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17.04.2026 , 21:53 Uhr
Und was machen Künstler, bitte? Die imitieren sich doch auch die ganze Zeit nur gegenseitig.
Es mag ja irgendwo eine Grenze zwischen Kunst und KI geben, aber die ist höchst subjektiv und jeden Tag schwieriger zu definieren.
zum Beitrag17.04.2026 , 21:51 Uhr
Sie haben ja recht.
Nicht ohne Grund ist meine Aussage im Originalkommentar auch stark relativierend: "Vielleicht stimmt das noch so halb für manche Ingenieure"
Um es klar zu sagen: Mir ist wohl bewusst, dass die meisten Ingenieure sehr wohl sehr kritisch denken. Aus meiner Erfahrung habe ich etwas überspitzt meine Aussage getroffen. Aber das ist anekdotisch und ich habe kein Problem damit, das zurückzunehmen, wenn es sie glücklicher stellt.
zum Beitrag17.04.2026 , 21:47 Uhr
An deinem Kommentar merkt man, dass du nie Mathematik an einer Uni besucht hast.
Mathematik IST kritisches Denken. Es geht um Beweise und darum so lange alles zu hinterfragen, bis es einwandfrei bewiesen ist. Das ist das Wesen der Mathematik.
In der Kunst steckt sie massenhaft drin (denk nur mal an den goldenen Schnitt), manch einer bezeichnet Mathematik als Kunst für sich.
zum Beitrag17.04.2026 , 21:30 Uhr
Schön und gut, ist nur halt keine Übertreibung, sondern einfach falsch.
Zu behaupten, dass MINT kein kritisches Denken lehrt ist nicht übertrieben, sondern schlicht falsch. Zu behaupten, dass man Mathematiker durch Taschenrechner ersetzen kann, ist auch keine Übertreibung sondern zeugt einfach nur von Unkenntnis über die Tätigkeiten eines Mathematikers. So zu tun, als könnte eine moderne Gesellschaft ohne MINT überhaupt funktionieren, oder wie hier implizit behauptet, sogar besser, ist einfach grober Unsinn für jeden, der sich mal umgeschaut hat.
Auch so zu tun, als würden die Geisteswissenschaften automatisch linksgerichtete Menschen produzieren ist Unsinn. Auch ein Björn Höcke hat mal Geschichte studiert.
zum Beitrag17.04.2026 , 07:54 Uhr
Ziemlich oberflächlich dieser Kommentar. Zu unterstellen, dass bei MINT kein kritisches Denken gelehrt wird, ist schlicht falsch. Vielleicht stimmt das noch so halb für manche Ingenieure, aber insbesondere Mathematiker (der erste Buchstabe in MINT) lernen fast nichts außer kritischem, logischem Denken.
Davon, dass der Tachenrechner Mathe kann, kann der Nutzer noch lange keine Mathematik. Mathematiker nutzen im übrigen fast nie einen Taschenrechner, weil die fast nie was rechnen.
Auch sind die Jobperspektiven verkehrt dargestellt: Kunst kann die KI jetzt schon. Man kann sich über die Qualität aufregen, aber sie kann es.
Damit das klar ist: Ich habe nichts gegen die Geisteswissenschaften, halte sie ebenso für sehr wichtig.
Aber für das Funktionieren einer modernen Gesellschaft braucht es eben auch MINT, und zwar massenweise. Einige von denen mögen Unsinn machen, wie Investmentbanking oder Antifaltencremes. Sehr sehr viele jedoch machen auch Dinge, die wir alle hier höchstwahrscheinlich sehr schätzen: Klimaforschung, Infrastruktur, Verkehr, bessere Medizin, ein besseres Verständnis unserer Welt etc.. Inwiefern irgendwas davon ein "Scam von Big-MINT" sein soll, bleibt zu erklären.
zum Beitrag15.10.2024 , 20:51 Uhr
Naja. Bisher habe ich trotz TAZ-Abo fast ausschließlich und sehr regelmäßig die Website besucht, da die (auch im Vergleich mit Websites anderer Zeitschriften oder der TAZ-App) auf meinem Tablet äußerst übersichtlich war. Durch das viele Rot hatte die Website auch ordentlich Charakter. Weiter wäre ich keinesfalls auf die Idee gekommen, dass das Design altbacken wäre. Kurz und knapp: Klar hätte man die eine oder andere Kleinigkeit abrunden können, jedoch hielt ich das Design für nah an der Perfektion.
Demzufolge sehe ich als Endnutzer erstmal überhaupt nicht den Sinn, sich die Mühe zu machen und die Website neu zu gestalten. Nun gut, es mag im Backend nötig sein.
Allerdings ist das für mich auf den ersten, zweiten und dritten Blick ein Downgrade. Ich habe keinen richtigen Überblick mehr, z.B. sind die Rubriken nicht mehr dargestellt und da die einzelnen Artikel so groß dargestellt werden, sehe ich davon viel weniger auf ein Mal. Das Design ist generell sehr generisch; die TAZ-DNA war im vorigen Design viel stärker zu spüren (insbesondere durch das präsente Rot).
