was alles nicht fehlt:
Nazigesten: Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen hat das Zeigen des Hitlergrußes eines Fans bei der 2:5-Pleite in Saarbrücken am vergangenen Sonntag scharf verurteilt. Der Klub distanziere sich von dieser Straftat. „Eine Person, die sich in dieser Form verhält, schadet uns allen und ist bei uns nicht willkommen“, teilte er weiter mit und spielte auf eine Strafanzeige, ein Stadionverbot sowie einen Vereinsausschluss an. Zunächst müsse aber der Täter identifiziert werden. Videobilder zeigen, wie ein Fan im Gästeblock nach dem Führungstreffer zum 1:0 den rechten Arm hochriss.
Papstmützen: Trotz Beistand von ganz oben haben die Chicago White Sox ihr „Papstmützen-Spiel“ verloren. Das Baseballteam unterlag gegen die Cincinnati Reds am Dienstag mit 4:5. Im Vorfeld hatte die Mannschaft in Anlehnung an ihren Fan Papst Leo XIV. Tickets mit „vom Papst inspirierte Mützen“ verkauft. Diese gleichen einer schwarzen bischöflichen Mitra mit weiß-goldenen Verzierungen. Ein Emblem in der Mitte zeigt das Symbol des Teams: eine weiße Socke auf schwarzem Grund.
Kartellamtsbeschlüsse: Das Bundeskartellamt hat seine finale Einschätzung zur 50+1-Regel bekanntgegeben. Die Regel, die vorgibt, dass im deutschen Fußball Investoren keine Stimmenmehrheit an den Kapitalgesellschaften von Vereinen übernehmen dürfen, sei zulässig. Voraussetzung sei aber, dass sie konsequent und ohne Unterschiede angewendet werde, hieß es in einer Mitteilung. Die Bundesliga müsse für Mitbestimmung der Fans und einen offenen Zugang zur Mitgliedschaft sorgen, sagte Kartellamtspräsident Mundt. Die Bundesliga will nun mit ihren 36 Klubs „eine solidarische Lösung“ erarbeiten.
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