schluss mit gemütlich #2: Alles Gute, Plümpe!
Wir zählen nicht, aber seit 2015 hat Plümpe – wie er sich auch selbst nennt – viele Mikrokommentare auf der „aus der taz“-Seite verfasst. Die Idee einst: Der in Bremen lebende taz-Leser der ersten Stunde möge roughen Charme der traditionellen taz-Sorte schreibend zeigen. Plümpe ist von grundsätzlicher Freiheitsneigung. Altersmilde hat er aber nicht – ein Wunder, weil er kürzlich 75 Jahre wurde. Bremischen Gepflogenheiten zufolge sind Gratulationen punktgenau unschicklich, daher jetzt: Herzlichen Glückwunsch, lieber Plümpe. Bleiben Sie ein Störrischer in zu gestriegelten Zeitgeistwinden.
Foto: privat
Jan Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben und diese Seite. Kuratiert das taz lab und die taz Talks. Seit 1996 bei der taz in Berlin.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen