Manriques Visionen Die Spalten im Erdreich, der Feigenbaum in Manriques Wohnzimmer, der unermüdlich eruptierende Geysir oder der 14 Meter hohe Turm des „Denkmals an die Fruchtbarkeit“ – Manriques Skulpturen verführen zu psychologische Spekulationen Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 11.8.2007, Seite 13, Reise Download (PDF)
Rappen in der Stadtlandschaft Er hat Berlin als Spielplatz genossen, und noch immer sind die Plätze der Stadt seine Bühne. Dabei hat Sänger Ben Pavlidis mit der Band „Ohrbooten“ den Sprung vom Straßenmusiker ins Profistudio geschafft. Dazu wäre es wohl nie gekommen, wenn seine Lehrer ihm bessere Noten gegeben hätten Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 15.6.2007, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Bretter, die das Leben bedeuten Bernd Schulz pendelt. Zwischen Sommer und Winter, zwischen Paros in Griechenland und Kreuzberg. Seit 27 Jahren schon. Er ist Surflehrer und Künstler. Er kann essen, trinken und fluchen, dass selbst die Griechen neidisch werden. Und nur manchmal träumt er von einem ganz normalen Leben in Berlin Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 24.3.2007, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Der süße Charme des Herrn Naderloo taz-Serie „Besuch in der Marheineke-Halle“ (Teil 3 und Schluss): Mohsen Naderloo handelt mit Trockenfrüchten. Der Exiliraner, der einst vor dem Regime in Teheran flüchten musste, gilt als einer der galantesten Verkäufer in der Kreuzberger Halle Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 12.12.2006, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Die Schlüssel zum Glück taz-Serie „Besuch in der Marheinekehalle“ (Teil 2) : Joachim Pielka verarztet Lieblingsschuhe, auch wenn davon nicht mehr viel übrig ist. Den Stand teilt er sich mit Hans Mix, dem Türöffner in der Not Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 5.12.2006, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Das Miniaturkaufhaus der kleinen Dinge taz-Serie „Besuch in der Marheinekehalle“ (Teil 1): Angela Spreu verkauft auf kleinstem Raum ein riesiges Sammelsurium von Haushaltswaren. Das Angebot ist so ausgefeilt, dass sich Kunden geradezu freuen, wenn sie einen Artikel bemerken, der fehlt Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 28.11.2006, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Die Welt des teuren Qualms Andreas Hegerlik widersetzt sich dem Zeitgeist. Der Tabakhändler in der Marheinekehalle trotzt all den Hetzkampagnen vom Tod durch Teer. Die Kunden bleiben treu, manche kommen seit den 60ern, als der Vater den Laden eröffnete. Nur das Sortiment wird schmaler und kostspieliger. Und exklusiver Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 17.8.2006, Seite 24, Berlin Download (PDF)
Marheinekehalle soll an den Markt Die Berliner Großmarkt GmbH will die Kreuzberger Marheinekehalle sanieren. Händler fürchten teure Mieten, die Nachbarn haben Angst um den Charme des Klinkerbaus. Aber der Betreiber informiert nur zögerlich und bleibt Antworten schuldig Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 12.7.2006, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Jacques trainiert fürs Leben Für Jacques Bouchoucha ist Basketball mehr als ein Spiel. Für ihn ist es das halbe Leben. Und eine Möglichkeit, Kreuzberger Kinder von der Straße zu holen. Die Jugendlichen lieben ihren Trainer. Weil sie in der Sporthalle mehr lernen als nur Dribbeln Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 14.6.2006, Seite 19, Berlin Download (PDF)
