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die gute nachrichtEs brüten immer mehr Störche in Deutschland

Störche in freier Wildbahn zu sichten, ist für viele Menschen ein Erlebnis. Die Chancen dafür steigen: Für 2026 rechnet der Naturschutzbund Nabu mit 15.000 Weißstorchpaaren – das sind fünfmal so viele wie noch vor circa 40 Jahren. Ende der 1980er Jahre war die Population an ihrem Tiefpunkt. Laut Nabu machten den Vögeln besonders die intensivierte Land­wirtschaft und die Trockenlegung von Mooren zu schaffen. Dank Naturschutzmaßnahmen und der Wiedervernässung von Mooren konnte sich die Population erholen. Seit Ende der 2000er Jahre ist sie in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Das liegt auch am Klimawandel: Immer mehr Störche können in Spanien und Portugal über­wintern, statt in Afrika. Durch die verkürzte Route kommen sie erholter an und haben bessere Überlebenschancen. Da diese Störche in Deutschland im Westen brüten, ist vor allem dort der Anteil gestiegen, während er in den Brutgebieten im Nordosten – die dortigen Störche fliegen eine völlig andere Route – stagniert.

Adefunmi Olanigan

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