Wer weiß, wie ich in einer Woche denke, aber jetzt gerade wünsche ich mir das alte Design zurück.
zum Beitrag16.06.2024 , 21:25 Uhr
Glückwunsch zum ersten TAZ-Kommentar Maurice.
zum Beitrag08.06.2024 , 10:10 Uhr
Volt hat sich letztens mal (aus meiner Sicht) vernünftig zum Thema Magnetschwebebahnen positioniert. Dennoch sehe ich nicht den Sinn darin eine Kleinstpartei zu wählen, die zu 95% den Grünen entspricht, wenn ich auch einfach die Grünen wählen kann.
zum Beitrag24.11.2023 , 21:10 Uhr
Nein, U-Bahnen brauchen deutlich massivere Stützen als Magnetschwebebahnen, da die Lasten bei U-Bahnen deutlich größer sind. Das liegt u.a. an der gleichmäßigeren Gewichtsverteilung bei Magnetschwebebahnen (Belastung an wenigen Rad-Schiene-Kontakten vs entlang der gesamten Fahrzeuglänge bei der Schwebetechnik).
Oder um es in deinem Ton zu sagen: Ja, das ist natürlich doof, dass man Fakten nicht einfach ignorieren kann. Wollte mir gerade mit der Hand an die Stirn klatschen, da fiel mir doch ein, dass man Diskussionen meistens auf Fakten-Ebene führt. Danke für deine Verwirrung. ;-)
zum Beitrag24.11.2023 , 18:45 Uhr
Danke für dieses Pro/Contra. Endlich wird das Thema mal in der TAZ sachlich behandelt. Ich war schon etwas erschreckt, als die "Bild" diese Woche einen ausgewogeneren Beitrag zum Thema gebracht hatte, als die TAZ am Montag.
zum Beitrag24.11.2023 , 18:39 Uhr
Es geht doch! Endlich mal eine sachliche Diskussion der Technik hier in der TAZ, bei der es nicht um eine ideologisch verblendete Ablehnung der Technik geht. Endlich geht es mal darum, wo und wie diese Technologie sinnvoll eingesetzt werden könnte und wie das zu finanzieren wäre.
Einen Hinweis möchte ich jedoch noch da lassen: Die Betonstützen beim Transportsystem Bögl sind sehr viel schlanker und ansehnlicher, als das bei einer U-Bahn der Fall wäre. Auch wenn die sicherlich auch nicht jedem gefallen, ist das ein Vorteil gegenüber der U-Bahn.
zum Beitrag22.11.2023 , 18:01 Uhr
Leider muss ich annehmen, dass Sie meinen Kommentar gar nicht oder nicht vollständig gelesen haben. Andernfalls hätten Sie erkannt, dass ich a) Aus verkehrspolitischer Sicht eine kurze Inselbahn mitten in Berlin auch für Unsinn halte und ich b) zwei Stärken von Magnetschwebebahnen schon explizit genannt habe. Ich kann jedoch gerne die Liste fortsetzen: Wesentlich geringere Lärmemissionen, (fast) kein Feinstaub, geringerer Verschleiß, geringerer Wartungsaufwand, dadurch geringere Betriebskosten, flexiblere Trassierung möglich (z.B. höhere Steigungen und Querneigungen), höhere Beschleunigungsfähigkeit, nativ fahrerloser Betrieb (ja, das ist auch mit anderen Systemen möglich, dennoch geht das hier halt auch), geringere Lasten für die Infrastruktur, da das Gewicht der Fahrzeuge gleichmäßiger auf die Strecke übertragen wird, dadurch deutlich längere Lebensdauer (also weniger Baustellen), usw.. Ich könnte noch mehr auflisten, höre jetzt jedoch hier auf. Die höhere Höchstgeschwindigkeit ist für mich, eben aus den von ihnen genannten Punkten, nicht der zentrale Vorteil der Technologie. Weiter sind ihre Aussagen zu China falsch. Einerseits hat China weitere Magnetbahn-Strecken gebaut, bloß nicht basierend auf der Transrapid-Technologie. Andererseits haben sie die Transrapid-Technologie dort sogar weiterentwickelt, woraus u.a. 2021 der "CRRC 600" als neues Fahrzeug hervorgegangen ist. Auch lässt sich ihre Aussage, dass kein Hochgeschwindigkeitszug aus wirtschaftlichen Gründen schneller als 300 km/h fährt, nicht auf den Transrapid übertragen. Bei der klassischen Technik nimmt der Verschleiß dort so enorm zu, dass es sich nicht mehr lohnt, die Geschwindigkeit zu erhöhen; bei der Magnetbahntechnik gibt es kaum Verschleiß.
