Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
26.01.2026 , 22:26 Uhr
Ich frage mich:; muss man wirklich jeden durchgeknallletn Proll-Aufreger-Quatsch (von egal welcher politischen Seite; also FDP, CSU-Großkopferte und sonstige moralisch verkommene Haltungsloskasperl) diskutieren, als wäre das irgendwie ernst zu nehmen? Das führt doch nur dazu, dass Menschen denken, der Schwachsinn sei eventuell ernst zu nehmen! "XY fordert: Kriegsdienstverweigernde Vaterlandsverräter sollen in Legebatterien engeknastet werden". Einzig sinnvolle Reaktion: Gelächter und "durchgeknallte Wirrköppe" rufen. Und dann sinnvollen Themen zuwenden. Politk und Medien stürzen sich auf jede hoch gehaltene Provokation. Und verleihen ihr so nur Gewicht. Warum? Haben wir nicht täglich Hungertote auf der Welt? Wohnungslose, die bei uns auf den Straßen sterben? Betrügerische Konzerne? Hohe Krankheitquoten? Usw. Da gäbe es doch genug Relevantes zu recherchieren, zu schreiben und zu meinen.
zum Beitrag23.01.2026 , 10:22 Uhr
Merz ist vom selben Kaliber wie Trump, Thiel, Musk und die übrigen Tech-Finanz-Gambler (auch Putin, übrigens), die das Management von „Armageddon“ (ein paar Milliarden Menschen sind eingepreist for the greater good) für ihr natürliches Schicksal halten - nur auf sauerländisch. Ein Finanzspieler, der sich für einen Wirtschaftsexperten, Teamleader und Unternehmer hält. Menschlichkeit findet er gut, wenn es die;„Geschäfte“ oder seine Wunschagenda befördert, er hat nix dagegen, wenn sie nicht stören. Immer 2. Wahl. Das habe ich aufgrund seines Werdegangs befürchtet. She es in seinem Handeln und seinen Worten - bzw dem was er NICHT tut, sagt, will - bestätigt. Der sauerländisch-christlich-ethische Tonfall kann darüber hinwegtäuschen, dass er - samt Regierung und der umgebenden Lobby und Entourage - inhaltlich nicht anders agiert als die selbstverliebten Propheten, deren Absurditäten (aus humanistischer Sicht) seit einigen Jahren die Schlagzeilen und Medien dominieren. Demokratie baut auf Öffentlichkeit. Und genau dieser Raum wird den durchgeknallten Sensationen, die aus dieser Bubble sprudeln, von den „Gatekeepern“ reichlich gegeben. Fakten und Einordnung? Ja - nur falsche Schwerpunkte
zum Beitrag01.01.2026 , 21:50 Uhr
Es irritiert, von einem scheinbar hoch angesehenen Autor solchen Unsinn zu lesen. Wiewohl es auch Meinungsfreiheit ist, Äußerungen anderer mit wohlfeilen Etiketten zu versehen und zu behaupten, das solle nicht erlaubt sein - es also auf eine Stufe mit Verstößen zu stellen, die sich aus dem Gebot zur Achtung der Grundrechte herleiten. Da wird ein Grundrecht gegen ansdere in Stellung gebracht mit dem "Sachgrund": "das finde ich nicht gut". So wird tendenziell der Rechtsstaat ausgehebelt. Solche Art von Ansicht bestätigt (leider) die (fraglos dämlichen) Auffassungen, die sie scheinbar angreift.Ja: Meinungsfreiheit deckt auch, Unsinn zu äußern (im Rahmen der Achtung div. Individualrechte). Nein, sie gestattet keine "uneingeschränkte Freiheit" (Wer hätte das je behauptet?) Ja, Propaganda auf professionelle Art zu verbreiten, ist hierzulande und im Kapitalisms sowieso Recht, geradezu Pflicht (Werbung!). Und wer Kriegsziele von wem auch immer unterstützt, ist sowieso ein Idiot - aber natürlich hierzulande einer mit gleichen Rechten. Der Fehler ist, solchen Idioten soviel "(Geld- und Publikations-)Macht zu überlassen. Der Fehler ist, in der Abwehr das Kind mit dem Bade auszuschütten.
