gurke des tages:
Goethe liebte Ameisen: „Der harmloseste Spaziergang kostet tausend tausend armen Wuerm-gen das Leben, es zerruettet ein Fustritt die muehseligen Gebaeu-de der Ameisen“, schrieb der Dichter einst. „Forscher entdecken uralte Ameise in Bernstein von Goethe“, meldete dpa am Montag. Goethe aber konnte das 40 Millionen Jahre alte Krabbeltier gar nicht sehen, erst jetzt wurde es „mit modernen Bildgebungstechniken“ sichtbar gemacht. Goethe und die Ameise: ein muehselig zeitloses Paar.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen