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Archiv-Artikel

Rave wird edel

Der Frankfurter Club „Dorian Gray“ wird zwei Jahre nach seiner Schließung am Potsdamer Platz wieder eröffnet

In der Techno-Szene gilt er als legendär: Nun zieht der Frankfurter Club „Dorian Gray“ an den Potsdamer Platz in Berlin. Im neuen Domizil am Marlene-Dietrich-Platz soll es nobel zugehen: In einer Stellenausschreibung wird ein „Doormanager“ gesucht, der für den „definitiven Mix aus Beauty, Glam & Fame“ zuständig ist. Betrieben wird der Club, der Ende Januar öffnen soll, weiter von Gerd Schüler und Michael Presinger, wie Sprecherin Lilian Hagen gestern mitteilte.

Das „Dorian Gray“, benannt nach der ewig jungen Romanfigur von Oscar Wilde, war seit 1978 mehr als zwei Jahrzehnte lang eine wichtige Größe in der deutschen Partyszene. Der Club am Frankfurter Flughafen orientierte sich am New Yorker „Studio 54“ und war eine der ersten Stätten, in denen der heutige Star-DJ Sven Väth auflegte. DPA

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