Die unendliche Geschichte vom Viktoria-Quartier Auf dem Gelände der alten Schultheiss-Brauerei am Kreuzberg hatte der Bezirk ein ausgewogenes Verhältnis von Kultur, Gewerbe und Wohnungen angestrebt. Den Investor kümmert das wenig: Gebaut und renoviert wird, was sich verkaufen lässt. So zerfällt das Ensemble in kleine Einheiten Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 11.5.2006, Seite 28, Berlin Download (PDF)
„Der schaut nur aus wie a Chines“ Schnitzel, Knödel, Kaiserschmarrn: Lui Chi beherrscht die Standards der österreichischen Küche perfekt. Schiefe Blicke erträgt der Chefkoch eines Kreuzberger Restaurants mit lächelnder Geduld Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 4.2.2006, Seite 27, Berlin Download (PDF)
Der Wirt, der Gäste nicht mochte Gaetano Scognamiglio träumte stets vom eigenen Restaurant. Als er es hatte, gingen ihm die Gäste auf die Nerven. Deshalb blieb er der kauzige Typ im Copyshop in der Bergmannstraße. Ein Nachruf Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 10.1.2006, Seite 23, Berlin Download (PDF)
„Ich bin Bassist, darf ich mal?“ Seit 40 Jahren steht Jazzmusiker Hans Hartmann auf der Bühne. Sein Instrument und Markenzeichen ist der Chapmanstick, ein zwölfsaitiges Monstrum, für das man eigentlich vier Hände bräuchte Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 5.1.2006, Seite 28, Berlin Download (PDF)
Im Kreuzberger Reich der Knöpfe Es begann mit der Suche eines Gymnasiasten nach einer neuen Taschengeldquelle. Über die Jahre hat sich Paul Knopf zu einem ansehnlichen Spezialisten für Knöpfe gemausert. An seinem Imperium baut er mit der Leidenschaft einer suchenden Seele Von Hans W. Korfmann Ausgabe vom 20.12.2005, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Der Mann, der seinen Gitarren treu blieb Keiner spielt die Gitarre wie Mr. Rudy Stevenson, der schweigsame Gitarrist aus Brooklyn. Einst arbeitete er mit Nina Simone. Ende der 80er-Jahre kam er nach Berlin. Die Stadt wurde sein New York – und Stevenson zum Prinzen des Yorckschlösschens Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 18.8.2005, Seite 28, Berlin Download (PDF)
Dem Jazz dicht auf der Spur Olaf Dähmlow begann vor 27 Jahren als Putzkraft im Yorckschlösschen. Er wurde Kellner und schließlich Besitzer der Kneipe. Der Wirt mit dem Ordnungswahn entwickelte sie zu einer der besten Jazzadressen der Stadt. Jetzt hat er sie verkauft Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 11.8.2005, Seite 28, Berlin Download (PDF)
Allein unter Fischen Mit kleinen Guppys hat alles begonnen. Inzwischen besitzt Wolfgang Groß unzählige Arten: darunter Doktorfische, Nashornfische und Mördermuscheln. Aber tauchen gehen könnte der Kreuzberger nie Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 6.1.2005, Seite 28, Berlin Download (PDF)
Rachelina macht sie alle glücklich Sie ist in Neapel geboren und als Aupairmädchen nach Berlin gekommen. Ein langweiliges Professorenpaar hat sie rausgeschmissen, doch Rachelina blieb. Sie wohnte in besetzten Häusern, zelebrierte den Ersten Mai und fing an zu singen. Von Neapel und dem Süden Italiens träumt sie immer noch Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 27.11.2004, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Der Mann, der Kreuzberg steuert Ob sie Peter Strieder, Franz Schulz oder Cornelia Reinauer heißen: Norbert Lukaszyk fährt für die Chefs, putzt für die Chefs und schweigt für die Chefs. Er ist seit 18 Jahren „ständiger persönlicher Fahrer des Bürgermeisters von Kreuzberg“. Kein leichter Job Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 7.9.2004, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Der Ur-Kreuzberger kehrt zurück Gerhard Seyfried stellt heute seinen neuen Roman vor und kehrt damit offiziell aus der Schweiz nach Berlin zurück. Der Romancier hatte offenbar Heimweh, auch nach dem kurzen Sommer der Anarchie Von HANS W. KORFMANN Ausgabe vom 6.8.2004, Seite 23, Berlin Download (PDF)