die wortkunde:
Erst war es die Inflation, nun geht die Angst vor der Stagflation um. Es ist ein Kofferwort aus den Begriffen „Stagnation“ und „Inflation“. Das Phänomen wurde in den 1970er Jahren im Zuge der Ölkrise in fast allen westlichen Volkswirtschaften beobachtet. Anzeichen dafür gibt es aktuell viele. Der Liter Benzin kostet über 2 Euro, gleichzeitig brechen Wirtschaftszweige ein, weil die Lieferketten sich nach Corona noch immer nicht erholt haben. Klingt, als könnte es quasi von selbst zu Auto- bzw. Lkw-freien Tagen kommen wie in den siebziger Jahren. Die gute Nachricht: Es gibt eine Möglichkeit, das Ungetüm nicht nur im wörtlichen Sinn aufzuspalten. Stagnation lässt sich bekämpfen, wenn eine stabile Geldpolitik der Zentralbank die Inflationserwartungen reduziert.
Sara Rahnenführer
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen