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27.04.2026 , 09:37 Uhr
Auch wenn ich Ihnen unterstelle, den Kommentar ironisch zu meinen, möchte ich doch mal was zu diesen Gedanken beitragen, da ich Selbige tatsächlich auch schon ernst gemeint vernehmen dufte.
Zum einen sollte man Tätern wie schon von fhirsch angemerkt nicht auch noch so lange die Ausrede des jugendlichen Leichtsinns zugestehen.
Außerdem wird es die ganze Situation sicherlich nicht wirklich verbessern, wenn wir Jungen/Männern, welche in unserem Bildungssystem eh bereits systematischer Benachteiligung ausgesetzt sind, was ihnen den Start in das Berufsleben jetzt schon häufig erschwert, diesen Einstieg z. B. durch eine Führerscheinblockade noch zusätzlich schwerer machen.
Was das Wahlrecht angeht, sieht es nicht besser aus. Die einen sollten am besten bereits mit 16 Wählen dürfen, aber die Jungen/Männer, welche ab 18 zum Sterben an irgendwelche Kriegsschauplätze geschickt werden sollen, denen verbieten wir dann sogar noch, die Leute zu wählen, welche sie dorthin beordern. Ein Mindset, welches viel über eine Person aussagt.
Wie geschrieben, ich unterstelle Ihnen selbst Ironie in ihrem Beitrag, aber ich habe solche Vorschläge zuletzt tatsächlich immer häufiger auch im Ernst gehört.
zum Beitrag23.03.2026 , 21:43 Uhr
Also sollen "die Männer" Haltung zeigen, sich gegen solche Menschen wie Ulmen etc. in ihren Reihen erheben, den Mund aufmachen wenn Unrecht geschieht und für eine sichere Welt für Frauen einstehen . . . aber dabei gefälligst "die Klappe" halten . . . ja was denn nun?
Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass es für manche Kulturkämpfende schwieriger wird plump von "den Männern" zu reden, umso mehr diesem Haltung zeigen am Ende nachkommen.
Letzten Endes jedoch kann eine funktionierende und für alle Menschen sichere Gesellschaft nur gemeinsam von Frauen, Männern und allen dazwischen zusammen aufgebaut werden.
zum Beitrag12.09.2025 , 09:11 Uhr
Genau so ist es. Das Selbe gilt auch für die Rhetorik. Gerade (aber nicht nur) im linken Spektrum muss man sich auch an seinen Worten messen lassen. Wenn Worte Gewalt sind/sein können, sollte man vielleicht darüber nachdenken ob es wirklich förderlich ist, mit Worten wie "Faschist" etc. derart um sich zu werfen, wie es in manchen Teilen aktuell geschieht. Gerade (aber nicht nur) jüngere Medienkonsumenten sind sehr anfällig für den aktuell herrschenden Fatalismus und die damit verbundenen geistigen Folgen. Seien es Depression oder Radikalisierung.
Im besten Fall kann man hoffen, dass diese Tat dazu anregt, zu reflektieren ob wir nicht etwas am Stil unseres Diskurses ändern sollten.
P.S.: Ich möchte an dieser Stelle mal auch ein Lob an die taz los werden. Kaum irgendwo sonst wird dieser Fall so reflektiert, ungeframed und differenziert dargestellt. Danke dafür.
zum Beitrag25.02.2025 , 06:53 Uhr
Ich fände es sehr schön, wenn wir diese Form der Architektur wie im Englischen als das benennen würden, was es ist. "Hostile architecture", (menschen-) feindliche Architektur.
zum Beitrag