zum Beitrag11.12.2025 , 01:01 Uhr
"Immer gewinnen" hab ich nicht geschrieben. Verstehe aber, dass "sichere Rendite" kapitalismusideologisch so interpretiert werden kann. Sorry, mny fault. Alle Renditen und Zinsen müssen, volks- (ode rglobal-)wirtschaftlich, irgendwo herkommen. Die zahlen wir alle, tagtäglich, direkt und meist indirekt. Egal, wieviel wir selbst an Rendite rauspressen. Plus Inflation. Bis zu einer gewissen Anlage- (und Rendite-)höhe minimiert die Rendite nur unsere Verluste. Es gibt verschiedene Berechnungen, ab wann mensch in einer modernen Volkswirtschaft durch Geldanlagen tatsächlich ins Plus kommt - also durchschnittlich mehr Zins einimmt als er zahlt. Zinsgewinner ist. Eine mir plausibel erscheinende Rechnung hat das vor ca. 15 Jahren auf ca. 200T€ Anlagevermögen gesetzt. Ich denke, heute 300.000 ist realistisch. Natürlich sind das grobe Durchschnittszahlen - wer seine Ausgaben reduziert (Miete, Konsum, Kredite usw - alles Geld ist Schuldgeld und muss in unserem System refinanziert werden), kann seinen Schwellenwert sicher reduzieren. Nur: da weniger als 50% der Bevölkerung mit solchen Summen zocken können, verlieren relativ die meisten. Und die Gesellschaft als Ganzes. It's capitalism.
zum Beitrag10.12.2025 , 00:55 Uhr
"Altersvorsorgedepot ohne Garantien" Wenn es einen immanenten Gegensatz gibt, dann diesen ... es macht mich ein ums andere Mal sprachlos, dass scheinbar vernunftbegabte Wesen solche Formulierungen verkünden könnenn, ohne ob der Absurdität in Lachanfälle zu stürzen. Sinn macht das nur,wenn man es als Geschenk für die Finanzspekulantenblase sieht. Damit ist auch klar, wer daran verdient: wie immer der, der genug Kapital investiert, mit der sich eine sichere Rendite >Inflationsrate erzielen lässt. Also in D so ab 300.000€ Spielgeld aufwärts. Alle anderen: verlieren. Von wenigen "Vorzeige-Glücksspielern" abgesehen. 6 Richtige!? Die Tipp-Kreuzchen waren eine weise, zukunftssichernde Entscheidung! Die anderen: waren zu blöd. Im Zweifel: nicht risikofreudig genug ...
zum Beitrag05.05.2025 , 21:58 Uhr
Das Verbot ändert nichts daran, dass mindestens ein Viertel der Wahlbevölkerung dem undemokratischen Geschwätz verfällt. Die Ursache ist nicht die nicht-alternative Partei mitsamt ihren Funktionären. Die Ursache sind "mündige Wahlbürger", die nicht mehr wissen, was Demokratie ausmacht. Dass es eben nicht "die Mehrheit sagt wo's lang geht, imZweifel auch nur die Lautesten" ist. Die nicht wissen, dass es gemeinsame Diskursräume braucht, in denen argumentative Debatten geführt werden. Die nicht wissen, dass Gewinn - auch wirtschaftlicher Profit - kein demokratisches Argument darstellt. Die keine Perspektive jenseits ihres Gartenzauns haben. Demokratie erfordert auch Mut: für den anderen und für den Schwächeren einzustehen, Und und und. Ergebnis von weitgehend unkontrollierter, profitorientierter medialer Zersplitterung (und in Folge Niedergang journalistischen Handwerks). Ergebnis von Datensammelei. Ergebnis mangelnder Bildung und komplett fehlendem technischen Verständnis (Handy, Internet, Demokratietheorie). Ergebnis von viel Ahnung von gar nix, und deshalb tief überzeugt von eigener Angst. Ergebnis von Jahrzehnten desolater Bildungs-, Kultur- und Sozialpolitik.
zum Beitrag