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23.07.2026 , 08:42 Uhr
danke für den Artikel, die Übertragung von Ausländerfeindlichkeit und der Konsequenzen ins tägliche Leben ist wichtig und sollte prominent beschrieben werden - auch und gerade hier in Deutschland im Angesicht der kommenden Wahlen. Man kann das eins zu eins auf Deutschland übertragen. Angenommen, hier verlassen 400.000 ausländische Beschäftigte das Land, nicht vertrieben, sondern einfach gegangen. So abwegig ist das nicht: 260.000 sind es laut IAB bereits, zwei von fünf sind EU-Bürger und können jederzeit gehen.
16,7 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland haben keinen deutschen Pass. In Reinigungsberufen 45 Prozent, in Gebäudereinigung und im Garten- und Landschaftsbau rund die Hälfte, in der Logistik 29, in der Lebensmittelherstellung 54 Prozent.
Kein Gemüse, kein Friseur, kein Gärtner hieße bei uns: keine Krankenhausreinigung, kein volles Regal, keine Müllabfuhr, keine Grünpflege, keine Nachtschwester. Das Personalwachstum in der Pflege stammt seit 2022 ausschließlich aus dem Ausland.
Am härtesten träfe es Ostdeutschland, obwohl der Anteil dort am niedrigsten ist. Das gesamte Beschäftigungswachstum der letzten zehn Jahre hängt dort daran.
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