das große Sorgen.
zum Beitrag03.07.2025 , 16:54 Uhr
Doofblind sollte sich was schämen, den Mann sollte man mit sofort Wirkung und ohne Bezüge entlassen. Geflüchtete kommen hier nicht schon als Straftäter an. Zu den Traumata in der Heimat kommt hier die Ablehnung der Einheimischen, die ständige Angst vor Abschiebung und evtl. die Trennung von der Familie hinzu, erst das gibt den verheerenden Cocktail. Dabei wäre es so einfach, ohne irgendjemanden mehr zu belasten, bei uns eine Willkommenskultur zu etablieren, welche ja vor allem am Geld scheitert. Denn ein Staat erzeugt sich sein Geld einfach selbst, mit jedem Euro, den er ausgibt. Seine Zahlungen tätigt er über ein Konto bei der seiner eigenen Zentralbank, und technisch gesehen kann ein Bankkonto unbegrenzt belastet werden. Während aber bei privaten Girokonten eine strenge Ausgabenbegrenzung unbedingt erforderlich ist, ist sie bei einem staatlichen Zentralbankkonto hingegen nur hinderlich. Ein Staat sollte seine Ausgaben erst begrenzen, wenn die Wirtschaft ausgelastet ist und kurz vor der Vollbeschäftigung steht, erst dann könnte die höhere Nachfrage mehr Inflation verursachen.
zum Beitrag03.07.2025 , 16:04 Uhr
Natürlich befallen Schädlinge auch resiliente heimische Laubbäume. Nur kommen diese damit wesentlich besser klar und sterben nicht daran wie die hitze- und trockenheitsgestressten Nadelbäume aus dem Norden.
Der Anteil an Berghängen und Kiesböden an der gesamten Wald- bzw. Baumplantagenfläche dürfte verschwindend gering sein. Für den Rest gilt, dass der ursprüngliche Urwald in D aus Buchen, Eichen u.a. einen weichen, humusreichen und sehr saugfähigen Boden hatte, der im Winter viel Niederschlagswasser speicherte und damit im Sommer über Verdunstung die Luft kühlte und sogar die Entstehung von Regenwolken begünstigte. Das können die importierten, bewirtschafteten Monokulturen von heute längst nicht so gut und mit jedem Holzeinschlag noch weniger.
zum Beitrag03.07.2025 , 13:32 Uhr
Welche wilden Theorien habe ich denn aufgestellt?
zum Beitrag03.07.2025 , 02:49 Uhr
"Wald" im Sinne von Urwald aus heimischen Laubbaumarten, dessen Boden viel Wasser aufnimmt und damit die Atmosphäre kühlt, viel CO2 aufnimmt, kann man das nicht nennen, den gibt es in D praktisch nicht mehr. Besser wäre: Nicht heimische Nadelholzplantagen in Massenbaumhaltung, mit plattgefahrenen Böden, die kaum noch Wasser aufnehmen, verdunsten und kühlen können. Diese Nadelbäume sterben durch die Erderwärmung seit Jahren reihenweise ab, erst mit Hilfe von Stürmen wie Kyrill, jetzt mit Hilfe des Borkenkäfers, sie lichten immer mehr auf. Diese toten und kranken Bäume sind natürlich in der Angabe der "Waldfläche" oder der Anzahl der Bäume enthalten. Wenn man die abzieht, sieht es nicht mehr ganz so gut aus.
zum Beitrag03.07.2025 , 00:30 Uhr
Totholz braucht ebenfalls viele Jahrzehnte, um zu verrotten. Dabei entweicht aber nur ein Teil des C in die Atmosphäre, der Rest wird im Boden (Humus) gebunden. Wenn ein Holzhaus abgerissen wird, wird das Material i.a.R verbrannt, dann gelangt ein viel höherer Anteil Kohlenstoff in die Luft. Die durchschnittliche Lebensdauer aller Holzprodukte beträgt übrigens nur 17 Jahre.
zum Beitrag02.07.2025 , 18:17 Uhr
Und ich dachte die ganze Zeit, dass man Wärme und Strom auch aus Sonne und Wind mithilfe von leistungsfähigen Energiespeichern (z.B. Eisenpulver) bekommen kann. Wieder was gelernt... Ändern muss das die Politik, nicht die Land- und Forstwirte. Sie muss ihnen die Änderungen ermöglichen. Und muss es immer ein entweder oder sein, geht nicht auch ein sowohl als auch? Also weniger Verbrauch, mehr Erneuerbare UND die Wälder in Ruhe lassen?
zum Beitrag02.07.2025 , 15:44 Uhr
Glauben Sie mir, hätte ich ein Stück Wald, ich würde es komplett der Natur überlassen. Und Waldbesitzern, die vom Holzertrag leben müssen, sollte der Staat am besten so viel Fläche wie möglich abkaufen und z.B. eine lebenslange Rente als Entschädigung zahlen (warum er das ohne höhere Steuern oder Schulden machen kann, steht im Artikel "Zentralbanken schöpfen das Geld mit der Tastatur"). Und was den Begriff "nachhaltige Forstwirtschaft" betrifft: das ist streng genommen ein Oxymoron, wie schwarze Milch oder nachhaltige Massentierhaltung. Man braucht ja nicht die Forstwirtschaft ganz abzuschaffen, aber man könnte z.B. beschließen, dass Holz nur noch für Kinderspielzeug ,hochwertige Möbel u.ä. verwendet wird.
zum Beitrag02.07.2025 , 01:09 Uhr
(P.S.: Es sollte natürlich "Millionen" heißen, nicht "Milliarden"!)
zum Beitrag02.07.2025 , 00:31 Uhr
An grünen Stahl durch Wasserstoff glaube ich auch nicht. Aber mit Eisenpulver sehe ich gute Chancen: youtu.be/NtRMtr9w2...i=hI_VdLtQGceX_SfN Nur wird die Gaslobby mit ihrem "Werkzeug" Frau Reiche Eisen als Energieträger zu verhindern wissen.