Auch haben sie offensichtlich nicht verstanden, dass es sich bei der hier diskutierten Technik (dem Transportsystem Bögl oder kurz TSB) um eine vom Transrapid stark verschiedene handelt. Dementsprechend gibt es noch keine Anwendungsstrecke dieser Technologie.
zum Beitrag20.11.2023 , 18:01 Uhr
Ein weiterer Beitrag zum unsachlichen Diskurs beim Thema Magnetschwebebahn. Darüber mal vernünftig zu sprechen scheint unmöglich zu sein.
Vorneweg, der "Experte" erzählt Unsinn: "Weltweit, weiß er, fährt eine Magnetschwebebahn bislang nur in Schanghai". Das stimmt nicht. Es gibt in China gleich mehrere Magnetschwebebahnen, auch außerhalb von Shanghai. Und selbst außerhalb von China gibt es welche, die auch fahren (z.B. Japan baut gerade an einer sehr großen).
Nun mein Anteil an einer sachlichen Diskussion:
Zunächst einmal ist festzustellen, dass Magnetschwebebahnen nach fast allen objektiven Gesichtspunkten allen herkömmlichen Fortbewegungsmitteln (ausgenommen Fahrrad und die eigenen Beine) überlegen sind, also tatsächlich Teil progressiver Politik sein sollten.
Um nur mal zwei Beispiele zu nennen: Magnetschwebebahnen sind deutlich leiser als alles, was wir heute kennen und emittieren nahezu keinen Feinstaub.
Die grundsätzliche Kritik von Umweltverbänden (allen voran der BUND) und Grünen bzw. Linken an der Technik an und für sich war immer falsch ist es auch heute noch. Diese sollten ihre Argumente überdenken.
Auf der anderen Seite sind die konkreten Bauprojekte, häufig aus der Hand der Union, fast immer absurd. Der Transrapid in München war von der Ursprungsidee her genauso ein Schwachsinn, wie jetzt in Berlin eine sehr kurze Inselbahn zu errichten.
Eine der wenigen Ausnahmen war die Magnetbahn Hamburg-Berlin, die leider im Jahr 2000 von Rot-Grün gekippt wurde.
Auch nutzen Konservative gerne diese Technologien, um den notwenigen Ausbau des ÖPNV an anderer Stelle auszubremsen, oder den Verkehrsraum des Autos zu schützen.
Weiter ist es auch Quatsch, einfach 80 Mio. planlos zu reservieren. Noch Unkonkreter als das heute Vorgestellte geht es ja kaum.
Aber: Damit diese Technologie überhaupt mal ihre Stärken zeigen kann, bin ich dafür, dass endlich mal eine Anwendungsstrecke in Berlin realisiert wird. Hoffentlich wird es auch eine halbwegs sinnvolle Strecke...
zum Beitrag20.11.2023 , 14:21 Uhr
Mich stört der unsachliche Diskurs beim Thema Magnetschwebebahn. Das werfe ich Grünen ebenso vor wie der Union.
Zunächst einmal muss ich feststellen, dass Magnetschwebebahnen nach fast allen objektiven Gesichtspunkten allen herkömmlichen Fortbewegungsmitteln (ausgenommen Fahrrad und zu Fuß) überlegen sind, also tatsächlich Teil progressiver Politik sein sollten. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen: Magnetschwebebahnen sind deutlich leiser als alles, was wir heute kennen und emittieren nahezu keinen Feinstaub.
Die grundsätzliche Kritik von Umweltverbänden (allen voran der BUND) und Grünen an der Technik an und für sich war immer falsch ist es auch heute noch. Diese sollten ihre Argumente überdenken.
Auf der anderen Seite sind die konkreten Bauprojekte, häufig aus der Hand der Union, fast immer absurd. Der Transrapid in München war von der Ursprungsidee her genauso ein Schwachsinn, wie jetzt in Berlin eine sehr kurze Inselbahn zu errichten.
Eine der wenigen Ausnahmen war die Magnetbahn Hamburg-Berlin, die leider im Jahr 2000 von Rot-Grün gekippt wurde.
Auch nutzen Konservative gerne diese Technologien, um den notwenigen Ausbau des ÖPNV an anderer Stelle auszubremsen, oder den Verkehrsraum des Autos zu schützen.
Weiter ist es auch Quatsch, einfach 80 Mio. planlos zu reservieren.
Aber: Damit diese Technologie überhaupt mal ihre Stärken zeigen kann, bin ich dafür, dass endlich mal eine Anwendungsstrecke in Berlin realisiert wird.
Eine Bemerkung noch zu den Kosten: Auch wenn die Kosten, wie eigentlich immer in der Politik, zunächst zu niedrig angegeben werden, und das hier wahrscheinlich auch nicht anders sein wird, habt ihr in diesem Artikel einen fatalen Fehler gemacht: Die 30-50 Mio. des Herstellers gelten pro doppelspurigem Kilometer. Es ergibt bei einer 5-7 Kilometer langen Strecke wenig Sinn, diese doppelspurig zu bauen. Für eine einzelne Spur halbieren sich diese Werte also in etwa und dann kommt man schon auf ca. 80 Millionen für die gesamte Strecke.
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