Straßen dunkler, Schwimmbäder kälter, der Osten spart weniger, aber protestiert mehr: Die taz hat alle 400 Landkreise zum Umgang mit der Energiekrise befragt.
VonJean-Philipp Baeck, Anne FrommundMalte G. Schmidt
Wie soll man umgehen mit der Erinnerung an die NS-Barbarei? Die Historikerin Kira G. Alvarez, Enkelin eines KZ-Häftlings, zur Aufgabe der Gedenkarbeit.
Das bevorstehende Schiedsverfahren bei der Internationalen Handelskammer über den Preis der ehemaligen EnBW-Aktien könnte in Baden-Württemberg ein kleines Beben auslösen. Gewinnt die grüne-rote Landesregierung, muss sich Heinz Seiffert (CDU), der Chef der oberschwäbischen Landräte, die knapp die Hälfte der EnBW-Anteile besitzen, warm anziehen.
„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, hat Alt-Bundeskanzler Schmidt gesagt. „Wer Visionen hat, soll nach Stuttgart kommen“, sagt Hannes Rockenbauch. Der Stuttgart-21-Gegner würde die Landeshauptstadt gerne zu einem Demokratielabor machen
Oliver Hildenbrand, der Chef der Südwest-Grünen, hat gegen die Gesinnungsschnüffelei bei Polizisten protestiert, berichtete Kontext am Mittwoch online. Und dass der Innenminister erwägt, den Fragebogen auf alle Bewerber für den Staatsdienst auszudehnen. Wenige Stunden später ruderte Reinhard Gall zurück
Als am 20. Dezember 1963 in Frankfurt der erste Auschwitzprozess beginnt, fehlt Josef Mengele auf der Anklagebank. Der ehemalige KZ-Arzt war nach Südamerika geflohen. Als „Todesengel“ wird er in der Folgezeit zum Inbegriff des Bösen gemacht, zu einem dämonischen Wesen, über das wild spekuliert wird