Bäume pflanzen braucht man gar nicht. Man müsste die Wälder nur so weit wie möglich in Ruhe lassen. Dann würde wieder langsam aber sicher ein natürlicher, resilienter, kühlender Urwald entstehen mit heimischen Laubbaumarten.
zum Beitrag02.07.2025 , 00:08 Uhr
Hmm, wie hat es der Wald dann nur die Milliarden von Jahren vor dem Menschen geschafft zu gedeihen? Man fragt sich...
Selbst eine Hundertschaft von Holzfällern zu Fuß schadet dem Boden weitaus weniger als ein zig Tonnen schwerer Harvester, siehe oben. Zudem ist auch das manuelle Bäume Fällen abzulehnen. Der Urwald in D - Buchen, Eichen, Pappeln etc - wurde schon vor ein paar hundert Jahren durch nicht hitzeresistente, da kälteliebende, Fichten- und Kiefernplantagen ersetzt, einfach nur weil sie schneller Holz liefern.
Fällt man einen Baum nach 10-20 % seines Lebens, speichert er zwar erstmal den Kohlenstoff, aber bindet keinen zusätzlich. Eine Rotbuche könnte aber locker 500 Jahre alt werden, wenn man sie ließe und würde in der Zeit weiter wachsen und immer mehr Kohlenstoff speichern. Ist sie dann tot, braucht sie Jahrzehnte, um sich zu zersetzen und gibt dabei nur einen Teil des Kohlenstoffs in die Atmosphäre ab, der Rest wird als Humus im Boden gebunden. Ein Holzhaus hingegen nimmt keinen zusätzlichen Kohlenstoff auf und wird am Ende seines Lebens i.d.R. verbrannt, da es sich meist nicht recyceln lässt, dann geht der komplette Kohlenstoff auf einen Schlag in die Atmosphäre.
zum Beitrag01.07.2025 , 13:14 Uhr
Als erstes müssten wir mit dem Märchen von der nachhaltigen Holznutzung aufräumen, welches von der Holzlobby (einschließlich der Forstbehörden, welche auch Holz verkaufen) laufend erzählt wird. Wird ein Baum gefällt, hat er meist nicht mehr als 20 Prozent seiner Lebenszeit hinter sich und hat auch noch längst nicht aufgehört zu wachsen. Bis das durch Neupflanzungen kompensiert ist -- sofern sie überhaupt stattfinden -- vergehen viele Jahrzehnte. Wir müssen das Klima aber jetzt schützen! Zudem wird durch die schweren Harvester der Waldboden zusammengepresst und zerstört, er kann dann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen, wodurch der Wald seinen Kühlungseffekt verliert (15 Grad kälter als in der Stadt). Insbesondere Holzverbrennung ist verheerend für das Klima, aber auch Häuser aus Holz zu bauen ist Wahnsinn. Es gibt weitaus bessere Baumaterialien wie Lehm, Stroh, grüner Stahl, Naturstein, Hanf etc. Mindestens die 10 Prozent der Waldfläche, die in staatlichem Besitz sind, sollten sofort unter strengen Naturschutz gestellt werden, einschließlich Fäll- und Befahrverbot. Noch besser wäre es, so viel private Waldfläche wie möglich zu vergesellschaften und ebenfalls zu schützen.
zum Beitrag01.07.2025 , 09:10 Uhr
Ein Staat ist - technisch gesehen - nicht auf Einnahmen angewiesen, denn Staaten erzeugen ihr eigenes Geld, und zwar jedes mal, wenn sie es ausgeben, denn die Zahlungen laufen über ein Konto bei der eigenen Zentralbank. Dass haben auch schon Mario Draghi und Alan Greenspan bestätigt. Daraus folgt, dass Steuereinnahmen - technisch gesehen eine Geldvernichtung darstellen. So etwas wie ein Staatshaushalt ist also ziemlich sinnlos. Ein Staat muss seine Ausgaben erst drosseln, wenn die Wirtschaft zu überhitzen droht, sprich Vollbeschäftigung. Aber die befindet sich leider in unerreichbarer Ferne. Siehe dazu Artikel wie " Zentralbanken schöpfen das Geld mit der Tastatur " oder " Warum der Staat seine Ausgaben nicht durch Steuern finanzieren kann " (Pufendorf-Gesellschaft).
zum Beitrag30.06.2025 , 12:28 Uhr
Eigentlich gibt es weitaus bessere Alternativen zu Wasserstoff als Stromspeicher. Eisen z.B. kann pro Volumen mehr als 12 mal so viel Energie speichern wie komprimierter Wasserstoff. Verbrennt man Eisenpulver, entsteht Eisenoxid, welches dann wieder mit erneuerbaren Energien erhitzt und zu Eisenpulver reduziert werden kann (Dry Cycle). Falls nötig, können Reduktion und Oxidation auch unter Einbeziehung von Wasserstoff durchgeführt werden (Wet Cycle). Dasselbe Material kann immer wieder verwendet werden. Zudem ist Eisenerz in großen Mengen verfügbar, auch in Europa. Dass Eisenpulver zudem viel besser gelagert und transportiert werden kann als Wasserstoff, dürfte klar sein.
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